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Alt 07.02.2018, 17:36   #1 (permalink)
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Oromis wird schon bald berühmt werden

Standard anidées Ai Crystal Cube RGB - Ein edler Würfel mit viel Glas

Anidées Ai Crystal Cube RGB - Ein edler Würfel mit viel Glas

- Das Gehäuse
- Äußerlichkeiten
- Innenleben
- Einbau I
- Einbau II
- Fazit
- Nachwort


Das Gehäuse
Mit dem erfolgreichen Debüt-Gehäuse AI-6 hat sich anidées 2011, und damit schon vor sieben Jahren schlagartig, im Gehäusemarkt etabliert. An das schlichte aber trotzdem auffällige Design, das später auch beim AI-4 zum Einsatz kam, dürften sich auch heute noch einige erinnern.

Inzwischen setzt das Unternehmen nicht mehr hauptsächlich auf Aluminium, sondern auf Echtglas: Die Gehäuse AI-Crystal und AI-Crystal Cube gibt es in zahlreichen Varianten, und sie alle zeichnen sich durch den extensiven Einsatz von Glas aus.

Heute im Test befindet sich eine dieser Versionen: Das anidées AI-Crystal Cube RGB in schwarzer Farbe. Diese Variante ist momentan ausverkauft, das identische Gehäuse in Weiß kostet aber 169,90 Euro. Zudem gibt es eine etwas teurere Prismatic- und eine deutlich günstigere Lite-Version.

Das Gehäuse hat an beiden Seiten und der Front großflächig Flächen aus dunkel getöntem Echtglas, die einen Blick in das Innere erlauben – von dort strahlen einem wiederum fünf RGB-Lüfter entgegen. Im Inneren haben Mainboards bis E-ATX und Netzteile bis ATX Platz, Grafikkarten können bis zu einer Länge von 310 Millimetern verbaut werden. Zur Ansteuerung der zahlreichen verbauten RGB-Lüfter sind eine Lüftersteuerung und ein RGB-Controller verbaut.

Hinweis: Bei dem getesteten Gehäuse handelt es sich um ein Rotationssample, das vorher bei anderen Testern war. Dementsprechend können auf den Fotos minimale Gebrauchsspuren sowie ein vom Original abweichendes Kabelmanagement zu sehen sein. Sofern die entsprechenden Spuren offensichtlich sind werden sie im Test nicht weiter erwähnt.

Spezifikationen
  • Abmessungen (BxHxT): 310 x 404 x 402 mm
  • PCI-Steckplätze: 7
  • Laufwerke 5,25“: 0
  • Laufwerke 3,5“: 3
  • Laufwerke 2,5“: 3
  • Netzteil: ATX
  • Mainboard: bis E-ATX
  • CPU-Kühler: bis 168 mm
  • Grafikkarte: bis 310 mm
  • Gewicht: 9,00 kg
  • Lüfter gesamt: 11
  • Lüfter vorne: 4x 140 mm
  • Lüfter oben: 4x 120 mm / 2x 140 mm
  • Lüfter hinten: 1x 120 mm & 1x 92 mm
  • Lüfter unten: 1x 120 mm

Lieferumfang
Das Gehäuse wird in einem schlichten Karton geliefert. Im Inneren des Kartons befindet sich, in eine Kunststofftüte verpackt und von Schaumstoffteilen gedämpft, das Gehäuse.
Im Inneren des Gehäuses ist die Pappbox mit dem Zubehör untergebracht. Dieses besteht, neben den üblichen Zubehörschrauben und Abstandshaltern sowie aus zehn schwarzen Kabelbindern mit 15cm Länge.


Äußerlichkeiten
Wie bereits erwähnt, und es auch der Name vermuten lässt, ist das markanteste Merkmal des anidées Crystal Cube der Einsatz von viel Echtglas in Kombination mit einer RGB-Beleuchtung. Die Front und beide Seitenteile bestehen fast vollständig aus dem dunkel getönten Echtglas.

Der gesamte Grundkorpus inklusive Deckel, Heck und Boden besteht aus mattschwarzem Stahl. Der Rahmen der Front besteht produktionsbedingt aus matten Kunststoff, darin eingefasst sind das IO-Panel und die Lufteinlässe für die Frontlüfter. Der Körper des Gehäuses ist durchgehend sehr schlicht gehalten. Ausladende Verzierungen und Meshflächen sind nicht vorhanden.

