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Als Produzent von OEM-Kühlern ist Taisol bereits seit einiger Zeit auf dem Kühlermarkt vertreten. Hin und wieder drangen einige ihrer Produkte auch auf den Endkundenmarkt vor, haben jedoch doch trotz oft guter Performance nie besonders hervorgestochen.
Das heute zu testende Modell ist der Taisol CGK742092. Nach unserem Testlauf wird sich zeigen, ob er die soliden Leistungsmerkmale seiner Vorgänger geerbt hat.
Allgemeines

Auffallend
an dem vorliegenden Taisol Modell ist die Konzeption der Kühlrippen.
Der gesamte Kühlkörper wird im sogenannten Kaltpressverfahren
hergestellt, woraus eine weitaus bessere Wärmeleitfähigkeit
als bei herkömmlichen Verfahren resultiert. Die einzigen Hersteller,
die diese Technik zur Zeit verwenden, sind Taisol und Alpha.
Die einzelnen Fins sind weitaus feiner
und besitzen eine größere Oberfläche als zum Beispiel die Fins beim
Alpha 6035, das Design ähnelt eher denen eines Alpha PEP66.
Der Lüfter ist ein Delta AFB0612HA, eine
hohe Qualität ist hier also gewährleistet. Der Anschluss erfolgt
wie (fast) immer über einen 3pin Anschluss auf dem Motherboard oder
über einen Adapter.
Ein Kritikpunkt ist die geringe Kabellänge des Lüfters. Für unser Abit KT7 war sie zwar perfekt, aber bei Boards mit weiter entferntem Stromanschluss könnte es zu Problemen kommen.
Lieferumfang

Der Taisol kommt in für die meisten
Taisol Kühler einheitlichen Retail Verpackung daher. Standardmäßig
ist ein Wärmeleitpad mit Schutzfolie angebracht, PC-Cooling liefert
wie immer auch ein Tütchen mit Wärmeleitpaste mit.
Verarbeitung und Qualität

Der Taisol CGK742092 ist an keiner Fläche poliert, und sieht deshalb eher matt und ein wenig stumpf aus.
Besonders die Unterseite erscheint durch Spuren vom Produktionsprozess uneben. Bei näherer Betrachtung ist die Unterseite aber sehr glatt, eine Nachbearbeitung ist nicht empfehlenswert.
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