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05.08.2005, 18:33
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#1 (permalink)
| | PC Schrauber
Registriert seit: 10.11.2003 Ort: Berlin
Beiträge: 108
| Linux ein neuer Anfang? Ja hallo erstma....
wollte jetzt mal das linux parallel zum windows laufen lasse, um diesen spaß mal zu testen.habe schon ein paar linux erfahrungen somit sollte die installation keine probleme darstellenjetzt meine fragen!
wird meine hardware mitlerweile komplett unterstützt?
9600XT
K7NCR18D pro
Pinnacle tv karte
wie sieht es aus mit office software?was könnt ihr mir da empfehlen?
und ein ein gutes tutorial für anfänger (installation,konfiguration, usw..) wäre auch nich schlecht
MfG | | |
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05.08.2005, 18:45
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#2 (permalink)
| | Overclocker
Registriert seit: 27.10.2004
Beiträge: 342
| AW: Linux ein neuer Anfang? Versuchs doch erstmal mit Knoppix. Das läßt sich komplett von CD (bzw. DVD) starten und muß nicht installiert werden. Dann siehst Du auch, ob Deine Hardware funktioniert. OpenOffice ist da auch dabei. (bei der CD Version weiß ich nicht genau) | | |
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07.08.2005, 18:20
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#3 (permalink)
| | Hardware Killer
Registriert seit: 14.05.2003 Ort: Los Angeles, CA
Beiträge: 913
| AW: Linux ein neuer Anfang? ja versuch mal knoppix... LOL ich surf nämlich grade zufällig auch mit Knoppix.. mal ein bisschen die Linuxkenntnisse (die ohnehin eh sehr dünn sind) auffrischen...
und open office ist definitiv dabei.. zumindest bei der version die bei pcwelt dabei war... | | |
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13.08.2005, 12:22
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#4 (permalink)
| | Nachtduscher
Registriert seit: 22.01.2002
Beiträge: 12.569
| AW: Linux ein neuer Anfang? knoppix ist, um linux kennen zu lernen, meiner meinung nach recht ungeeignet, weil du außer etwas in der gui rumzuklicken kaum was machen kannst. | Ihr seid ja nur neidisch, weil ich der einzige bin, zu dem die leisen Stimmen sprechen! TweakPC IRC Channel: #tweakpc im Quakenet (irc.quakenet.org) Satzzeichen folgen direkt hinter einem Wort. Es ist kein Leerzeichen dazwischen! |
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13.08.2005, 12:31
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#5 (permalink)
| | Overclocker
Registriert seit: 27.10.2004
Beiträge: 342
| AW: Linux ein neuer Anfang? Was willst denn "machen"? Nen Server hochziehen? Dafür ist es natürlich ungeeignet. Aber ich finds gut, da man sich das schonmal alles angucken kann, ohne Angst haben zu müssen das man sein komplettes System schrottet. Und es hindert Dich ja keiner daran auch unter Knoppix mal die Konsole aufzumachen und zu gucken wie es da so aussieht. Und kaputt machen kann man da dann auch nix, wenn man sich mal die Config-Dateien anschaut und so.
Wenn man dann wirklich mit Rumspielen will, dann kommt man natürlich um eine vernünftige Installation nicht rum, das ist richtig. 
Aber mit Knoppix kann man halt vorher entscheiden ob man sich da ranwagt, oder es lieber gleich läßt. | | |
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13.08.2005, 12:31
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#6 (permalink)
| | Nachtduscher
Registriert seit: 22.01.2002
Beiträge: 12.569
| AW: Linux ein neuer Anfang? Zitat: |
Zitat von Bertha Ja hallo erstma....
wollte jetzt mal das linux parallel zum windows laufen lasse, um diesen spaß mal zu testen.habe schon ein paar linux erfahrungen somit sollte die installation keine probleme darstellenjetzt meine fragen!
wird meine hardware mitlerweile komplett unterstützt?
