Natuerlich kann man das so allgemein sagen. Die obige Rechnung ist voellig unabhaengig von der Groesse des Radis. Denn stell Dir mal vor, du haettest nen Single Radi, und der schafft es nicht, die 300 Watt dem Wasser zu entziehen, die die Komponenten an das Wasser abgeben. Das wuerde bedeuten, dass das Wasser immer waermer, und waermer und waermer wird, da ihm staendig Energei zugefuegt wird, aber nicht genuegend entnommen wird. Das passiert aber nicht, das System pendelt sich ein. Am Radi wird genau so viel Waerme abgegeben, wie an den Komponenten aufgenommen wird. Das heisst, wenn die Komponenten das wasser um geschaetzte 1-2 Grad erwaermen, kuehlt der Radi es auch um exakt den gleichen Wert ab - voellig unabhaengig von der Groesse des Radis.
Einziger Unterschied ist die mittlere Temperatur des Wassers. Ein Triple Radi schafft es vielleicht bei einer Temperaturdifferenz zwischen Luft und Wasser von 8-10 Grad 300 Watt abzugeben, ein Single braucht dazu vielleicht 20-25 Grad. (<-- grob geschaetzt, nicht gemessen.) Demzufolge ist das Wasser beim Single insgesamt waerer, die Temperatur schwankt aber um exakt den gleichen Wert wie beim Triple.
Gruesse, kerri
also nochmal - die obige rechnung ist fürn a.... - sy wenn ich das so formuliere, aber sie beantwortet in keinster weise die gestellte frage.
ich rück das nun mal gerade hier, hatte gestern abend einfach keine lust mehr.
Die Leistung kann man natürlich berechnen, die Formel ist soweit auch OK bis auf den Zahlendreher. Was aber der größte Denkfehler dabei ist, ist die Tatsache das sich die Temperaturerhöhung bei den gerechneten 300W nicht auf die Durchflußmenge des Wassers bezieht sondern auf die Menge Wasser welches sich zur Zeit in seinem System befindet. Ob die Pumpe 50 - 100 oder 2000l/h macht ist absolut unrelevant.
Wenn man mal von 2 Litern ausgeht die sich im System befinden, dann würden 300 Watt das Wasser in 1min um 2,15K erwärmen.
Es gehen aber keine 300W unter obigen Umständen dort rein - Max. 150 bei nem fetten System - dann kommt man nach 5min auf eine Temp. differenz von 5,4° - und das wiederum kommt der gemachten Aussage schon sehr Nahe.
Nun zum eigentlichen Problem:
Der Tripleradi reicht belüftet dicke aus um die Energie abzuführen - kannste schön silent betreiben.
Sollen deine Temps runter, sorg für mehr Durchfluß in deinem System.
- kurze Wege für die Schläuche - möglichst keine Winkel - nicht zu klein im durchmesser
- deine Pumpenleistung ist sehr mager - setz da an - druck ist was zählt nicht die angabe der l/h
- welchen Kühler benutzt du? die älteren kernkühler haben differenzwerte von 17 bis 25° das wäre normal
- ein neuer düsenkühler würde dir in diesem fall eine differenz von 14° bescheren, allerdings nicht mit dieser pumpe.
sollte noch jemand fragen bzgl. leistungswerten - ermittlung - abstimmung oder auslegung haben
Meldet Euch hier
mfg
edit: bevor ichs vergess - "einpendeln" tut sich im system mal garnix - wenn der Radi weniger Gesamtleistung hat als vom System zugeführt, kann man irgendwann Eier drin kochen.
Probierts aus - genau 5liter wasser in nen eimer - pumpe dran system an ohne radi nach 15min Temp messen. mit der differenz zu vorher könnt ihr bestimmen wieviel leistung euer system ins wasser gibt. wems spass macht der kann es unter idle und last machen.
andersrum gehts auch - wieder genau 5l wasser mit 50° nur durch den belüfteten radi pumpen - zeit stoppen differenztemp. messen und Radiatorleistung ausrechnen.
ist die radileistung höher als die des systems ist alles in butter. wers nicht kann aber will, kann sich gerne bei mir melde --> link oben wählen
[...]die Tatsache das sich die Temperaturerhöhung bei den gerechneten 300W nicht auf die Durchflußmenge des Wassers bezieht sondern auf die Menge Wasser welches sich zur Zeit in seinem System befindet. [...]
