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MSI Nightblade Gaming Barebone im Test (4/8)

Das Testsystem / Komponenten

Das für den Betrieb wesentlichste Elemente im Nightblade, das Mainboard, ist ein Abkömmling des MSI Z87i Gaming AC. Es handelt sich prinzipiell um das exakt gleiche Mainboard, das lediglich mit einem besonderen Anschluss für das Nightblade versehen wurde, um die Steuerung von MSI Genie vom Frontpanel aus vornehmen zu können. Im verbauten zustand kann das Mainboard aufgrund des Kühlers im Nightblade nur erahnt werden und ist hinter dem Kühler verborgen.

Erst wenn man den Kühler, der einfach über vier gefederte Schrauben befestigt ist herausnimmt, wird das MSI Gaming Mainboard sichtbar. Es sitzt genau hinter dem Netzteil und passt natürlich exakt in das Gehäuse.

An dieser Stelle geht es dann auch etwas eng zu. Die einzelnen Anschlüsse lassen sich an manchen Stellen nicht gerade einfach entfernen und wieder aufstecken. Hier muss man dann zum Teil mit Werkzeug arbeiten um einmal eine Haltenase, wie zum Beispiel vom ATX Stecker, zurückdrücken zu können. Wohlgemerkt ist dies auch der fast einzige Punkt bei der Zugänglichkeit, bei dem sich die sehr kompakten Ausmaße des Nightblade auswirken. Alle anderen Komponenten auf die man Zugriff braucht, lassen sich extrem einfach aus dem Gehäuse nehmen und wieder einbauen.

Das Z87I Gaming AC ist sicherlich eines der interessantesten mini IXT Gaming Mainbords und eine überarbeitete Version des MSI Z87i, das wir bereits getestet haben.

Die Gaming-Version des Boards bietet neben einem aufgewerteten Sound mit zusätzlichem Verstärker für Headsets auch den Killer Netzwerk-Chip, der sich aktuell auf allen MSI-Gaming Mainboards befindet. Wie üblich kommen bei dem Board die Military Class 4 Komponenten von MSI zum Einsatz, so dass man hier von einem wirklich qualitativ hochwertigen MiniITX-Mainboard für Gamer sprechen kann. Das Mainboard kostet allein etwa 130 Euro und macht damit einen Großteil des Preises des MSI Nightblade aus.

Der im Nightblade verwendete Kühler ist speziell angefertigt und erinnert vom Aufbau her an den Skyte Mine oder ähnliche Modelle. Der Kühler ist mit 6 Heatpipes ausgerüstet, die in zwei getrennte Alu-Fin-Tower geleitet werden. Zwischen diesen beiden befindet sich der Lüfter des Kühlers.

Die Blasrichtung des Lüfters muss im Gehäuse entsprechend nach hinten zeigen, damit die Warme Luft direkt aus dem Gehäuse befördert werden kann.

Eine kleine Besonderheit des MSI Nightblade ist die mSATA auf SATA Adapterplatine, die in unserem Muster zwei Plextor SSDs enthält, die im Raid-0-Verbund arbeiten.

Die mSATA SSDs werden mittlerweile zu ähnlichen Preisen wir normale SATA Modelle angeboten, so dass man hier auf engstem Raum kostengünstig ein schnelles und zudem auch großes Raid aus zum Beispiel zwei 250 oder zwei 500 GB mSATAs zusammen bauen kann.



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