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Star Citizen: Die Alpha 2 im Vorab-Test

Grafische Pracht und unglaubliche Immersion

Waren in der ersten Alpha lediglich einige einzelne Module verfügbar, so sind diese in der zweiten Alpha erstmals in einem persistenten Universum vereint und zeigen somit auch erstmals die grobe Richtung an, in die sich Star Citizen entwickeln könnte. Auffällig ist auf den ersten Blick die herausragende Grafik für eine Weltraumsimulation. Zwar sind noch längst nicht alle Texturen auf einem hohen Nievau und auch die Weltraumeffekte sind bisher nicht unbedingt besser als in anderen Spielen. Einige Animationen und die Physik von Schiffwracks ist sogar noch eher belustigend als beeindruckend, doch alleine schon die Tatsache, dass Star Citizen die bisher erste Weltraumsimulation ist, bei der von der Schlafkoje, über die einzelnen Räume, Stationen, Schiffe und Planeten eine vergleichbarer Detaillgrad vorliegt. Hier hat sich der Einsatz der CryEngine definitiv gelohnt und sorgt für eine bisher nicht dagewesene Immersion. Statt wie in vielen anderen Weltraumsimulationen das Gefühl zu haben, nur dabei zu sein, kommt in Star Citizen das Gefühl auf, tatsächlich mittendrin zu sein.

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Überhaupt wirkt das ganze Universum deutlich belebter und lebendiger als in vielen anderen Weltraumsimulationen, was ebenfalls der Immersion zu Gute kommt. Hilft man in einem Gefecht, kann es passieren, dass man von einem NPC-Piloten auf sehr authentische Weise angesprochen wird und weiter in das Geschehen mit einbezogen wird. Dabei sind die Gespräche nicht, wie sonst so oft, auf wenige Wortfetzen begrenzt, sondern erstrecken sich oftmals über einen deutlich längeren Zeitraum, so dass die Interaktion mit der Umwelt weitaus realistischer wirkt.

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Kleine Welt aber technisch stabil

War die Alpha 2.0 zu Beginn noch extrem zickig, so spielt sich die Alpha seit Version 2.1 den Umständen entsprechend stabil. Zwar gibt es noch gelegentliche Abstürze, doch auf den Testsystemen war es mit der Alpha 2.1 regelmäßig möglich eine Stunde oder mehr zu spielen, ohne das ein Fehler auftrat, der das Weiterspielen verhindert hätte. Stürzt die Alpha 2 von Star Citizen doch einmal ab, findet man sich - ebenso wie beim digitalen Ableben - am eigentlichen Spwanpunkt wieder. Ein Speichersystem gibt es nicht. Ebenso wenig kann man Credits verdienen, um sich innerhalb des persistenten Universum bessere Schiffe oder eine bessere Ausrüstung zu kaufen. Man fängt also mit jedem Start bei null an, was angesichts des bisher noch sehr geringen Umfangs aber auch kein Problem darstellt.

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