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Alt 30.08.2010, 10:53   #16 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

Ach Polonium, ich würde deinen Ausführungen so gerne folgen, nur ist es mir nicht möglich; wenn du schon etwas auf den Kasten hast und interessante Ansichten und Meinungen, verpacke sie bitte in anständige und klare Aneinanderreihungen von Wörtern. (nicht böse gemeint) Wie dem auch sei, ich bin gespannt, wie jetzt mit der Thematik nach seinen letzten Äußerungen umgegangen wird, da nun offenbar der Wind für ihn rauher wird, da er die Juden in seine harsche Kritik mit einbezogen hat und der Zentralrat d. J. eine Institutuion ist, die sich das sicherlich nicht gefallen lässt bzw. sich zur Aufgabe gemacht hat, daran zu erinnern, was sich vor über einem halben Jahrhundert in Deutschland zugetragen hat, damit die Deutschen das auch ja nicht vergessen. Schade ist halt, dass seine Aussagen, seien sie auch noch so plump, tatsächlich nicht für eine ausführliche Debatte genutzt wird, damit nachhaltig Veränderungen eintreten können.

Übrigens ist unumstritten, dass Intelligenz nicht nur durch die Umwelt beeinflusst wird, sondern auch erblich bedingt ist, allerdings ist der prozentuale Anteil der genannt wurde, überzogen, denn das genaue Verhältnis konnten bis dato nicht festgesetzt werden.
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Alt 30.08.2010, 13:47   #17 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

@Polo
Na da siehst du mal, dass ich mich in guter Gesellschaft befinde und wenn Hr. Schmidt meint, dass man die berühmten Körnchen Wahrheit findet,
wenn man nur das ganze Interview liest, dann wird da wohl was dran sein.

Im Übrigen geht es mir genau so wie Katarrh: Ich verstehe oft nicht, was du genau sagen willst.
Dein Stil ist etwas gewöhnungsbedürftig und IMHO verbesserungswürdig.

@all
Um mal zu verdeutlichen, worauf ich persönlich hinaus will, spalte ich den ganzen Wust mal in 3 Themen auf, die ich hier erkenne:
  1. "Schuluniform" interessiert mich persönlich überhaupt nicht und finde ich als alten Hut auch nicht gesprächswürdig.
  2. "Kopftuchmädchen"- dazu komme ich gleich ausführlicher
  3. "Juden" ... hier verstehe ich nicht, warum er dieses Thema jetzt auch noch aus dem Hut zieht. Manchmal sollte man lieber die Klappe halten.
@doc
Beim Begriff "Kopftuchmädchen" gehe ich davon aus, dass damit nicht deine Oma gemeint ist und ich vermute einfach mal, dass ich den Grund dafür kenne,
warum du in diesen Begriff etwas anderes hinein deuten willst als ich.
Dazu muss ich aber etwas weiter ausholen.
Als ich noch überwiegend im Osten gelebt habe, hatte ich ein völlig anderes Verhältnis zu Menschen mit Migrationshintergrund (was für ein schei$$ peinliches Konstrukt) als dies jetzt der Fall ist.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand.
In der sachsen-anhaltinischen "Provinz" bin ich nur mit ehrbaren Ausländern konfrontiert wurden, Inhaber von Pizza- oder Döner-Buden, Gemüsehändler, Restaurantbesitzer.
Es waren für mich völlig normale Menschen, nicht besser oder schlechter als der "Durchschnittsdeutsche". Mit einigen war ich sogar gut befreundet.

Dann bin ich nach Leipzig gezogen und zu den o.g. "Gruppen" kamen viele andere hinzu: Studenten, Ärzte, Rechtsanwälte, aber auch Arbeitslose und nun verstärkt auch Kriminelle.
Auch dies stellt noch keine Abweichung vom "deutschen Muster" dar.
Nun hörte ich aber erstmals von Gerüchten, dass Auswanderer/Aussiedler/Asylsuchende lieber in den Westen wollten und ihnen der Osten nicht gut genug war.
Dadurch war ich selbst in der Großstadt Leipzig noch in der komfortablen Situation, dass der Ausländeranteil vergleichsweise gering ist und dass er sich
(vor allem durch die Vielzahl ausl. Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern) auch völlig anders zusammen setzt, als dies bspw. in Berlin (darauf bezieht sich Sarrazin)
oder Wiesbaden (darauf beziehe ich mich gleich) der Fall ist.