Das Frontpanel befindet sich seitlich an der Oberseite des Gehäuses. Es besteht aus vier USB-Anschlüssen (2xUSB 3.0, 2x USB 2.0) und zwei Klinkenbuchsen. Zusätzlich sind dort der Power- und der Reset-Knopf sowie die Lüftersteuerung untergebracht. Das Frontpanel kann man an beiden Seiten montieren, indem man innen einfach die entsprechenden Schrauben löst. Die Kabel sind alle absteckbar.

Der Aufbau des Hecks gibt bereits einen Ausblick auf das etwas ungewöhnlich gegliederte Innere: Das Netzteil befindet sich nicht unter oder über dem Mainboard, sondern in einer zweiten Kammer daneben. Zudem verfügt die zweite Kammer auch über Platz für einen Lüfter.

An der Unterseite des Gehäuses befinden sich die vier Standfüße mit Gummipads an den Unterseiten. Außerdem ist dort der seitlich entnehmbare Staubfilter untergebracht, der den unteren Lüfter bedeckt. Dieser kann blind herausgenommen und wieder eingesetzt werden.

An der Oberseite befindet sich der Power-Button und der große Staubfilter für die Lüfter im Deckel. Die Lösung eines magnetischen Staubfilters an der Oberseite ist Geschmackssache: Manche Hersteller verstecken die Toplüfter hinter einer Abdeckung, ähnlich wie bei der Front. Das geht zu Lasten der Kühlleistung und erschwert eine Reinigung, kaschiert aber den Blick auf die Filter.

Da der Magnet des Filters aber stark genug um ihn fest in Position zu halten, und er fast die ganze Fläche bedeckt, ist dieser Weg optisch dennoch stimmig.

Die Verarbeitung der Außenhaut ist gut: Die Spaltmaße sind gleichmäßig und der Lack ist durchgehend sauber aufgetragen. Der spärliche Einsatz von Kunststoff ist ebenso lobenswert: Der Werkstoff kommt nur an der Front zum Einsatz. Optisch ist das Gehäuse von Außen her auf jeden Fall einen Blick wert, auch wenn das natürlich nur eine subjektive Meinung ist.

Innenleben
Die beiden Seitenteil liegen auf jeweils vier Gewinden auf und werden mit entsprechend vielen Rändelschrauben fixiert. Sind die Schrauben entfernt kann man die Glasplatten einfach abnehmen und der Innenraum liegt frei.

Da das Gehäuse kein Tower sondern ein Würfel ist, ist die innere Aufteilung im Vergleich besonders. Wo bei einem normalen Tower nur die Kabel sind, befinden sich beim Crystal Cube auch das Netzteil und die Laufwerke. Das bedeutet, dass der Hauptraum, in dem sich das Mainboard befindet, annähernd vollkommen von sichtbaren Kabeln befreit ist.

Ab Werk befinden sich fünf Lüfter in dem Gehäuse: Vier vorne und einer im Heck. All diese Lüfter haben einen Rahmen der mit einer RGB-Beleuchtung ausgestattet wurde, diese wird über einen im Gehäuse integrierten RGB-Controller angesteuert. Zudem gibt es eine Lüftersteuerung für sieben weitere Lüfter, die in der hinteren Kammer angeschraubt ist.

Das im Crystal Cube vorhergesehene Kühlsystem ist klar: Frischluft wird über die Front und, unter Umständen, den Boden angesaugt, heizt sich im Innenraum auf und wird wahlweise über das Heck oder den Deckel ausgestoßen. Die maximale Anzahl von insgesamt bis zu elf Lüftern lässt bereits auf eine entsprechend starke Belüftung des Gehäuses schließen, zudem bietet das natürlich sehr viel Spielraum für ausladende Radiatoren.

Die Mainboard- und die Netzteilkammer werden über drei durch Gummikappen verdeckte Ausschnitte neben dem Mainboard verbunden, zudem ist der komplette Bereich unter dem Deckel frei – Anschlüsse an der Oberseite des Mainboards können also ohne Probleme mit der Verkabelung versorgt werden.

Hinter dem Mainboardtray gibt es neben Platz zum Verteilen der Kabel auch der Zugriff auf alle Laufwerksschächte. Zudem befindet sich dort noch der Zugang zur Rückseite des Mainboards, der jedoch durch den Laufwerkskäfig verdeckt wird. Diesen muss man also erst ausschwenken um an die Rückseite zu gelangen. Muss man an der Rückseite etwas anschrauben ist es unter Umständen sogar notwendig den Käfig komplett abzunehmen.

