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Star Citizen: Die Alpha 2 im Vorab-Test (3/3)

Zwischenfazit für die Alpha 2.0

Die Alpha 2.0 zeigt eindrucksvoll, in welche Richtung sich Star Citizen bewegt. Die Grafik und die Immersion sind bereits jetzt erstklassig und stechen aus dem Genre auf einzigartige Weise heraus. Auch das angedeutete Missionsdesign verspricht wesentlich mehr Abwechslung und spielerische Tiefe als in allen bisher gesehenen Weltraumsimulationen. Und nicht zuletzt verspricht die Aussicht, nahezu nahtlos sowohl am Boden in klassischer First-Person-Manier, als auch im Dogfight in den Weiten des Alls kämpfen zu können, ein riesiges Potential an möglichen Aktionen.

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Allein, und das ist auch klar, der Umfang der Alpha 2.0 darf nur ein Ausblick bleiben. Letztendlich ist das Gezeigte trotz seiner beeindruckenden Pracht bisher nicht viel mehr als eine Techdemo, wenn auch eine mit sehr innovativen Ansätzen. Von einem fertigen Universum, in dem zehntausende Spieler gleichzeitig Platz finden, ohne sich auf den Füßen zu stehen oder im Instanzendschungel unterzugehen, sind Chris Roberts und sein Team mit dem in der zweiten Alpha gezeigten noch meilenweit entfernt.

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Überhaupt wird es spannend, wie sich die Instanzen- und die Zonenverwaltung sowie die generelle MMO-Tauglichkeit der Engine entwickeln werden. Ein Testserver bietet nach wie vor lediglich 16 Spielerslots und je mehr Gruppeninteraktionen stattfinden, desto häufiger scheinen die Server derzeit noch überfordert. Um auch nur ansatzweise in den MMO-Bereich zu kommen, müsste die Kapazität noch um einiges vervielfacht werden. Hier bleibt es abzuwarten, wie gut CGI und RSI diese Dinge den Griff bekommen werden, um ein möglichst unbegrenztes Miteinander der Spieler im All zu ermöglichen.

28.01.16 / tj

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