Nun lebe ich schon ein paar Monate in Wiesbaden und ich sehe Probleme, die ich vorher nicht so deutlich wahr genommen habe.
Hier bin ich auch erstmals mit dem Begriff "Kopftücher" konfrontiert worden.
"Man" unterscheidet nicht mehr nach Nationalitäten (weil man es oft auch nicht auf den ersten Blick sieht oder hört), sondern spricht nur noch von "Tüchern".
Die Kluft wird immer größer, weil insbesondere die Türken der 2. oder 3. Generation sich nicht integrieren wollen (die der ersten Generation konnten es vielleicht nicht, die heutige Jugend will es überwiegend nicht).
Ich beziehe mich mit dieser Aussage auf eigene Erfahrungen und nicht auf Hören/Lesen.
Ich habe jeden Tag mit Jugendlichen ohne Berufsabschluss zu tun, die ihre zweite Chance (BVJ oder wie das inzwischen heißt) wegwerfen, die rotzfrech zu mir, meinen Angestellten, meinen Kunden sind,
die sich auf dem Schulhof damit brüsten, was sie gerade wieder geklaut haben, die sich mit voller Absicht untereinander (obwohl in Deutschland geboren und aufgewachsen) türkisch unterhalten.
Und man bekommt weder vom Bildungsträger noch von der Polizei Unterstützung.
Als ich dann vor einiger Zeit auch noch Opfer eines Raubüberfalles wurde, habe ich mich echt gefragt, ob ich nun Angst zulassen oder Hass entwickeln soll. Welche Alternative bleibt noch?
Wie lange wollen wir noch die Augen verschließen oder uns hinter Theorie-Phrasen verstecken?
Wir haben ein Problem mit jungen, türkischen Männern in deutschen Großstädten ... und dies sind jetzt nicht nur persönliche Erfahrungen, sondern Aussagen aus mehreren Statistiken.

Neben den kriminellen Problemen sehe ich auch gesellschaftliche. Oft sehe ich ausländische Frauen ohne Kopftuch, gut deutsch sprechend, um Integration bemüht (mein Eindruck)
und vermehrt sehe ich in letzter Zeit deutsche Frauen mit türkischem (?) Partner, die ein Kopftuch tragen.
Der Verdacht liegt nicht nur für mich nahe, dass sie mit diesem Symbol etwas ausdrücken wollen (oder sollen oder gar müssen).

Nun lehne ich mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass Herr Sarrazin nicht den "Ausländer an sich" meint, sondern den jungen Türken, der gar nicht arbeiten will, weil er auch so gut durchs Leben kommt.
Der mit krummen Dingern auch zu seinem BMW kommt und der mich auslacht, weil ich für vergleichsweise wenig Geld jeden Tag zwischen 10 und 14 Stunden schuften muss.
Wie bewältigen wir nun dieses Problem? Da ich keine Lösung weiß, dürfte ich das Problem also auch nicht ansprechen?

Wollen wir auf die Rattenfänger warten oder das Problem aus der "politischen Mitte" heraus lösen?

Nachtrag:
Sorry, falls meine Gedanken mal wirr oder etwas krass rüber kommen, aber ich bin inzwischen emotional ziemlich aufgewühlt.
Ich begegne den Angesprochenen an der Basis, während die Promis/Politiker, die für sich die Meinungshoheit beanspruchen nur mit völlig anderen Gruppen in Kontakt treten.
Es lässt sich gut schwärmen von der bunten Republik, wenn man von Bodyguards vor dem Abschaum der Gesellschaft geschützt wird.
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Alt 30.08.2010, 20:02   #18 (permalink)
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BloodPrince wird schon bald berühmt werdenBloodPrince wird schon bald berühmt werden

Standard AW: Der Fall Sarrazin

Bevor uwe Beitrag in der Luft zerissen wird, mag ich auch noch was sagen.

Gerade zum letzten Teil vom Uwe, kann ich nur zustimmen.
Ich habe den persöhnlichen Eindruck auch das diese jungen Türken mehr werden, und das verhindert werden muss.

Letztes Schuljahr hatten quasi den Vorbild jungen Türken in der Klasse der alles Vorurteile ws bestens in sich Vereiningt aber auch 1 andere der wieder das Gegenteil von ihm war.

Ich bin der Meinung das man die Ursachen solcher ugendlichen Bekämpft werden muss.Das fängt doch schon bei den ELtern an.Wenn ich lesen das Imigranten schwerer an einen Job kommen bei gleicher/besser Qualifikation als Deutsche finde ich das ein unding.Es ist doch kein wunder das die Kinder solcher Eltern nicht mit dem besten Empfehlungen der Eltern zum "Deutscher" sein erzogen werden.
Das zusammen pferchen in "Ghettos" ist sicher auch keine gute Möglichkeit das zu ändern.

Das Problem dieser jugendliche liegt nicht nur bei denen sondern auch in der Deutschen Gesellschaft.Wir leben in einem Europa wo viele Leute sich noch von Voruteilen lenken lassen, passt doch nicht zusammen .

Nun zu dem anderen Teil .
Ich bin auch der Meinung das härtere Strafen geben sollte bei Gesetzen Verstoßen.Viele lachen sich doch tot wie es hier zugeht.
EIn bisschen härter druch greifen würde nicht schaden.Ich selbst habe auch Erfahrung damit gemacht und die Strafe war im Verhältnis eig ein Witz.

