Kaum ertönt der Gong zur ersten Runde, prügelt NVIDIA auf INTEL ein. Aufgezählt werden die Unterschiede oder vielmehr die Schwächen von INTELs GMA X4500. Laut NVIDIAs Angaben funktioniert der GMA X4500 bei der Hälfte aller getesteten Spiele nicht so, wie vom Anwender gewünscht. Abstürze, Fehlermeldungen und viel zu geringe Frameraten, selbst unter den niedrigsten Einstellungen seien die Folge. Probleme, die man bei der GeForce 9 mGPU nicht findet. NVIDIA bemägelt dabei vorallem die Unfähigkeit der GMA X4500 mit aktuellen Spielen umzugehen, die aber auf der GeForce 9 mGPU flüssig laufen. Genannt werden unter anderem Titel wie World of Warcraft, Age of Conan, Assassin's Creed, Crysis, World in Conflict, Mass Effect und Bioshock. Auf die Frage, ob man zumindest wegen dem schnellen Vorstoß von INTELs GMA Serie beunruhigt sei, wiegelt man bei NVIDIA ab. Zwar habe sich - trotz aller Kritik - dessen Leistung enorm verbessert, doch NVIDIA gedenkt seinen Vorsprung weiter beizubehalten.
Ein weiterer Kritikpunkt an INTELs GMA X4500 ist die fehlende OpenGL 2.0 Unterstützung. Diese will INTEL zwar noch mit einem aktuelleren Treiber nachreichen, doch bis es soweit ist, triumphiert auch hier die GeForce 9 mGPU. Speziell unter Grafikanwendungen wie Adobes Photoshop CS4, die langsam aber sicher die Leistungsfähigkeit der GPUs für sich entdecken, kann dies einen besonderen Vorteil bedeuten. Fließender Zoom und flüssige Bewegungen sind dabei nicht das einzige Gimmick dieser neuen Funktion. Hervorzuheben ist auch eine Echtzeit-Rotations-Bewegung, um das Bildmaterial während des Bearbeitens immer in einen optimalen Winkel zu drehen. Insgesamt halten sich die neuen Möglichkeiten noch in Grenzen, aber im Hinblick auf die Zukunft, ist anzunehmen, dass auch andere Software-Schmieden die GPU für sich entdecken. Spätestens dann wird Kompatibilität und aktueller Treiber-Support auch in diesem Bereich ein wichtiges Thema sein.