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Einleitung

Heatpipe, was ist das?
Mit der Cooler Master Heatpipe HHC-L61 präsentieren wir Ihnen einen neuen Kühler von Cooler Master. Das Besondere an diesem Kühler ist die Heatpipe-Konstruktion.
Wird eine Stelle des Wärmerohres heiss, verdampft dort eine Flüssigkeit aus der Kapillarstruktur. Der Dampf strömt in Richtung des Temperaturgefälles, also zum oberen Kühlerteil, und kondensiert dort unter Abgabe der Verdampfungswärme. Die kondensierte Flüssigkeit wird von der Kapillarstruktur aufgesaugt und fließt zum Verdampfer zurück. Auf diese Weise soll die enome Hitze direkt am CPU-Die abgeführt werden und die CPU kühl gehalten werden.
Wir sind gespannt, ob diese Konstruktion zu einer kühleren CPU verhilft.
Verarbeitung, Qualität und Montage

Qualität top, Montage flop ...
Die Verarbeitung des Kühlers ist sehr gut. Es gibt keine scharfen Kanten, die Kühlfäche ist absolut plan. Es gibt wirklich nichts zu bemängeln - wäre dort nicht die Halteklammer:
Bei solch einem hohen Gewicht (ca. 520 g) sollte Cooler Master über eine 3-Punkt-Halteklammer nachdenken, so wäre der Kühler gerade beim Transport wesentlich besser gesichert. Die 1-Punkt-Halteklammer hat außerdem den Nachteil, dass der Kühler nicht befestigt werden kann, falls eine Sockel-Nase abgebrochen ist.
Kühlleistung und Lautstärke

Leistung bei ruhigem Betrieb ...
Die Kühlleistung der Cooler Master Heatpipe HCC-L61 liegt im durchschnittlichen Bereich. Sie kühlt unseren übertakteten Athlon XP 1800+ selbst bei voller Auslastung auf 30°C und ist dabei recht leise.
Für Overclocker dürfte die Heatpipe nur mit dem stärkeren Lüfter interessant sein, dann ist sie allerdings wesentlich lauter.
 Testaufbau: Alle Sockel A-Kühler werden auf der gleichen CPU, einem Palomino-Athlon XP 1800+ mit VCore auf 1,8 Volt, getestet. In unserem insgesamt 15 Minuten dauernden Test werden alle 10 Sekunden die Temperaturen durch den Mainboard-Temperaturfühler aufgezeichnet, während die CPU ausgelastet wird (hell-graue Linie). Von den ermittelten Temperatur-Werten subtrahieren wir die Raumtemperatur (zwischen 21 und 23°C) und erstellen obiges Diagramm. Bei Kühlern mit einer einstellbaren Drehzahl finden Sie eine hell-blaue (minimale Drehzahl) und eine dunkel-blaue (maximale Drehzahl) Linie, andernfalls nur eine blaue. Die rote Linie zeigt den Temperatur-Verlauf des AMD-Boxed-Kühlers. Nähere Informationen finden Sie in der "Beschreibung des Testsystems und der Testdurchführung".
Fazit

Teuer, aber kein Überflieger
Die Cooler Master Heatpipe ist sehr gut verarbeitet, leider ist die Kühlleistung nur Mittelmaß.
Wir konnten noch einen kleinen Mangel feststellen: die Halteklammer. Vielleicht können wir den Hersteller Cooler Master mit unserem Test ja auf diesen Mangel aufmerksam machen. Wir hoffen also, dass dieser "Fehler" bald beseitigt wird.
Angesichts des hohen Preises ist die Kühlleistung nicht akzeptabel, greifen Sie lieber zu einem anderen Kühler.
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