Auch im Innenraum lässt sich an der Verarbeitungsqualität nichts bemängeln: Der Grundaufbau ist stabil, alle Kanten sind glatt und die Farbe ist überall gleichmäßig und deckend aufgetragen. Der Aufbau der zwei Kammern ist natürlich etwas unkonventionell, aber, wie im nächsten Abschnitt gesehen werden kann, funktioniert die Aufteilung gut.

Einbau I

2,5“ Laufwerke
Im Crystal Cube gibt es insgesamt sechs Positionen für 2,5“-Laufwerke: Eine in am Boden, zwei am Mainboardtray, eine auf- und zwei in dem Festplattenkäfig. Bis auf die Positionen im Käfig sind alle möglichen Ort sehr präsent gewählt, das heißt optisch ansprechende SSDs können entsprechend untergebracht werden.

Für alle SSDs dient eine direkte Verschraubung als Befestigung – in allen Fällen außer jener auf dem Festplattenkäfig von unten.

Man kann alle Befestigungslöcher gut erreichen, dementsprechend leicht fällt die Installation. Zu bedenken ist, dass die Montageoptionen in der Hauptkammer unter Umständen etwas kompliziert zu verkabeln sind – im Austausch für eine prominentere Platzierung des jeweiligen Laufwerks.
Zudem bedecken die beiden Positionen direkt am Mainboardtray die dazugehörigen Kabeldurchlässe, belegt man beide sollte man die Verkabelung also gut planen.

3,5“ Laufwerke
Für den Einbau von 3,5-Laufwerken ist in der hinteren Kammer des Gehäuses ein Käfig mit zwei Kunststoffträgern angebracht. Um die Träger herauszunehmen muss der Käfig abgeschraubt und herausgeschwenkt werden. Anschließend werden einfach beiden hervorstehenden Arme zusammengedrückt und der Träger herausgezogen.

Anschließend werden die Laufwerke eingesetzt. 2,5-Zöller werden von unten festgeschraubt, Festplatten werden durch vier entkoppelte Zapfen in Position gehalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern setzt anidées nicht auf einen Träger zum aufbiegen, stattdessen ist er zweiteilig. Über einen Clip an der Unterseite können die beiden Teile getrennt werden. Dann legt man einfach das Laufwerk ein und arretiert die beiden Segmente wieder.

Anidées' Interpretation einer werkzeuglosen Laufwerksmontage geht ausgesprochen leicht von der Hand, und die Festplatten werden fest in Position gehalten. Insbesondere den oft verbauten Trägern zum Aufbiegen ist die Lösung im Crystal Cube RGB eindeutig überlegen.

Mainboard
Der Einbau des Mainboards gestaltet sich simpel. Die für ATX üblichen Abstandshalter sind bereits angebracht. Wie üblich wird also nach dem Anbringen der Slotblende das Mainboard auf die Abstandshalter gesetzt und mit Schrauben fixiert. Gegebenenfalls sollte bedacht werden, dass man die Acht-Pin-Verlängerung bzw. das entsprechende Netzteilkabel vorher durch die Durchführung an der Oberseite legt, denn das ist nach der Installation eines großen Towerkühlers nur noch schwer möglich.

Da das Gehäuse über dem Mainboard über die volle Breite einen Kabeldurchgang verfügt, können alle Anschlüsse, die sich an der Oberseite des Mainboards befinden, sehr einfach und komfortabel angeschlossen werden. An der Unterseite muss hingegen etwas getrickst werden, damit die Verkabelung nicht zu sichtbar wird – hier müssen alle Kabel von dem Bereich rechts neben dem Mainboard aus verkabelt werden.

Grafikkarte
Zwischen dem Heck und den Frontlüftern sind maximal 335 Millimeter Platz für eine Grafikkarte, die man in den sieben Pci-E-Slots des Crystal Cubes einsetzen kann. Theoretisch kann man so zwei Triple-Slot Grafikkarten anbringen, die auf ein Axial-Kühlsystem setzen (Axial-Systeme benötigen mindestens einen freien Slot um Luft anzusaugen).

Um eine Grafikkarte zu installieren müssen die entsprechenden Blenden von abgenommen werden. Sie sind durch je eine Schraube und zusätzlich eine Gesamt-Arretierung fixiert. Letztere muss als erstes gelöst und als letztes festgezogen werden.
Da die Blenden verschraubt sind, können sie jederzeit wieder eingesetzt werden können.

