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Battlefield 4 Test: Neues und Unterschiede zu BF3

Battlefield 4 - So spielt es sich auf dem neuen Schlachtfeld

Zwei Jahre hat man in Schweden am neuen Battlefield-Titel gefeilt, doch offenbar hat die Zeit dennoch nicht ausgereicht. Der Start des neuen AAA-Shooters wurde von zahlreichen Problemen begleitet. Vor allem instabile Server und Client-Abstürze vermiesen vielen Spielern den Spaß am Spielen - und das selbst nach zwei Wochen, neun Server-Updates und einem 1-GB-Patch für den Client. Mit Ruhm haben sich EA und Dice beim Battlefield-4-Launch jedenfalls nicht bekleckert und schaut man sich das BF4-Forum an, ist auch ein Image-Verlust nicht mehr zu leugnen. Wir haben uns trotz der Probleme über 50 Stunden durch den Multiplayer und Singleplayer gekämpft und haben die wichtigsten Neuerungen und Unterschiede zu Battlefield 3 zusammengetragen.

Kartendesign, Levolution und zerstörbare Umwelt

Sowohl die Atmosphäre der Multiplayer-Level, als auch das Gameplay im Multiplayer profitieren vom neuen Levolution-Feature. Die Wortzusammensetzung aus den Begriffen 'Level' und 'Evolution' beschreibt die sich verändernden Karten in Battlefield 4. So ist seit Battlefield: Bad Company 2 die zerstörbare Umwelt Teil der Battlefield-Serie, was sich nach langen Runden oftmals darin äußert, das von Häusern nur noch Skelette übrig bleiben oder diese ganze einstürzen, wodurch sich auch das Vorgehen auf den Karten ändert.

Battlefield 4
Die Maps in BF4 weisen große Bauten auf, die auch einstürzen können

In Battlefield 4 wurde dieses Prinzip erweitert. Neben der generell zerstörbaren Umwelt, finden sich auf vielen Karten große Bauwerke, die beispielsweise nach einer gewissen Zeit einstürzen und so die Karte verändern. Bekanntes Beispiel ist das einstürzende Hoch Haus aus der Beta-Karte Siege of Shanghai. Doch nicht nur Gebäude können sich verändern: Die Karte Paracel Storm spielt beispielsweise auf einer Insel, die zwischenzeitlich von einem schweren Sturm heimgesucht wird. Dabei verändert die Sound- und Grafikkulisse während des Sturms nicht nur die Wahrnehmung, auch das Meer raut stark auf und erschwert die Kontrolle der Karte von der See aus. Dazu kommen stellenweise bewegliche Fahnen im Conquest-Modus, etwa in Form einer Lokomotive, die in Richtung des Startpunktes des eigenen Teams verlagert werden kann.

Die Level selbst sind dabei sehr abwechslungsreich und dürften die verschiedenen Geschmäcker der Spieler gut bedienen. In Operation Locker gibt es beispielsweise einen engen und hektischen Bunkerkampf, während in Golmud Railway genügend Platz für Fahrzeugkampf geboten wird. Leider spielen sich viele Karten als Infanterie in den unterschiedlichen Spielmodi sehr ähnlich, was vor allem daran liegt, dass der zentrale Bereich auf den meisten Karten deutlich wichtiger für den kampfverlauf ist, als es noch bei Battlefield 3 der Fall war. So findet man in Battlefield 4 zwar eine stabilere Front vor, zugleich ist aber die Durchlässigkeit zu den Punkten deutlich verringert worden, womit die meiste Action in der Kartenmitte abläuft, in der oftmals gleich zwei oder drei nah beieinanderliegende Punkte um die Aufmerksamkeit der Spieler buhlen. Die äußeren Fahren in Conquest Large verkommend dabei auf einigen Karten leider zu eher unbedeutenden Satellitenfahnen.

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