Natuerlich muss mans auf die Durchflussmenge beziehen. Du hast nen Denkfehler drin, und vergisst den Radiator. Denn es herrscht ein Gleichgewicht zwischen aufgenommener Waerme an den Komponenten und abgegebener Waerme am Radi (im eingeschwungenen System). Das bedeutet, am Radi sinkt die Temp um exakt so viel, wie sie an den Komponenten steigt.
Stell Dir einfach vor, Du pumpst das Wasser extrem schnell durch die Komponenten. Dann musst Du zwar mehr Wasser pumpen, aber die 300 Watt verteilen sich auch auf mehr Wasser, demzufolge ist die Temperaturschwankung zwischen vor/nach den Komponenten geringer. Stell Dir jetzt vor, dass Du das Wasser nahezu stehen hast. Das Wasser verweilt sehr lange in den Kuehlkoerpern und erhitzt sich staerker, da es einfach weniger Wasser ist, was an den Komponenten vorbeifliesst und somit die Waerme aufnehmen kann.
Zusammenfassend, was Einfluss auf was hat:
Radigroesse -> Mittlere Wassertemperatur (geht etwa mit der Wurzel der Radiflaeche)
Fliessgeschwindigkeit -> Hoehe der Temperaturschwankungen (geht mit dem inversen der Fliessgeschwindigkeit)
Wassermenge -> Einschwingzeit (d.h. die Zeit, die das System benoetigt, um einen Gleichgewichtszustand zu erreichen)
Zitat:
Zitat von Wasserman
[...]
Wenn man mal von 2 Litern ausgeht die sich im System befinden, dann würden 300 Watt das Wasser in 1min um 2,15K erwärmen.
Es gehen aber keine 300W unter obigen Umständen dort rein - Max. 150 bei nem fetten System - dann kommt man nach 5min auf eine Temp. differenz von 5,4° - und das wiederum kommt der gemachten Aussage schon sehr Nahe.[...]
Das ist exakt dann der Fall, wenn Du einfach einen grossen, quadratischen Behaelter auf die CPU montierst, worin sich die 2 Liter Wasser befinden. Das ist aber nicht der Fall, Du pumpst es ja rechtzeitig wieder weg, um es im Radi abzukuehlen.
Richtiger wird der Gedankengang so: Du hast im Kuehlkoerper geschaetzt 20ml Wasser. Da die Pumpe aber etwa 22 ml Wasser pro Sekunde bewegt (das entspricht den obigen 0,022l/s), hat das Wasser aber nur etwa 1 Sekunde lang Kontakt mit den warmen Flaechen.
Also, Inputdaten:
Zeitdauer der Erwaermung: t=1 Sekunde
Wassermenge: 22ml entspricht m=22g=0,022 kg
Spez. Waermekapazitaet von Wasser: c=4190 J/ (kg*K)
Leistung: P=300 Watt = 300 J/s
Daraus bestimmt sich die Temperaturdifferenz zu:
T=t*P/(c*m) = 1s * 300J/s / (4190J/(kg*K) * 0.022kg ) = 3,25K
Ist genau das gleiche Ergebnis, was ich oben schon raushatte, diesmal mit Deiner eigenen Argumentation bestimmt.
Und die 20ml Wassser, die Du gerade um 3,25K erwaermt hast, schickst Du ja dann gleich noch durch den Radi, wo es abgekuehlt wird. Demzufolge kann man nicht einfach mit einer laengeren Zeit (bsp. 5 Minuten statt 1 Minute, wie Du es getan hast) argumentieren.
Du hast obige Aussage glaub ich nicht ganz verstanden, denn Zyro hat gleichzeitig die Temperatur vor und hinter dem Radi gemessen, und nicht im Abstand von 5 Minuten.
aber der radi führt wärme entsprechend seiner spez. leistung ab, und die ist von der bauart und lufttemp. abhängig und nicht von der energie welche der pc einbringt.
wenn das so wäre, ich würd nur noch 5l tanken - dann braucht mein auto weniger sprit löl
aber der radi führt wärme entsprechend seiner spez. leistung ab, und die ist von der bauart und lufttemp. abhängig und nicht von der energie welche der pc einbringt.