Einbau II

Netzteil/Kabel
Das Netzteil wird von innen eingesetzt und vom Heck her festgeschraubt. Für das Netzteil und die dahinter untergebrachten Kabel steht die volle Gehäuselänge zur Verfügung, je nachdem wie man das Netzteil einbaut werden die Modelle aber dennoch limitiert: Die Netzteile können mit dem Lüfter zur Außenwand oder zum Mainboard zeigend montiert werden. Ist letzteres der Fall, sollte der Lüfter nach nicht deutlich mehr als 125 Millimetern sein, sonst kann das Gerät keine Luft ansaugen.

Wie schon angedeutet ist die Installation des Netzteils beim anidées Ai Crystal Cube RGB anders als bei anderen Gehäusen. Die Bohrungen zur Montage sind doppelt untergebracht, man kann das Netzteil also um 180 Grad drehen. So saugt die Stromquelle die benötigte Frischluft entweder durch den dünnen Spalt zwischen ihr und der Glaswand an, oder durch einen Ausschnitt her unter dem Mainboard durch.

Ersteres ist etwas ineffizienter, da der Abstand niedriger ist und somit dem Lüfter mehr abverlangt wird. Die andere Seite bietet wiederum genügend Platz zum ansaugen, doch hier muss der Lüfter des Netzteils auf Höhe der Öffnung im Mainboardtray liegen.

Die Ansaugung unter dem Mainboard hat noch einen anderen, wichtigen Vorteil: Die dort liegenden Bauteile werden gekühlt. Wer ein Mainboard hat, das beispielsweise einen M.2 Slot auf der Rückseite im unteren Bereich hat, der wird durch diese Lösung deutlich profitieren; da so eine Überhitzung und damit Drosselung des Bauteils unwahrscheinlicher wird.

Das Netzteil nicht, wie heutzutage oft, vom sonstigen Luftstrom zu trennen mag im ersten Moment etwas befremdlich wirken, aber man sollte bedenken, dass früher Netzteile oft über dem Mainboard verbaut wurden – diese saugten ihre Luft mehr oder weniger direkt aus dem Radiator des Towerkühlers. Im Vergleich dazu ist die Lösung im anidées mehr als schonend, man sollte es zwar also bedenken, sich aber auch nicht zu viele Sorgen machen.

Da hinter dem Mainboardtray auch Laufwerke verbaut werden ist dort mehr als genügend Platz für Kabel, hier muss man sich absolut keine Gedanken machen. Zur Verbindung der beiden Kammern stehen, wie bereits erwähnt, die drei Ausschnitte rechts neben dem Mainboard und der komplette Bereich zur Verfügung. Ein schmaler Ausschnitt am Boden wäre noch schön gewesen, da viele Mainboards dort die USB- und Audio-Anschlüsse platzieren. Das kann man zwar über ein geschicktes Verlegen der Kabel kaschieren, es ist aber nicht die idealste Lösung.

Lüfter/Kühlung
Die verschiedenen Modelle der Ai Crystal Cube-Serie unterscheiden sich vor allem durch die Belüftung. Die hier getestete RGB-Version hat ab Werk stolze fünf RGB-Lüfter mit 120 Millimetern Rahmenbreite verbaut: Vier vorne und einen hinten.
Die vier Lüfter in der Front sind an einem gesonderten Metallrahmen befestigt, der über den eigentlichen Befestigungsplätzen liegt – der Rahmen ist für den Einbau von vier 120ern nötig. Er ist angeschraubt und kann jederzeit entfernt werden.

Bei den verbauten Modellen handelt es sich um anidées AI RGB-Lüfter, die einen beleuchteten Ring im Rahmen verbaut haben. Sie sind im Einzelhandel im Dreierpaket erhältlich und kosten dort momentan etwas mehr als 10€ pro Stück. Sie haben, aufgrund der RGB-Beleuchutng, einen proprietären Anschluss, der über die interne Lüftersteuerung versorgt wird. Über diese kann man die Geschwindigkeit in zwei Stufen einstellen und die Beleuchtungsart wählen. Zudem gibt es eine Tastensperre.

Die Lüfter weisen auf beiden Stufen ein leises Lagerschleifen auf; sie sind in der leiseren noch hörbar, aber nicht aufdringlich. In der stärkeren Stufe sind sie gut hörbar, aber auch nicht wirklich laut – für Gehäuselüfter, insbesondere welche die in so großer Zahl verbaut werden – lässt sich das Ergebnis durchaus sehen.