Ich finde es soll jeder hier in Deutschland leben können.
Rassismus und Vorurteile gehören abgeschafft.
Aber genauso ein harteres durch greifen bei offensichtlichen Imigranten die bewissen kein Interesse haben sich hier einzugliedern und mehr negativ statt positiv verhlaten und durch hier Verhlaten von anderen Imigranten vllt als cool angesehn wird und dies weiter angenohmen wird.

Mehr Imigration & weniger Vorurteile
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Alt 31.08.2010, 00:57   #19 (permalink)
Coxito ergo sum
 
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dr_Cox kann auf vieles stolz seindr_Cox kann auf vieles stolz seindr_Cox kann auf vieles stolz seindr_Cox kann auf vieles stolz seindr_Cox kann auf vieles stolz seindr_Cox kann auf vieles stolz seindr_Cox kann auf vieles stolz seindr_Cox kann auf vieles stolz seindr_Cox kann auf vieles stolz sein

Standard AW: Der Fall Sarrazin

Zitat:
Zitat von Uwe64LE Beitrag anzeigen
@doc
Beim Begriff "Kopftuchmädchen" gehe ich davon aus, dass damit nicht deine Oma gemeint ist und ich vermute einfach mal, dass ich den Grund dafür kenne,
warum du in diesen Begriff etwas anderes hinein deuten willst als ich
Ja, ich habe bereits darauf hingewiesen, dass er mangels wissenschaftlicher hieb- und stichfestigkeit Deklarierung es jedem selbst überlässt, was er in einen Begriff hineininterpretiert. Von einem Sachbuch - als solches bezeichnet es S. selbst - erwartet man sich in aller Regel Antworten und nicht Schlüsselbegriffe zur Selbstinterpretation.
Zitat:
Dazu muss ich aber etwas weiter ausholen.
Als ich noch überwiegend im Osten gelebt habe, hatte ich ein völlig anderes Verhältnis zu Menschen mit Migrationshintergrund (was für ein schei$$ peinliches Konstrukt) als dies jetzt der Fall ist.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand.
In der sachsen-anhaltinischen "Provinz" bin ich nur mit ehrbaren Ausländern konfrontiert wurden, Inhaber von Pizza- oder Döner-Buden, Gemüsehändler, Restaurantbesitzer.
Es waren für mich völlig normale Menschen, nicht besser oder schlechter als der "Durchschnittsdeutsche". Mit einigen war ich sogar gut befreundet.

Dann bin ich nach Leipzig gezogen und zu den o.g. "Gruppen" kamen viele andere hinzu: Studenten, Ärzte, Rechtsanwälte, aber auch Arbeitslose und nun verstärkt auch Kriminelle.
Auch dies stellt noch keine Abweichung vom "deutschen Muster" dar.
Nun hörte ich aber erstmals von Gerüchten, dass Auswanderer/Aussiedler/Asylsuchende lieber in den Westen wollten und ihnen der Osten nicht gut genug war.
Dadurch war ich selbst in der Großstadt Leipzig noch in der komfortablen Situation, dass der Ausländeranteil vergleichsweise gering ist und dass er sich
(vor allem durch die Vielzahl ausl. Studenten aus den unterschiedlichsten Ländern) auch völlig anders zusammen setzt, als dies bspw. in Berlin (darauf bezieht sich Sarrazin)
oder Wiesbaden (darauf beziehe ich mich gleich) der Fall ist.
Öhm, nein! Das Buch trägt den Titel "Deutschland schafft sich ab". Daher muss ich ihm einfach mal eine brutalst mögliche Themaverfehlung unterstellen. Denn der Buchtitel lautet nicht "Berlin schafft sich ab".

