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AMD A6-3650 Llano APU im Test (3/7)

AMD A6-3650: Overclocking

Das Übertakten der A-Series APUs entspricht dem üblichen Prozedere bei AMD CPUs ohne freien Multiplikator, wie es etwa von den Athlon II Prozessoren hinlänglich bekannt ist. Zwei Unterschiede ergeben sich jedoch: Bei den APUs beträgt der Referenztakt nur noch 100 MHz und auch der Takt der integrierten GPU steigt bei Erhöhung des Referenztakts.

AMD A6-3650 APU Overclocking

Bei der A6-3650 APU war es uns möglich, den Takt der x86 Kerne mit einer kleinen Erhöhung der Kernspannung von 1,408 auf 1,488 Volt sehr deutlich zu steigern. Mit dieser sehr geringen Spannungssteigerung um lediglich 0,08 Volt erwies sich der Betreib der APU bei 3640 MHz als stabil. Das entspricht einer Steigerung von 38 Prozent oder von einem ganzen GHz mehr gegenüber dem Standardtakt - ein richtig gutes Ergebnis.

AMD A6-3650: Undervolting

Auch beim Undervolting zeigt die A6-3650 APU Spielraum, den energiebewusste Tweaker ausschöpfen können. Bis zu einer Reduzierung der Kernspannung auf 1,248 war die APU stabil zu betreiben, das entspricht einer Differenz von 0,16 Volt oder 14 Prozent.

AMD A6-3650 APU Undervolting

Damit erweist sich das Undervolting-Potential, verglichen mit der von uns kürzlich getesteten A8-3850 APU, interessanterweiser als niedriger und das trotz geringerem Takt. Dennoch lässt sich eine deutliche Einsparung erzielen, mit der Spannungsabsenkung sinkt der Verbrauch des Gesamtystems unter synthetischer Volllast von 158 auf 128 Watt, bei den CPU-Kernen alleine beträgt die Differenz 145 zu 114 Watt. Im Ruhezustand spart das System dann immerhin noch ein Watt, der Verbrauch sinkt von 58 Watt auf 57 Watt.



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