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ARLT Mr. Gamer BTO SSD mit Sapphire Radeon RX 470/480 Nitro+ - Gaming-PC für 1000 Euro im Test

Rundum-Glücklich-Gaming-PC für etwa 1000 Euro, geht das?

Schaut man sich derzeit auf Webseiten um, wandert durch Foren oder klickt sich durch Youtube-Videos, so fallen einem häufig Meinungen und Kommentare auf, dass man für einen gescheiten Gaming-PC in jedem Fall die fetteste Intel K-CPU, das teuerste Mainboard und natürlich ein Geschoss von Grafikkarte im Bereich zwischen 500 und 800 Euro braucht um glücklich zu werden. Alles unter 2000 Euro Gesamtkosten kann daher nur zu Katastrophe führen und ist nicht "zukunftssicher". Das Lustige an derlei Ausführungen ist, dass die genauen Anforderungen, die ein Rat suchender Gamer hat, zuvor gar nicht abgeklärt wurden, und das es echte Zukunftssicherheit bei PCs in den letzten Jahren eigentlich nie gegeben hat, sie daher als Argument nur wenig taugt.

Wer sich heute einen Gaming-PC kaufen möchte, der hat endlos viele Optionen sich sein persönliches System zusammen zu stellen und gerade das macht es kompliziert. Vom extrem günstigen Einsteiger-PC, mit dem sich anspruchslose Unterhaltungsspiele oder die typischen Moba-Games spielen lassen, bis hin zur mehrere tausend Euro teuren Turbomaschine, die auf mehreren Bildschirmen, die neusten Games in maximalen Details flüssig darstellen kann.

Die Leistung eines Gaming-PCs ist natürlich ohne Frage vom Preis abhängig, aber eben auch von einer geschickten Kombination der Komponenten und natürlich subjektiv von den Erwartungen und Ansprüchen des Gamers. Wer nicht viel erwartet, der wird auch schon mit einem Mittelklasse-PC äußerst zufrieden sein.  Die Zeiten in denen man immer zum Maximum greifen musste um ein tolles Spielerlebnis zu bekommen sind vorbei. Insbesondere gilt das dann, wenn man sich an einigen bestimmten Stellen etwas einschränkt und genügsam zeigt.

Welche Leistung ein Gaming-PC haben muss, hängt stark davon ab, welchen Bildschirm man einsetzt, und mit welcher Auflösung und Qualitätseinstellungen man seine Spiele spielen will. Soll es der 4K-Monitor in 28 Zoll und mehr sein, der voll ausgereizt werden soll, dann macht man sich besser auf einen tiefen Riss in der Geldbörse gefasst, gibt man sich auch mit 1080p zufrieden, dann sieht die Welt für kleinere Budgets gleich komplett anders aus.

Vom Systemhaus Arlt, dass sowohl Online als auch über seine vielen Filialen Gaming-PCs anbietet, haben wir eine PC-Konfiguration zum Testen erhalten, die genau dieses Aspekte betrachtet. Sie soll für etwa 1000 Euro Gamer zufriedenstellen und zudem eine solide Basis sein, die man zukünftig umbauen und auch jederzeit erweitern kann. Mit möglichst wenig Abstrichen in der Gaming-Leistung wurde besonders auf das Preis/Leistungseigenschaften jeder einzelnen Komponente geachtet.

Als Anforderung steht dabei der anspruchsvollen 1080p Gamer im Mittelpunkt, der in dieser Auflösung alles spielen möchte und zudem natürlich die neuste Technik, das heißt DDR4 RAM, M.2 SSD, DirectX12-Grafikkarte und so weiter einsetzen will.

Angeboten wird dieser PC gleich in mehreren Konfigurationen mit AMD Radeon RX 470 und RX 480, die wir hier beide unter die Lupe nehmen wollen. Auch andere Grafikkarten sind natürlich in der Konfiguration möglich.

Wie alle PCs bei ARLT ist der von uns getestete PC nur eine vorkonfigurierte "Beispielkonfiguration" im ARLT-Online-Shop. Die Komponenten des PCs können nach Belieben auf oder auch abgerüstet sowie ergänzt werden. Wer den Rechner in einer etwas anderen Konfiguration möchte, kann sich einfach an den ARLT Kundendienst wenden und bekommt dann eine entsprechend anderes Angebot. Upgrades können direkt um PC hinzubestellt werden.

ARLT ist aber nicht nur ein reiner Online-Händler sondern besitzt seit vielen Jahren ein breites Filialnetz in Süddeutschland, was sich zu einer echten Besonderheit gewandelt hat, denn viele der bekannten Systemanbieter sind heute leider nur noch online aktiv. Einen PC bei ARLT zu kaufen bedeutet daher, dass man sich jederzeit vor Ort beraten lassen und die PCs natürlich auch persönlich abholen kann. Für PC-Einsteiger, nicht jeder Gamer ist auch ein Hardware-Profi, ist ein Ansprechpartner vor Ort, dem man den PC auch einfach bei Problemen auf den Tisch stellen kann, mitunter sehr hilfreich. Jede ARLT-Filiale besitzt eine eigene PC-Werkstatt vor Ort. Dort werden auch Dienstleistung wie der Einbau von vorhandener Hardware wie zum Beispiel TV/Sat-Karte, Datentransfer vom alten auf den neuen PC, oder sogar Datenrettung angeboten. Leider liegen alle 18 Filialen von ARLT derzeit in Süddeutschland, so dass Nord und Mitteldeutsche bedauerlicherweise nicht jeder in den Genuss des lokalen vor Ort-Service kommen.

In diesem Test wollen wir uns uns also gleich zwei ARLT Gaming PCs ansehen und zwar den "ARLT Mr. Gamer BTO SSD / Intel Core i5 / 8GB / RX470" für etwa 930 Euro  und den "ARLT Mr. Gamer BTO SSD / Intel Core i5 / 8GB / RX480" für etwa 1000 Euro. Die beiden PCs sind bis auf die eingesetzte Grafikkarte identisch.

Reicht so ein PC aus um damit auch bei gehobenen Ansprüchen in 1080p Auflösung zufrieden zu sein, und wie groß ist der Unterschied zwischen den beiden Modellen?

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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