Zitat:
Nun lebe ich schon ein paar Monate in Wiesbaden und ich sehe Probleme, die ich vorher nicht so deutlich wahr genommen habe.
Hier bin ich auch erstmals mit dem Begriff "Kopftücher" konfrontiert worden.
"Man" unterscheidet nicht mehr nach Nationalitäten (weil man es oft auch nicht auf den ersten Blick sieht oder hört), sondern spricht nur noch von "Tüchern".
Die Kluft wird immer größer, weil insbesondere die Türken der 2. oder 3. Generation sich nicht integrieren wollen (die der ersten Generation konnten es vielleicht nicht, die heutige Jugend will es überwiegend nicht).
Das ist die menschlichste Reaktion, eine Gesellschaft abzulehnen, welche die Großelterngeneration ausschließlich als Billigarbeiter mißbraucht hat und der Elterngeneration auch keine gleichberechtigte Perspektive geboten hat.
Wenn wir hier über Problemursachen reden möchten, dann trägt die nciht vorhandene Integrationspolitk (aka. "Gastarbeiterlogik") für die ersten beiden Generationen mindestens die Hälfte zur Problematik bei.
Zitat:
Ich beziehe mich mit dieser Aussage auf eigene Erfahrungen und nicht auf Hören/Lesen.
Danke für die Offenheit, aber das ist genausowenig repräsentativ wie das Beispiel meiner Oma.
Zitat:
Ich habe jeden Tag mit Jugendlichen ohne Berufsabschluss zu tun, die ihre zweite Chance (BVJ oder wie das inzwischen heißt) wegwerfen, die rotzfrech zu mir, meinen Angestellten, meinen Kunden sind,
die sich auf dem Schulhof damit brüsten, was sie gerade wieder geklaut haben, die sich mit voller Absicht untereinander (obwohl in Deutschland geboren und aufgewachsen) türkisch unterhalten.
Und man bekommt weder vom Bildungsträger noch von der Polizei Unterstützung.
Wie oben bereits erwähnt: Wer über zwei Generationen hinweg den Beweis der eigenen Chansenlosigkeit/ gesellschaftlichen Zweitklassigkeit aufgrund seiner Herkunft hat, für den gibt es zwei Handlungsalternativen: Resignation und/oder Trotz.
Das Phänomen kennt man genauso von (Ur-)Ostdeutschen. In Ostdeutschland und bei Ostdeutschen selbst ist die Arbeitslosigkeit eben enorm überdurchschnittlich. Das liegt nicht an Religion oder Kultur, sondern an einem Magnel an Chancen und grober Vorverurteilung: "Der Türke (Klischee bitte selbst einfügen)" und "der Ossi (Klischee bitte selbst einfügen)"... *******e ist sowas!
Islamische Mitbürger sind per se genauso wenige Sozialstaatsschmarotzer wie Ostdeutsche automatisch Neonazis sind. Daran ändert auch die Polizei nix.
Zitat:
Als ich dann vor einiger Zeit auch noch Opfer eines Raubüberfalles wurde, habe ich mich echt gefragt, ob ich nun Angst zulassen oder Hass entwickeln soll. Welche Alternative bleibt noch?
Die Alternative wäre immerhin, den Vorfall nicht einer gesellschaftlichen Minderheit pauschal zuzuschreiben.
Zitat:
Wie lange wollen wir noch die Augen verschließen oder uns hinter Theorie-Phrasen verstecken?
Andersrum wird ein Schuh draus: Wie lange wollen wir die Augen verschließen und uns hinter individuellen Einzelerfahrungen versammeln?
Zitat:
Wir haben ein Problem mit jungen, türkischen Männern in deutschen Großstädten ...
Falsch! Wir haben ein Problem mit einigen, aber längst nicht allen türkischen Männern in deutschen Großstädten.
Zitat:
und dies sind jetzt nicht nur persönliche Erfahrungen, sondern Aussagen aus mehreren Statistiken.
Die du sehr einseitig ausformulierst und es an der gebotenen Differenzierung mangeln lässt. Wir reden nicht über etwas, sondern über Individuen, die allesamt das Recht haben, persönlich beurteilt zu werden und nicht pauschal (vor-)verurteilt werden dürfen.
Zitat:
Neben den kriminellen Problemen sehe ich auch gesellschaftliche. Oft sehe ich ausländische Frauen ohne Kopftuch, gut deutsch sprechend, um Integration bemüht (mein Eindruck)
und vermehrt sehe ich in letzter Zeit deutsche Frauen mit türkischem (?) Partner, die ein Kopftuch tragen.
Ja und? Ich sehe deutsche Frauen mit unechten Titten jeden Tag... find ich persönlich gut, aber ich mach kein gesellschaftliches Problem draus.
Zitat:
Der Verdacht liegt nicht nur für mich nahe, dass sie mit diesem Symbol etwas ausdrücken wollen (oder sollen oder gar müssen).
Das ist vollkommen von der verfassungsmäßig vorgeschriebenen Meinungs- und Religionsfreiheit gedeckt.
Ich werde so lange ich kann dafür kämpfen, dass unsere Verfassung nicht für eine bestimmte Religionsgemeinschaft geändert wird. Hier gilt: gleiches Recht für alle!
Zitat:
Nun lehne ich mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass Herr Sarrazin nicht den "Ausländer an sich" meint, sondern den jungen Türken, der gar nicht arbeiten will, weil er auch so gut durchs Leben kommt.
Der mit krummen Dingern auch zu seinem BMW kommt und der mich auslacht, weil ich für vergleichsweise wenig Geld jeden Tag zwischen 10 und 14 Stunden schuften muss.
Wenn du das beweisen kannst, zeig ihn an. Wenn du es nicht beweisen kannst, dann unterlasse bitte derlei Unterstellungen.
Zitat:
Wie bewältigen wir nun dieses Problem? Da ich keine Lösung weiß, dürfte ich das Problem also auch nicht ansprechen?
Solange du nicht behauptest, dass dein Geschreibsel ein "Sachbuch" bzw. "Sachtext" wäre, erwarte ich nicht von dir, einen oder mehrere Lösungsvorschläge zu offerieren.
Zitat:
Wollen wir auf die Rattenfänger warten oder das Problem aus der "politischen Mitte" heraus lösen?
Der Rattenfänger ist grad unterwegs. "Die Lösung" der politischen Mitte wird es nicht geben, weil es nicht nur einer sondern derer vieler bedarf. Und abgesehen davon, weil eine politische Mitte sachbezogen eine Lösung für etwas sucht und nicht gegen etwas. Oder in diesem Fall: Jemand.
Zitat:
Nachtrag:
Sorry, falls meine Gedanken mal wirr oder etwas krass rüber kommen, aber ich bin inzwischen emotional ziemlich aufgewühlt.
Der Nachsatz ist der Grund, weshalb ich versuche, mit dir in der Sache zu argumentieren. Andernfalls wäre ich wohl auf 180 gegangen, hätte festgestellt, dass das nicht geht und dir gar nicht geantwortet.
Zitat:
Ich begegne den Angesprochenen an der Basis, während die Promis/Politiker, die für sich die Meinungshoheit beanspruchen nur mit völlig anderen Gruppen in Kontakt treten.
Welcher Basis? Ich gehöre offensichtlich nicht dazu (und bin in gewisser Weise sogar stolz drauf)
Zitat:
Es lässt sich gut schwärmen von der bunten Republik, wenn man von Bodyguards vor dem Abschaum der Gesellschaft geschützt wird.
Es lässt sich vor allem dann von der bunten Republik schwärmen, wenn man bedenkt, dass Menschen vieler Kulturen und Religionen nicht wie in den letzen 80 Jahren von braunen oder roten Diktaturen manipuliert und unterjocht werden.
Das ist nicht immer einfach, aber besser als Massenvernichtung und politische Morde (und sei es nur deswegen, weil jemand Immi- oder Emigrieren wollte; oder will).