9600XT
K7NCR18D pro
Pinnacle tv karte
| ati hat treiber verfügbar
für nforce2 meine ich hätte ich auch schon treiber gesehen, wenn nicht im kernel selber, dann vieleicht bei nvidia
hab gerade gestern meine pinnacle pctv installiert  im kernel einfach video for linux und bt878/848 for linux im kernel als module einbinden, die module in den autoload und fertig.
ich nutze dann tvtime als fernsehtool. Zitat: |
wie sieht es aus mit office software?was könnt ihr mir da empfehlen?
| openoffice sollte bei jeder distri dabei sein. alle anderen haben es auf jedenfall in ihren updatetrees. und falls nicht, kannst du es einfach bei openoffice.org herunterladen.
gibt auch noch koffice aus dem kde projekt, aber damit habe ich keine erfahrungen. Zitat: |
und ein ein gutes tutorial für anfänger (installation,konfiguration, usw..) wäre auch nich schlecht
| die installation ist bei jeder distribution anders, guides und howtos gibts dann auf den jeweiligen seiten der distributoren. da gibts dann auch oft weiterführungen für neueinsteiger.
wenns tief in die materie eindringen soll, dann kannst du hier mal gucken http://www.selflinux.org/
ansonnsten ist google eigentlich voll von howtos.
@onlyJR: ich denke nicht, daß er nen server hochziehen will, wenn er nach office fragt 
aber ich kann mich natürlich auch irren. | |
Geändert von _Smash_ (13.08.2005 um 12:36 Uhr)
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13.08.2005, 14:44
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#7 (permalink)
| | Hardware Killer
Registriert seit: 14.05.2003 Ort: Los Angeles, CA
Beiträge: 913
| AW: Linux ein neuer Anfang? hmm da fällt mir grade was ein. ich hab neulich ein softwarepaket bestellt (welches tut nix zur sache) und da wird eine cd mit Overclockix (Live-Linux) mitgeliefert. kennt ihr dieses os? | | |
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13.08.2005, 14:54
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#8 (permalink)
| | Nachtduscher
Registriert seit: 22.01.2002
Beiträge: 12.569
| AW: Linux ein neuer Anfang? nö, scheint eine auf geschwindigkeit getrimmte distri zu sein. | | |
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13.08.2005, 16:50
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#9 (permalink)
| | Extrem Tweaker
Registriert seit: 19.05.2002
Beiträge: 2.145
| AW: Linux ein neuer Anfang? @ Smash
Welche Distri würdest Du denn Anfängern empfehlen und warum? | | |
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13.08.2005, 17:49
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#10 (permalink)
| | Nachtduscher
Registriert seit: 22.01.2002
Beiträge: 12.569
| AW: Linux ein neuer Anfang? das kommt darauf an, was du machen willst.
das sind jetzt MEINE PERSÖNLICHEN meinungen und erfahrungen. jeder wird dir darauf eventuell was anderes sagen.
am schnellsten zu einem funktionierenden linux kommst du sicher über die großen distributionen wie SUSE, Mandriva, Fedora.
bei suse kommst du solange gut zurecht, wie du die software benutzen willst, die dabei ist. wenn das irgendwann mal nicht mehr reicht kommst du in schwierigkeiten. obwohl suse mit benutzerfreundlichkeit wirbt, bin ich ehrlichgesagt an suse etwas gescheitert. da suse früher eine etwas anderes ordnersystem hatte hab ich da kaum was wirklich hinbekommen.
ich habe allerdings gelesen, daß die das geändert haben und jetzt eine standardisiertere struktur haben.
mandriva hatte ich mal benutzt, als es noch mandrake hiess. damals fand ich das ganz ok. bis darauf, daß mir das öffter mal abgestürzt ist.
was sich jetzt in mandriva geändert hat kann ich da leider nicht sagen.
über fedora habe ich bisher nur gutes gehört. habe es allerdings selber noch nie benutzt. ich glaube der tele und die kerri hier im forum nutzen das. kerri kann dir auch nochwas über suse sagen.
was sich in letzterzeit sehr stark profiliert hat ist ubuntu. deren leitspruch ist "linux für menschen" oder so...
das wird überall recht hoch gelobt und soll einfach in der bendienung sein.
ich persönlich benutze gentoo.
