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Test: HIFIAkademie miniStreamer (3/6)

Anschluss und Bedienung

Nimmt man den miniStreamer zum ersten Mal in Betrieb, so muss das über den LAN-Anschluss erfolgen, auch wenn man ihn später nur per WLAN betreiben möchte. Das geht auch nicht anders, da man das WLAN auswählen und den WLAN-Schlüssel hinterlegen muss und wie soll man auf ein Netzwerkgerät zugreifen, das noch nicht im WLAN ist, wenn nicht per LAN? Eben.

Wer einen LAN-Anschluss in der Nähe der HiFi-Anlage hat, für den hat Herr Reith eine nette Sache eingebaut. Ist der miniStreamer mit der Anlage verbunden und hängt am heimischen Netz, dann verkündet eine freundliche Stimme nach circa 30 Sekunden aus den Boxen die IP des miniStreamers. Man muss also nicht suchen oder im Router nachschauen. Dann heißt es nur, die IP-Adresse im Browser eines beliebigen Gerätes eingeben und man landet auf der Oberfläche es miniStreamers. Auf der Optionsseite (einfach das Rädchen oben rechts anklicken) und man kann das WLAN (nach Klick auf das WLAN-Symbol) einrichten, sofern man WLAN denn nutzen möchte. Das richtige WLAN auswählen, Schlüssel eingeben und auf ?Verbinden klicken fertig. Sehr schön: Auch die IP-Adresse des miniStreamers über WLAN wird direkt angezeigt und sie wird ebenfalls nach dem Einschalten über die Anlage vorgelesen.

Auf der Optionsseite kann man auch noch weitere Einstellungen vornehmen. Hier lohnt ein Klick auf das ?Männchen-Symbol. Auf der dann erscheinenden Seite lassen sich folgende Einstellungen vornehmen bzw. Aktionen durchführen:

  •  Pegel beim Einschalten
  • Taktrate
  • Gerätename miniStreamer
  • USB-Disk formatieren
  •  Gerät neu starten

Je nach Verwendung, zum Beispiel direkt an einer Endstufe, macht es Sinn, den Pegel beim Einschalten einzustellen (Standard ist 0dB, also volle Lautstärke). Dieser lässt sich bis auf -80dB absenken.

Die Taktrate steht standardmäßig auf variabel, das bedeutet, es wird immer die Taktrate des abzuspielenden Liedes verwendet. Sie kann aber auch fest auf einen der folgenden Werte eingestellt werden:

  • 44,1 kHz
  • 48 kHz
  • 88,2 kHz
  • 96 kHz
  • 176,4 kHz
  • 192 kHz

Der eingestellte Wert gilt sowohl für den internen Wandler als auch für den Digitalausgang und kann klanglich durchaus etwas bewirken. Unser Tipp: Versuchen Sie mal die Einstellung 176,4 kHz.

Die Bedienung an sich entspricht der des HiFiAkademie netPlayer, weswegen wir diesbezüglich die Lektüre dieses Parts in unserem Test desselben nahelegen.

Neu hinzugekommen ist (unter anderem, alles hier aufzulisten würde den Rahmen deutlich sprengen) die Möglichkeit, ?Favoriten anzulegen. Dabei ist es egal, ob diese lokal auf dem miniStreamer vorliegen oder von einem Musikserver stammen. Sie werden unter dem Eintrag Favoriten auf der Übersichtsseite des miniStreamers zusammengefasst. Das ist sehr praktisch, vor allem wenn die eigene Musiksammlung umfangreicher ist, man aber dennoch (und das ist nicht selten der Fall) immer die gleichen Interpreten oder Alben hört.

Auch die History ist neu. Hier finden sich die zuletzt gehörten Alben, sogar mit dem Zusatz, ab welchem Lied gehört wurde. Bei der History werden auch die Streaming-Dienste WiMP/TIDAL und Quboz berücksichtigt. So hat man die zuletzt gehörten Sachen alle an einem Ort und kann schnell auf sie zugreifen.

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