LG
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Geändert von dr_Cox (31.08.2010 um 01:07 Uhr)
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Alt 31.08.2010, 09:26   #20 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

Die Ausführungen von Cox werde ich jetzt nicht kommentieren und akzeptiere diese als eigenständige Meinung, welche von meiner abweicht. Ich sage nur noch eines dazu; der deutsche Staat muss nicht integrieren, sondern Voraussetzungen schaffen, dass der Integrationswillige sich auch integrieren kann, wenn er denn gewillt ist. Ich glaube kaum, dass eine Eigenintegration in einem Land funktioniert, in dem man wohnen, leben und arbeiten möchte und das allumfassend und nicht nur in einem begrenzten Gebiet, indem man mit seinesgleichen zusammenlebt. Genau vor einem Jahr gab es schon einmal die Debatte, als die Studie veröffentlicht wurde, welche beschrieben hat, welche Bevölkerungsgruppe welche Schulabschlüsse erreicht und dabei haben die Türken ungemein schlecht abgeschnitten - und das soll das Ergebnis der fehlgeschlagenen Integration seitens des Staates dieser Volksgruppen sein? Der Staat muss dafür sorgen, dass in den Schulen eine ausgewogenes Verhältnis von deutschen und ausländischen Schülern in den Schulen besteht, der Staat muss dafür sorgen, dass jeglicher Bürger mit Immigrationshintergrund die deutsche Sprache erlernt, damit er überhaupt in der Lage ist, sich zu integrieren und am gesellschaftlichen Leben mit Deutschen teilzunehmen? Ich kann nicht voraussetzen, dass jemand der nach Deutschland kommt, hier leben und arbeiten möchte, Anspruch auf Transferleistungen hat, die deutsche Sprache beherrscht und gewillt ist, sich mit der abendländischen Gesellschaft und Religionen auseinanderzusetzen und diese zumindest zu akzeptieren? Ich habe übrigens sehr ähnliche Erfahrungen wie Uwe, ich selbst kam aus einem beschaulichen Dorf im Thüringer Wald unbd dort gab es genau einen Dönerladen und einen schwarzen Bürger, im ganzen Dorf mit 5000 Einwohnern. Jetzt wohne ich in Fürth und bin in der Situation, dass ich mich als Minderheit sehe. Wenn ich U-Bahn fahre oder mich in der Stadt aufhalte, in mein Fitnessstudio gehe, wird mehr Türkisch und Russisch gesprochen, als Deutsch und das ist für mich eine sehr belastende Situation, da ich mich nicht heimisch fühlen kann. Meiner Meinung nach muss hier in Deutschland sehr viel passieren und die Hürden der Zuwanderer in Form von Bildungsvoraussetzungen viel höher gestellt werden; aktiv in den Erziehungsprozess eingegriffen werden, ohne Religionsfreiheit oder Persönlichkeitsrechte zu beschränken. Ein deutsches Kind (eine Kind welches in Deutschland geboren wurde - mit welchen Migrationshintergrund auch immer) muss perfekt Deutsch können, wenn es eingeschult wird, damit das Wissen, welches die nächsten 12 Jahre vermittelt wird, auch ohne Probleme ankommt und genutzt werden kann, Voraussetzungen zu schaffen, die eine gelungene Integration gewährleisten.