Ein Radi fuehrt im eingependelten System exakt genau so viel Waerme ab, wie die Komponenten im Kreislauf abgeben. Waere das nicht so, wuerde sich das Wasser ewaermen, und erwaermen, und erwaermen, bis die CPU oder sonst eine Komponente den Geist aufgibt. Das passiert aber nicht. Warum das so ist, liegt daran:
Je groesser der Temperaturunterschied zwischen Wasser und Umgebungsluft, desto mehr Waerme kann der Radi abgeben. Ist genau wie bei einer Heizung. Hat die 100 Grad, erwaermt sich ein Zimmer auch schneller von 20 auf 25 Grad, als wenn die Heizung nur 30 Grad haette. Ergo gibt eine Heizung mit 100 Grad mehr Waerme ab, als eine mit 30 Grad. Exakt dasselbe ist der Fall bei Radiatoren: Ist die Temperaturdifferenz zwischen Zimmerluft und Wasser hoeher, kann der Radi auch mehr Waerme abgeben. Und die Wassertemp wird sich auf exakt dem Wert einpendeln, wo die Abgabe der Waerme am Radi exakt der Aufnahme der Waerme an den gekuehlten Komponenten entspricht.
Oder kurz: je mehr Waerme die Komponenten einbringen, desto hoeher ist die mittlere Wassertemperatur, desto hoeher ist auch Differenztemperatur zwischen Wasser und Umgebungsluft und desto mehr Waerme kann der Radi abgeben. Das heisst, die Waermeabgabe des Radis ist sehr wohl abhaengig von den Leistungsdaten der zu kuehlenden Bauteile.
Zitat:
Zitat von Wasserman
wenn das so wäre, ich würd nur noch 5l tanken - dann braucht mein auto weniger sprit löl
Den Vergleich peile ich nicht, was entspricht was?
Wo ist Dein Problem Zyro? Ein Forum ist unter anderem zum Diskutieren da, und wenns Dir nicht passt, dass hier diskutiert wird, lies einfach nicht mehr mit, anstatt sinnlose Kommentare von Dir zu geben.
ISt nur so dass ihr euch irgendwie in die Sache reinsteigert und dass jeder der hier "nur mal so" reinguckt denkt ihr hättet total einen an der Waffel.
Aber wie du schon korrekter Weise anmerktest "Ein Forum ist unter anderem zum Diskutieren da".
Dachte nur dass der freundliche Baumbewohner den Eindruck den wohl ziemlich viele beim lesen haben ganz gut wiedergibt.
Ich steigere gar nicht, ich versuche lediglich, IMHO falsche Aussagen argumentativ zu wiederlegen, bzw. meine Aussagen zu untermauern.
Vielleicht verhilft diese Diskussion ja einigen zu einem etwas tieferen Einblick in die Sache, dazu muss man allerdings etwas mehr Zeit investieren, und versuchen, die Argumente beider Seiten nachzuvollziehen - mit einfach "nur mal so reingucken" ist das allerdings nicht getan.
Gruesse, kerri, die gelegentlich schon mal einen an der Waffel hat - und stolz drauf ist!
also die kühlung ist besser je größer der temp. unterschied 2er komponenten - das ist fakt und richtig
rechnen scheinen wir beide auch zu können - ob 5min oder 1sec die formel bleibt
was mir nicht ganz klar ist, wie du "einpendeln" definieren willst
1) egal wieviel - eine komponente gibt leistung x ins wasser
2) komponente radi entzieht leistung y aus dem wasser
wenn du meinst das x=y ist und dein "einpendeln" aussagen soll das der moment erreicht ist an dem die grenzen der faktoren zum abführen der energie im radiator erreicht sind, dann liegen wir 2 auf einer wellenlänge.
1) egal wieviel - eine komponente gibt leistung x ins wasser
2) komponente radi entzieht leistung y aus dem wasser
wenn du meinst das x=y ist und dein "einpendeln" aussagen soll das der moment erreicht ist an dem die grenzen der faktoren zum abführen der energie im radiator erreicht sind, dann liegen wir 2 auf einer wellenlänge.
Genau das sag ich doch die ganze Zeit. Beim Vorbeifliessen an den waermeabgebenden Komponenten steigt die Temperatur um genau so viel, um wie sie beim Radi wieder abfaellt. Wobei dieser Anstieg bei einigermassen hohen Fliessgeschwindigkeiten minimal ist (je nach Konfig real meist unter 1 Grad).