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RaidSonic NAS - Generationswechsel

  

Einleitung

Die späte Erkenntnis

Das RAIDON Stardom NAS wird hier in Deutschland von RaidSonic vertrieben. Man braucht sich also nicht zu wundern, wenn das Produkt unter dem Namen RaidSonic Stardom in den Preislisten der Händler auftaucht. Dies könnte ein wenig abschreckend wirken, denn während RaidSonic im Bereich der externen Festplatten immer wieder erste Wahl ist, zeigt man sich speziell bei NAS-Systemen nicht so erfolgreich. Der Grund dafür findet sich in der Tatsache, dass RaidSonic ein SoHo-NAS-Anbieter der ersten Stunde ist. Daher präsentierten sich die RaidSonic NAS-Systeme zwar sehr frühzeitig und preiswert auf dem Markt, doch im Gegenzug leider auch funktionsarm und leistungsschwach. Und dieses Image haftet nach wie vor an ihnen.

Schuld daran sind aber nicht die Produkte selbst, sondern vielmehr die viel zu hohen Erwartungen der Anwender. Als Referenz verwendete man irrtümlicherweise externe USB-Festplatten, die mit Datenraten von bis zu 30 MByte/s die Messlatte ziemlich hoch ansetzten. Und infolgedessen erwartete man von einem NAS – was ja ebenfalls als externe Festplatte angesehen wurde – eine weitgehend vergleichbare Leistungsfähigkeit. Die Enttäuschung war vorprogrammiert, da dessen sehr viel komplexeres Protokoll anfangs nur mit Datenraten von bescheidenen 1 bis 3 MByte/s bedient werden konnte. Und die Schuld daran musste der Hersteller bzw. dessen Produkt tragen.

Die späte Erkenntnis ändert leider nichts am ramponierten Ruf der RaidSonic NAS-Systeme. Tatsächlich bleibt deren magere Leistungsfähigkeit in den Köpfen der Anwender behaftet und streut sich auf neue Anwender, die diese irrtümliche Annahme aufs Neue aufleben lassen. Und da viele dieser RaidSonic NAS-Laufwerke noch immer im Handel zu finden sind, bleibt dieses Image auch in Zukunft noch bestehen. Mit RAIDONs Hilfe könnte sich dies aber bessern, denn die Stardom-Serie verspricht enorme Leistungszuwächse bei weiterhin niedrigen Preisen.

Für ein wenig Verwirrung sorgt leider auch die sehr uniforme Namensgebung der Stardom-Modelle. Denn das Stardom ist nicht nur als NAS erhältlich, sondern auch als reines externes HDD-Gehäuse. Als solches besitzt es einen sehr ähnlichen Namen und könnte damit für Fehlkäufe sorgen. So lässt sich das NAS unter den Stardom-Modellen nur dank des Buchstabens L erkennen. Zum Beispiel: RaidSonic Stardom SL3620. Handelt es sich um einen anderen Buchstaben, zum Beispiel T (USB/eSATA/Firewire ohne LCD-Display) oder R (USB/eSATA mit LCD-Display), wie in RaidSonic Stardom ST3620 oder SR3620, dann fehlt allerdings die LAN-Schnittstelle.

Berücksichtigt man diese beiden Verwirrspiele im Herstellernamen und beim Produktnamen, dann ist man eigentlich schon über dem Berg. Denn davon abgesehen sind die Stardom Modelle äußerst beliebt. Sie zählen zu den besten Preis-Leistungs-Angeboten im NAS-Segment. Wer also viel Leistung bei einem möglichst niedrigen Preises sucht, dem wird oftmals die Stardom ans Herz gelegt. Um diesen Ruf zu überprüfen, haben wir uns die RaidSonic Stardom SL3620 näher angesehen und sie soweit auch mit einem früheren Produkt aus dem Hause RaidSonic – der RaidSonic Icy Box IB-NAS1000-B – verglichen, um damit auch nachzuprüfen, was sich in der Zwischenzeit alles getan hat.

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