Hier der Artikel in Bezug auf die von mir angesprochene Studie:

http://www.focus.de/schule/schule/un...id_365350.html

"Die Studie hat auf der Grundlage des Mikrozensus 2005 die Integration von rund 800 000 Personen untersucht. Dabei wurden Einwanderer und deren Nachfahren in verschiedene Herkunftsgruppen unterteilt und ihre gesellschaftliche Stellung nach bestimmten Kriterien wie Bildungsstand oder Einkommen bestimmt."
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Für diesen Beitrag bedankt sich:
Uwe64LE (01.09.2010)
Alt 01.09.2010, 18:26   #21 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

Zitat:
Zitat von dr_Cox Beitrag anzeigen
Da hab ich nur drauf gewartet, dass der Begriff fällt.

Ich weiß gar nicht was viele Leute da genauso sehen oder meinen, genauso zu sehen. Wenn das Wort "Kopftuchmädchen" fällt, denke ich zuallererst an das alte Schwarzweißfoto, auf dem meine Oma bei der Einschulung zu sehen ist.
Das mag daran liegen, dass in dem Fotoalbum mein längst verstorbener Urgroßvater neben das Bild eine kurze Beschreibung handschriftlich gesetzt hat, in der genau der Begriff "Kopftuchmädchen" fällt - allerdings in einem sehr humorigen Zusammenhang zur Beschreibung eines fröhlichen Anlasses.

Was also ist das "Kopftuchmädchen"? Welches Problem sollen "Kopftuchmädchen" sein? Gehört meine Oma dazu? Gehörte sie in der Vergangenheit dazu? Ist meine Oma vielleicht sogar das personifizierte Problem?

Die Antwort gebe ich selbst: Natürlich nicht!

Es ist nichts verwerfliches daran, wenn ein Mensch ein Kopftuch trägt. Oder einen Hut. Oder eine Perücke.

Das Problem erschließt sich nicht eindeutig aus der Begrifflichkeit. Und wo ein Problem nicht genau verortet werden kann, da wird es auch keine Lösung geben. So einfach ist das.

Sarrazin macht genau das Gegenteil: Er nutzt schwammige Begrifflichkeiten und setzt darauf, dass Menschen ihre Emotionen darauf projezieren und ihre jeweils individuellen "Probleme" hineininterpretieren. Und wenn die Empörungswelle dann rollt, egal wie, dann zieht man sich beleidigt auf den Standpunkt zurück, "man dürfe die Wahrheit nicht mehr aussprechen". Wobei etwas sowieso nicht dadurch zur Wahrheit wird, nur weil es populär ist...
Diese Logik ist klassischer Populismus. Die Masche kennen und kannten wir von Wilders in den Niederlanden, von Haider aus Österreich, Blocher in der Schweiz usw...

Der Käse mag vielleicht für manche in Deutschland neu und spannend sein... wer ein bisschen Ahnung hat, wie Rechtspopulismus schon seit Jahren in den Nachbarländern funktioniert, den kann Sarrazin eigentlich nur langweilen. Das Prinzip und die aufgeblähten Parolen sind woanders zusammengeklaut. Aber es funktioniert ja dennoch, wie man sieht.
Aber mich persönlich langweilt die Kopie der Kopie der Kopie...

LG
Ich glaube die ganze Kopftuchsache ist totaler Humbug. Die meisten, die damit argumentieren denken nicht an das Wohl der Frauen, sie sind froh, wenn sie irgendwas zu meckern haben und sich selbst als besser hinstellen können als andre (ob nu aus reiner Lust am Meckern, oder spezifisch gegen den Islam, is wohl beides vorhanden), wenn natürlich noch Menschenrechte als Hintergrund dastehn sinse besonders froh.

Nen Kopftuchverbot is genauso schlimm wie ein Kopftuchzwang und genau dieser trägt nur noch mehr dazu bei, dass die Distanz zwischen Einheimischen und Migranten wächst, find das total unnötig, vor allem wenn man sich die natürliche Entwicklung anschaut, hier in Deutschland laufen immer mehr muslimische, junge Damen ohne rum, wieso also noch Zwang, wenn der natürliche Trend doch eh da is?

Zu Sarrazin: Ich möchte ihn natürlich nicht verteidigen, aber irgendwo muss ichs doch, da seine eigne Dummheit ihn wieder in viele Ecken treibt. Natürlich sind Gene in kulturellen Gruppierungen die unter sich waren mit mehr Gemeinsamkeiten behaftet im Vergleich zu andren Kulturen, das ist nunmal Biologie. Der Trottel lässt sichs nu natürlich anheften von Judengenen zu reden, was natürlich vollkommender Schwachsinn ist. Es gibt kein Gen was einen zum Juden macht, allerhöchstens sind wie gesagt die Gene der jüdisch-kulturellen Nachfahren innerhalb der Gruppe ähnlicher als mit Leuten aus...was weiss ich, Afrika.
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Alt 01.09.2010, 22:18   #22 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

