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ASRock M8 Gaming Barebone im Test (2/8)

Design und Konzept

Das ASRock M8 besteht aus einer Stahlträgerkonstruktion, die mit Teilen aus Kunststoff und Aluminium verkleidet ist und dem Gehäuse eine wirklich außergewöhnliche Form gibt. Mit seinen nur 12,3 cm Breite ist das Gehäuse derzeit sicherlich das schmalste MiniITX-Case auf dem Mark in dem eine Dual-Slot-Grafikkarte verbaut werden kann. Das Case lässt sich dank der geringen stellbreite sehr gut auf dem Schreibtisch neben dem Monitor aufstellen oder kann auch sehr gut in schmale Schränke gestellt werden.

Insgesamt wirkt das Gehäuse wie aus einem Guss und die beiden Seitenteile aus Aluminium scheinen über die abgebogenen Winkel miteinander fest verschraubt. Dies ist jedoch nur ein optischer Trick. Tatsächlich können die beiden Seitenpanele (ohne die Winkel) sehr einfach entfernt werden. Sie werden lediglich durch eine Magenverschluss und eine Schloss gehalten.

Beide Seitenpanele sind mit einem Windows versehen. Während das eine Seitenpanel ein komplett klares Rauchglasfenster besitzt ist das andere mit einer Struktur versehen, die die Innenraumbeleuchtung das Case etwas reflektiert und besser zur Geltung bringt. An den Innenseiten der Panele ist Vorsicht geboten, denn diese verkratzen hier extrem schnell, da die Panele auf der Innenseite beschichtet sind.

Beide Seitenwände des Case sind komplett geschlossen. Daher müssen natürlich an anderen Stellen Öffnungen für die Belüftung vorhanden sein. Das Case besitzt hierzu an der Ober-, Unter und Hinterseite eine spezielle Riffelstruktur mit Öffnungen, die deutlich interessanter aussieht als das übliche Mesh, das im Gehäusebau gerne eingesetzt wird.

Der an der Front knall rot eingefärbte Bereich stellt den Tragegriff des Gehäuses dar. Man kann hier einfach mit der Hand unter die beiden Querstreben fassen und das Gehäuse dann bequem hoch heben. Die Halterung ist sehr solide und das Gehäuse lässt sich zudem an dieser Stelle wirklich gut tragen. Die Verarbeitung ist hier sehr hochwertig und stabil und weit über dem was man bei anderen Gehäusen oft als „Tragegriff“ angeboten bekommt.

An der Front befindet sich an der Unterseite eine ausfahrbare Klappe, hinter der ein Card-Reader sowie Headset und Mikrofon-Anschluss hervorkommen.



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