diese distribution ist allerdings recht zeitaufwendig in der installation und setzt ein gewisses wissen über seinen pc vorraus. es gibts keinen graphischen installer. eigentlich gibt es gar keinen installer  . dafür gibt es einen extrem guten guide, der dich schritt für schritt durch die installation führt, in einer recht angenehmen sprache geschrieben. zudem gibt es für viele programme eigene howtos und den rest findet man auf den gentoo-wiki seiten. falls alles nichts hilft hast du mit dem gentoo-forum ein extrem freundliches forum, was dir wirklich IMMER weiterhilft, was in vielen anderen linuxforen, leider nicht immer der fall ist.
ein wirklich großer vorteil an gentoo, ist seine hilfsbereite community.
zeitaufwendig, ist das in dem sinne, weil sich das system bei der installation fast komplett selber kompiliert, was schonmal ne weile dauern kann. minimum musst du bei einer stage3, also einer installation, wo ein teil des systems schon vorkompiliert ist mal 1,5 tage einkalkulieren. bei einer stage1, wo sich wirklich alles selber kompiliert werden das dann 2-2,5 tage. mit konfiguration und allem.
allerdings lernst du bei der installation viel über das os, was dir dann auch im betrieb hilft.
manche sagen, ein vorteil wäre noch, weil gentoo eine metadistribution ist, also im prinzip die unveränderten programmpakete nutzt und nur deren installation und verwaltung organisiert, daß sich die pakete so installieren, wie von den entwicklern vorgesehen, und daß man dann immer die guides der hersteller zu 100% anwenden kann. ich meine aber, daß das viele andere distris auch so machen.
dann gibt es in gentoo einen wirklich guten softwaremanager, mit dem du software installieren, deinstallieren und updaten kannst.
damit kann das system mit einem befehl ein programm oder update runterladen, entpacken, kompilieren und installieren.
das haben allerdings viele andere distributionen auch.
wenn du zb suse installierst, dann hast du hunderte von programmen drauf. wenn du gentoo installierst, hast du erstmal gar nichts an programmen drauf 
was ich allerdings als vorteil empfinde, da das system nicht mit kram zugemüllt ist, den du eh nicht brauchen kannst. du installierst dann nur das, was du brauchst.
eine sache ist auch, daß es keinerlei spezielle konfigtools gibt. graphische konfigtools schon gar nicht. du musst alles in den konfigurationsdateien einstellen. da die bei gentoo allerdings gut kommentiert und übersichtlich gehalten sind, ist das auch weniger ein problem.
ich persönlich finde durch die gute dokumentation und den hohen lernfaktor gentoo einsteigerfreundlicher als die angeblich einsteigerfreundlichen distributionen.
aber nochmal... das ist meine meinung. jemand anders wird dir das mit sicherheit anders erzählen. | | |
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13.08.2005, 21:30
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#11 (permalink)
| | Die Kerrimaus
Registriert seit: 17.11.2003 Ort: bei Heidelberg
Beiträge: 2.987
| AW: Linux ein neuer Anfang? Oki, dann will ich auch mal.
Ich habe mit SuSE (damals noch 6.2) angefangen, bin etwa 5 Jahre bei SuSE geblieben bis ich mich dazu entschlossen hab, doch mal Fedora auszuprobieren, wo ich dann auch haengen geblieben bin.
Zwischenzeitlich hab ich noch Ausfluege zu Debian und Ubuntu gemacht, und diverse Mini-Live Distributionen ausprobiert.
Auch bei mir gilt: alles meine persoenlichen Erfahrungen, meine Meinung.
Live-CDs oder -DVDs halte ich fuer den Einstieg auch fuer schlecht, weil man da nichts ueber die Konfiguration lernt, nur ein wenig im KDE rumklicken macht aus einem noch lange keinen Linuxer, und man kennt sich hinterher auch nicht (besser) mit Linux aus.
SuSE ist fuern Einstieg eigentlich recht gut geeignet, es ist ne "Massendistribution", das heisst, recht viele Leute nutzen SuSE, und daher koennen Dir im Falle eines Problems auch viele Leute helfen. Neben den unzaehligen Paketen, die auf der DVD sind und sich einfach per Klicki-Bunti-Tool installieren lassen, kannst Du auch sogenannte RPM's einspielen, das sind bereits kompilierte Softwarepakete. Das wird dann allerdings etwas schwieriger, ist aber machbar. Sollten Probleme auftauchen, hilft haeufig die Support-Datenbank, sowas kenne ich fuer keine andere Distribution.
