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Alt 21.07.2015, 17:15   #21 (permalink)
Joshua
IT-Pro aus Leidenschaft
 
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Joshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekanntJoshua ist jedem bekannt

Standard AW: Elektroautos sind noch immer nicht auf dem Markt angekommen

N'Abend.

@muesli:
Du willst mit E-Autos die Umweltzerstörung aufhalten?
Viel Erfolg. *kopfschüttel*

E-Autos sind _kein!_ gangbarer, Umweltzerstörung oder weiteren Klimawandel aufzuhalten. _KEINE!_ Autos wären ein Weg dorthin! Ist ja echt toll, dass E-Autos "keine schlechten Leistungsdaten" haben - aber wen interessiert das? Geht es darum überhaupt?

Und ich bin weder geistig limitiert, noch arbeite ich für RWE oder andere Verbrecher - ich kann aber Eins und Eins zusammenzählen und bekomme im Gegensatz zu vielen anderen als Ergebnis Zwei heraus.

Natürlich muss jemand den Anfang machen, natürlich ist es absolut notwendig, Dinge zu verändern und zwar schnell. Aber genau deswegen sind E-Autos nur Marketinggewäsch, eben weil es sich dabei um ein absolut unfertiges, unausgereiftes Produkt handelt, das nur als Aufhänger dient, um den Leuten zu zeigen, dass "sich etwas tut" - und die glauben es dann auch noch.

Aber es zeigt deutlich, wie es um unsere Gesellschaft bestellt ist: Statt die "grünen" Dinge in den Vordergrund zu stellen und E-Autos so zu bauen, dass sie wirklich funktionieren, werden Sportwagen mit Leistungswerten jenseits von Gut und Böse produziert, die sich noch dazu nur der kleinste Teil der Bevölkerung überhaupt leisten kann.

Umweltschutz und Energiewende - beides kann weder von der Politik bestimmt noch von der Industrie durchgedrückt werden, wenn der Einzelne nicht mitspielt. Daher schrieb ich ja schon: Umdenken statt Umsteigen.

Statt über Subventionen von E-Autos nachzudenken, sollten solche Gelder lieber in ein brauch- und für jeden bezahlbares ÖPNV-Netz fliessen, _das_ wäre mal ein Anfang, der sich auch messbar in Prozenten und nicht in Promille berechnen liesse. Statt mit dem SUV 2km ins Gym zu fahren, um dort auf's Laufband/den Ergometer zu gehen und zu posen, einfach mal zu Fuss gehen oder einfach direkt loslaufen. Statt seine Bälger morgens mit der Karre die 100m zur Schule zu fahren, .... - ich könnte die Liste unendlich fortsetzen und wenn nur jeder zweite danach handeln würde, wäre die dadurch nicht entstandene Umweltzerstörung um den Faktor 100 größer, als es das ganze E-Auto-Gefasel je sein wird.

Das meine ich mit Umdenken statt Umsteigen. Und das kann und muss jeder Einzelne für sich selbst tun - wenn wir nicht bald damit aufhören, den Rattenfänger aufzusitzen, ist es zu spät.

Cheers,
Joshua
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Geändert von Joshua (22.07.2015 um 08:04 Uhr)
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