Da Herr Sarrazin ja angeblich keine Lösungsvorschläge unterbreitet hat, zitiere ich mal (sinngemäß) die SZ, deren Redakteure das Buch offensichtlich bis zu Ende gelesen haben:
  • "familienpolitische Maßnahmen", die dazu führen sollen, dass Frauen mit mittlerem und hohem Bildungsstand mehr Kinder gebären
  • Begrenzung des Familiennachzuges für Ausländer
  • bessere Deutschkenntnisse der Einwanderer
  • Ganztagsschulen/-Kindergärten mit kostenlosem Mittagessen
  • scharfe Strafen für Schwänzer
  • Kompetenz für Grundschulen von den Ländern zum Bund
  • konsequentes Ranking und verbindliche Sonderförderung

Das hat wohl weniger mit Rassenwahn oder braunen oder roten Diktatoren zu tun, sondern ist einzig und allein dem Traum von einem produktiven Volk geschuldet.
Salopp formuliert: So viel Kapitalismus muss schon möglich sein, dass man die soziale Hängematte auch bezahlen kann.

Im Grunde genommen ist das nur die Übertragung aus der Handreichung für leitende Angestellte ("Ihr Chef will eine Arbeitskraft, die sich bezahlt macht. Er will Nutzen aus Ihrer Arbeit.
Wie können Sie ihm viel mehr verdienen, als er Ihnen zu zahlen hat?"- Gustav Großmann "Sich selbst rationalisieren")
auf die Volkswirtschaft, den Staat.

Übrigens haben schon Leute für solche Thesen den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten.

Die Angst von Sarrazin ist es nun, dass unsere Gesellschaft zum einen überaltert und zum anderen die Kinder eben nicht in ausreichendem Maße von Eltern aus gebildeten Schichten gezeugt werden,
sondern von "schwachen, dummen, faulen, nicht ehrgeizigen oder anderen weniger intelligenten Individuen".
Dies hätte dann genau das zur Konsequenz, was er in seinem Buchtitel aussagt:
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Alt 01.09.2010, 22:51   #23 (permalink)
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kurz, weil längere sachen von mir ja für niemanden was bringen:

was heißt "abschaffen"? verängstigt es jemanden, wenn man sagt, dass deutschland in 300jahren aus 3millionen leuten besteht?
bevölkerungswachstum war traditionell eher ein schlechtes zeichen, weil es bei und nach wohlstandsphasen auftritt und richtung unermesslich immer irgendwann das wirtschaftsgefüge kippt. der wert von massen und dem menschen als ressource kam frühestens mit der industrialisierung, spätestens jedoch mit dem anfang des 20.JH. und dem begreifen von menschen als humankapital.
geht es bevölkerungsarmen (oder dünner besiedelten strichen) ländern schlechter? haben wir dänen und schweden dadurch was vorraus? dramaturgie in den disskusionen darüber vielleicht...

auch das zuwanderungsgesetz basiert nicht auf rießigen karavanen und tracks. sehr viele personen werden trotz unterschiedlicher gründe an der einreise in die eu oder speziell deutschland gehindert. ich find die passende quelle nicht mehr in meinem verlauf, aber das europäische zuwanderungsrecht ist schon ein schinken für sich, da sind pauschale verschärfungen so gut, wie "die einführung der steuererklärung auf dem bierdeckel" über nacht...


soziale maßnahmen für die gesellschaft sollten immer zur debatte stehen aber "für wessen kind"? nein, sonst folgt postum das preußische klassenwahlrecht.
ist ja nur konsequent weitergedacht, aber ich dachte wir hätten es überhohlt.
ich hab alle grundsätzlichen gesetze als rahmen "gleiches recht für alle" mit geringen einschränkungen verstanden. alles andere ist damit nicht ohne weiteres vereinbar.

in so sachen wie "scharfe strafen für schwänzer" kann man ja noch den normalen generationskonflikt vermuten... da gibts in jeder epoche änderungen die man unterschiedlich sehen kann. in der geschichte gehts von rohrstock bis zu antiauthoritären konzepten und keins hat sich als unfehlbar erwiesen...
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Alt 01.09.2010, 22:59   #24 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

Mit "abschaffen" ist wohl eher gemeint, dass man im Wettbewerb der großen Industrienationen nicht mehr in der 1. Liga spielen könnte und (daraus resultierend) evtl. das soziale Netz etwas grobmachiger wird.
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Alt 01.09.2010, 23:30   #25 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

ob der staat sich enge netze nicht mehr leisten kann oder leute willkürlich durch die maschen drückt macht es für den betroffenen nicht besser.
damit kann man denen also nicht drohen...

ob deutschland erstklassig ist oder mehr und mehr im windschatten der explodierenden nationen indien und china liegt ist ein anderes thema... dinge ändern sich, da helfen auch aktionen aus angst nicht eine instabile lage lange zu halten...

zu den genen: sarrazin würde doch auch eineiigen zwillingen nur einen perso und alle weiteren dokumente ausstellen. wenn ein (paar) religionsgen(/e) so ähnlich macht (/machen), kann man ja gar net mehr als identisch sein, wenn auch noch mutter & vater gleich sind... oder der eine begeht ne straftatt und der andere wird präventiv zum gleichen strafmaß verknackt, weil er genauso tickt... eugenik muss man hier nichmal anführen als eins seiner unterschwelligen leitbilder. gewollt oder ungewollt ist da irgendwo egal!