Die Konfiguration von SuSE ist recht einfach, eigentlich alles, was der "Normalnutzer" so braucht, laesst sich per Klicki-Bunti-Interface YaST einstellen. Wobei sich auch alles nach Linux-Art per Kommandozeile einstellen laesst. Die Unofficial SuSE FAQ bietet nuetzliche Informationen.
Mit Ubuntu habe ich die Erfahrung gemacht, das es recht schnell installiert ist und ne sinnvolle Paketauswahl mitbringt, die die meisten zufrieden stellen sollte. Zur Paketverfuegbarkeit oder zu Installationstools kann ich leider nix sagen.
Fedora wuerde ich empfehlen, das ist nicht so 'wuchtig' wie SuSE, ist zwar auch ne ganze DVD an Software dabei, das macht aber nen eher 'leichtfuessigen', schnellen Eindruck. Paketmanagement, also Nachinstallieren von Software ist supereinfach, wenn man weiss, wie die Pakete heissen. Standardmaessig ist auch alles dabei, was man so brauchen koennte. Was ich fuer Fedora auch noch empfehlen kann, ist die unofficial Fedora FAQ, wo vieles erklaert wird, was man als Anfaenger braucht, wie man nen mp3-player installiert, und DVDs zum laufen bringt - das beides duerfen die Distriburoren naemlich aus irgendwelchen lizenzrechtlichen Gruenden nicht mit auf die DVD's packen. Bei SuSE ist die Unterstuetzung, zumindest um DVD's zu schauen, eher schlecht, bei Fedora lassen sich dagegen die benoetigten Pakete mit ein paar Handgriffen nachinstallieren. Bei Fedora lassen sich auch viele Verwaltungsaufgaben, wenn auch nicht ganz so viele wie bei SuSE, per Klicki-Bunti erledigen.
Ob und wie zugemuellt das System am Anfang nach der Installation ist, kannst du sowohl bei SuSE als auch bei Fedora selbst entscheiden, indem Du die gewuenschten Pakete baw. Programmgruppen schon waehrend der Installation festlegst.
Gentoo mag ich ueberhaupt nicht, weil einige der Gentoo User sind schlimm missionarisch drauf sind ("Probier doch mal Gentoo!", "Gentoo ist das einzig wahre!", "Na los, probier mal Gentoo!", "Gentoo ist toll!", "Probiers doch schon!" ... *arrghs*), und der ganze Hype, der drum gemacht wird, macht fuer mich die ganze Distribution ziemlich unsympatisch. Vielleicht probier ichs tatsaechlich mal, wenn sich der ganze Hype gelegt hat, aber das duerfte nicht in naher Zukunft passieren.
Debian ist auch nicht fuer Anfaenger geeignet, da es so gut wie keine grafischen Konfigurationstools gibt, die Installation eher schwierig ist, da man sehr viel ueber sein eigenes System wissen und das alles auch angeben muss.
Ich wuerde Dir also Fedora oder SuSE empfehlen.
So, das waren meine umgerechnet 0,04 Euro.
Gruesse, kerri | | |
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15.08.2005, 03:00
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#12 (permalink)
| | TPC-InventarNr. 1337
Registriert seit: 11.04.2002 Ort: Augusta vindelicorum
Beiträge: 14.010
| AW: Linux ein neuer Anfang? Hier läuft gerade die Erst installation von ubuntu auf meinem Rechner.
Habe auch die Live-CD ausprobiert und bin so positiv überrascht, dass ich gleich mal die Installation gemacht habe.
Ist es krank um 4 Uhr in der Früh n OS zu installieren?
Gute Nacht! | | |
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15.08.2005, 06:24
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#13 (permalink)
| | Overclocker
Registriert seit: 27.10.2004
Beiträge: 342
| AW: Linux ein neuer Anfang? Zitat: |
Zitat von io.sys Ist es krank um 4 Uhr in der Früh n OS zu installieren? | Ja, aber das haben wir alle schon gemacht. | | |
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15.08.2005, 07:13
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#14 (permalink)
| | Polsterwaffenkampfsportle r
Registriert seit: 29.10.2003 Ort: Double-U-UpperValley
Beiträge: 14.522
| AW: Linux ein neuer Anfang? hiho
So, nachdem ich nun von Smash um meine dedizierte Meinung zu diesem Thema gebeten wurde, möchte ich auch noch meinen Senf dazu abgeben. Wobei sich das eher als Erzählung über meine Distries ergeben wird.