Für eigene Lüfter hat anidées eine zweite Lüftersteuerung verbaut, mit der man bis zu sieben Lüfter versorgen kann. Diese wird über das Frontpanel gesteuert, dort ist ein Schieberegler mit drei Positionen untergebracht. (0 Volt, 5 Volt, 12 Volt; Durchschleifen der Netzteilspannung und damit kein Spulenfiepen)

Die Versorgung für die proprietäre Lüftersteuerung erfolgt über einen SATA-Stromstecker, die Versorgung der zweiten Steuerung über einen Molex-Stecker.

Es können noch vier weitere 120er im Deckel und einer im Boden verbaut werden, und diese können theoretisch auch alle mit Radiatoren (65mm im Deckel, 100mm in der Front) belegt werden – Kühlleistung hat das Gehäuse also eindeutig mehr als genug. Als weitere Option kann man die Kammern getrennt von einander belüften: In der Nebenkammer kann man vorne drei Lüfter und hinten einen Lüfter mit 92 Millimetern Rahmenbreite verbauen.

Alle Lüfter werden durch eine direkte Verschraubung mit den üblichen, gewindeschneidenden Schrauben gehalten. Für die Installation der Lüfter in der Front muss diese zudem abgenommen werden.

Fazit
Der Ai Crystal Cube RGB von anidées ist ein sehr interessantes Gehäuse. Die schwarze Version ist momentan leider nicht erhältlich, weswegen das Fazit von dem Preis des weißen Modells ausgeht – dieser liegt bei 170 Euro.

Dafür erhält man das Gehäuse, das optisch die sehr stimmige Optik des Ai Crystal übernommen hat: Drei große Flächen aus gehärtetem Glas, ansonsten schwarzer Stahl.

Außen ist der Aufbau nicht verspielt, sondern zurückhaltend: Auf ausladende Verzierungen wird verzichtet, das Gehäuse lenkt nicht von seinem Inneren ab. Von dort wiederum leuchten einem die fünf verbauten RGB-Lüfter entgegen, das Gehäuse ist also optisch durchaus etwas fürs Auge.

Im Innenraum kommt ein, auf den ersten Blick eigenwilliger, Aufbau mit zwei großen Kammern zum Einsatz. Die Umsetzung gefällt aber: Man hat viel Platz um seine Komponenten für den äußeren Betrachter gut ersichtlich zu präsentieren, und der Einbau geht relativ leicht von der Hand. Lobenswert sind insbesondere anidées' Festplattenträger, die angenehmer zu montieren sind als die biegbaren Modelle die einige Konkurrenten verbauen.

Auch die Verarbeitungsqualität des Gehäuses ist, außen wie innen, lobenswert: Die Spaltmaße sind sauber geraten, die Kanten entgratet und der Lack deckend aufgetragen. Auch ist die Konstruktion sehr stabil, was bei einem Gehäuse dieser Preisklasse zu erwarten ist.

Es gibt zwar einige kleine Details, die das Gehäuse noch ein wenig verbessert hätten, doch diese gibt es eigentlich bei jedem Gehäuse. Einzig ein paar schmale Ausschnitte unter dem Mainboard, die die beiden Kammern verbinden, wären noch ein nennenswerter, kleiner Nachteil.

Das anidées AI Crystal Cube RGB mit seiner Glasoptik und der bereits ab Werk sehr üppigen Ausstattung mit Lüftern ist für 170 Euro keineswegs ein Schnäppchen, doch das Gehäuse ist diesen Preis durchaus Wert. Die Optik ist sehr stimmig, der Einbau gestaltet sich einfach und die Konfigurationsmöglichkeiten sowie die Verarbeitungsqualität sind dem Preis ebenso angemessen.

Wer sich also ein System aufbauen möchte, dass das Eigenheim auch optisch und nicht nur durch die Bildschirmausgabe bereichert, der macht mit dem AI Crystal Cube RGB definitiv keinen Fehler. Wer etwas Geld sparen möchte kann sich zudem den AI Crystal Cube Lite anschauen: Hier gibt es das gleiche Gehäuse, mit nur einem Standardlüfter, für 130€ und damit ein gutes Stück günstiger.

Positiv:
- Optik (Glasseiten, RGB-Beleuchtung)
- Ausstattung (Zwei Lüftersteuerungen, RGB-Controller)
- Einfache Montage aller Laufwerke
- Verarbeitungsqualität

Negativ:
- Anschluss von Steckern am unteren Mainboardrand kann kompliziert sein

Freundin? Ich? Heißt Vega.
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Stichworte
anidées, crystal, cube, rgb


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