Geändert von poloniumium (02.09.2010 um 00:36 Uhr) Grund: gen-edit
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Alt 02.09.2010, 13:04   #26 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

Zitat:
  • "familienpolitische Maßnahmen", die dazu führen sollen, dass Frauen mit mittlerem und hohem Bildungsstand mehr Kinder gebären
  • Begrenzung des Familiennachzuges für Ausländer
  • bessere Deutschkenntnisse der Einwanderer
  • Ganztagsschulen/-Kindergärten mit kostenlosem Mittagessen
  • scharfe Strafen für Schwänzer
  • Kompetenz für Grundschulen von den Ländern zum Bund
  • konsequentes Ranking und verbindliche Sonderförderung
  • Kinder von gebildeteren Frauen sind nicht zwangsläufig intelligenter; weiters kann man niemanden zwingen Kinder zu bekommen. Um das Sozialsystem überhaupt erhalten zu können, gibt es jetzt schon fast zu wenige Kinder, wenn man jetzt die Kinderanzahl noch vom Einkommen abhängig macht, kann das System nicht überleben.
  • Welchen Sinn soll das haben?
  • Warum geht das Sozialsystem den Bach runter, wenn sie nicht deutsch sprechen?
  • Wenn man die Kinder den ganzen Tag abschiebt, ist es dann nicht egal, welchen Bildungsstandard haben?
  • Vielleicht ein guter Ansatz, aber wie sollen Strafen abschrecken, wenn nicht mal Knast abschreckt? Billige Amerika Politik.
  • Wird der selbe Pfusch bleiben...
  • Ranking, juhu noch mehr Druck für die Schüler, so kommt man nicht weiter. Sonderförderungen wären endlich mal ein Ansatz.

Unterm Strich waren die provokant rechten Interviews nur PR für sein Buch. Auch wenn manche gute Ansätze (keine Lösungen) vorhanden sind, macht der Schmarrn dazwischen es bei weitem nicht zu einem Top-Seller.


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Alt 02.09.2010, 16:29   #27 (permalink)
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mondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblickmondrian ist ein Lichtblick

Standard AW: Der Fall Sarrazin

Zitat:
Zitat von chrisr15 Beitrag anzeigen
Unterm Strich waren die provokant rechten Interviews nur PR für sein Buch.
Er hat ja schon 2007-2008 geschaut, wieweit er mit seinen skandalösen asozialen (Fehl- und Minder-) Ernährungsideen kommt. Damals wäre auch der passende Zeitpunkt gewesen, den Mann politisch zu "entsorgen".

Sehr ärgerlich auch, dass er mit seinem Verhalten eigentlich interessante Fragen zur Ausländerintegration eher diskreditiert als dass er sie ernsthaft aufs Tapet bringt.
mondrian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.09.2010, 18:25   #28 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

Zitat:
Zitat von poloniumium Beitrag anzeigen
kurz, weil längere sachen von mir ja für niemanden was bringen:...
Das finde ich durchaus nicht! Nur sind deine Texte auf Grund von ..

Zitat:
so, genug auf die formatierung geachtet, zurück zum thema...
.. manchmal etwas anstrengend zu lesen.

@all

Sry fürs OT, und danke für die ausfühlichen Biträge zum Thema. :winken:
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Raffnix (15.09.2010)
Alt 15.09.2010, 18:42   #29 (permalink)
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Standard AW: Der Fall Sarrazin

eigentlich hat sarrazin doch alles erreicht was er wollte:1000€ mehr pension für sich. punkt.
zudem wurden alle belohnt die für ihn kampagnen gestartet haben bezüglich ihrer eigenen interessen. die springerpresse konnte zum beispiel durch die hirnrissige und realitätsferne umfrage zur "potenziellen wählbarkeit für eine sarrazingeführte partei" kräftig luft in den alten laubhaufen blasen und die ganzen csu-hühner rennen kopflos nach rechts in richtung abwehrhaltung...

und was passiert jetzt? wieder was herr cox schon formulierte, da spielt nun jemand leberwurst und äußert sich nicht mehr zu dem themenfeld. warum sollte diese person auch noch ne partei aufmachen oder sich gänzlich als rechte galeonsfigur anwerben lassen?
poloniumium ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.09.2010, 19:12   #30 (permalink)
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k4Ku wird schon bald berühmt werden

Standard AW: Der Fall Sarrazin

Ich weis es auch nicht. Entweder der Mann ist verblendet-verblödet, oder genial-raffiniert...

Abwarten, vllt wird da ja noch was.
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sarazin, sarrazin


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