Ich habe vor ca 4 Jahren mit einer Heft CD namens Go!Linux angefangen, was allerdings eher ein Krampf als ein Anfang war. Die nächste Stufe war dann das damalige Manrake in einer 7er Version. was ich nett fande war die integration von allem was nötig war auf nichtmal einer cd. Auch wurde nciht nur auf konfigurationstool gebaut, die einen laufenden XServer vorraussetzten. Später hab ich mir dann mal SuSe angeschaut und war etwas enttäuscht. Den installer fand ich wesentlich weniger benutzerfreundlich als was mir Mandrake geboten hatte. Vor allem beim Mandrake-Partinionierer fand ich mich wesentlich sicherer ( bedingt durch bessere graphische anzeige) als beim Suse zahlenwirrwar (vor allem wenn man mit den Plattenbezeichnungen nicht 100% fit ist).
nach RedHat9 und der ganzen Fedora Linie muss ich aber auch sagen, dass Fedora manchmal etwas nervig ist. Dir wird zwar immer das neuste vom Neusten geboten, nur ist das manchmal nicht ganz so toll. z.b. hat Fedora Core 4 zwar den neusten C-Kompiler drauf, damit kannst du derzeit leider nicht alles maken was es so gibt. Auch die vorhandenen xorg version ist mehr als nervig. Nachdem der XServer gestartet ist, ist ein umschalten in runlevel 3 oder einfach nur auf ein virtuelles Terminal mittels strg+alt+f[1-6] nicht unter bunten-farbtraumas möglich (ist wohl irgendein framebuffer problem, im FC forum gibs auch workarounds, aber das ist imho nicht Sinn der Sache).
Weiterhin ist das installieren von Software mehr als nervig. Fedora bietet nur eine Gruppenauswahl für den installer an, kein graphisches tool zum Suchen von speziellen Paketen auf der DVD. Mich stört das eigentlich wenig, da mir die shell-tools recht geläufig sind, aber einem Anfänger würde ich das nicht unbedingt empfehlen.
Ich werde dan wohl mal in der nächsten Zeit (wenn das System hier nicht unter heavy-development-load steht) ein Gentoo testen - da bin ich mal gespannt.
Meine persönliche Empfehlung für Anfänger ist immernoch Mandriva. Fühlt sich schlank schön und einfach an. Aber eigentlich nehmen sich die großen distros kaum was. und hast du erst einmal die gute shell liebgewonnen ist es fast egal welche ditri du nimmst (ausgeschlossen natürlich disketten distros  )
Gruß
tele | | |
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15.08.2005, 07:35
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#15 (permalink)
| | Hardware Killer
Registriert seit: 10.04.2002 Ort: Hannover
Beiträge: 847
| AW: Linux ein neuer Anfang? @tele
nimm gentoo, das hab ich auf meinem notebook mit großem erfolg am rennen. mandriva wollte sich dagegen nicht überreden lassen, mit wlan ins netz zu gehn...schade
ok meine leidensgeschichte: am anfang mal debian auffm notebook. lief auch alles soweit, das einzige problem: ich habs net selbst installiert. folglich kannte ich mich mit nix aus und hatte nach ner zeit keine lust mehr. später hab ich dann mandriva installiert, bei dem ich wlan nit ans laufen bekommen hab (kernel panic anyone?). dann kam ein mitstudent an und meinte, ich solle mal gentoo ausprobieren. da es keine installationsroutine gibt (nach dem booten von cd ist man in einer konsole, das wars), muss man alles von hand machen. dafür jedoch hat gentoo ein mehr als geniales handbuch dabei, bei dem jeder schritt genau erklärt wird (nicht nur WAS man machen soll, sondern auch WIESO). nu rennt das notebook mit nativer 16:10auflösung, wlan und sonstigem kram. einzig vga out und tv out muss ich noch testen/ans laufen bekommen. ausserdem lernt man bei gentoo richtig viel. | | |
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