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Corsair M60 und K60 im Test (5/6)

Die M60 - 5.700 dpi und niedrige Liftdistanz

Ebenso wie die K60 kommt auch die M60 in einem spartanischen Design, dass sich auf die grundlegenden Features konzentriert. Die Aufbau der Unterseite mit der großen Aluminium-Fläche erinnert stark an die Cyborg R.A.T. 7 Mad Catz, lässt sich aber besser anheben und wieder absetzten, so dass die M60 auch für Low-Senser gut geeignet ist. Unterstützt werden die guten Low-Senser-Eigenschaften von einer konfigurierbaren Lift-Distanz. Diese ist zwar in der niedrigsten Einstellung nicht ganz so präzise wie die Liftdistanz der Roccat Kone+, doch nach einigen Millimetern nimmt auch die M60 keine Richtungsänderungen mehr an, so dass das versetzten des Zeigers beim Anheben minimiert und das schwammige Gefühl in der Steuerung gemindert wird.

Die weiteren Spezifikationen der Maus sind High-End: Die Reaktionszeit kann von einer Millisekunde auf zwei, vier und acht Millisekunden umgestellt werden, was Pollingrates von 1000, 500, 250 und 125 Hz entspricht. Die Auflösung des 'Avago Technologies ADNS-9500 LaserStream Gaming Sensor' beträgt maximal 5.700 dpi und kann in Schritten von jeweils 100 dpi verändert werden. Per Software lassen sich dabei drei Einstellungen auf die Maus übertragen, die über die Tasten hinter frm Mausrad angewählt werden können. Des Weiteren kann die Sniper-Taste an der linken Seite mit einem eigenen dpi-Wert belegt werden. Dies kann etwa beim snipern hilfreich sein, bewährte sich während des Tests aber noch mehr bei der digitalen Bildbearbeitung, bei der es auf pixelgenaues Arbeiten ankommt. Ingame bot die Maus eine sehr hohe gefühlte Präzision und überzeigte durch flüssige Bewegungen.

Corsair M60 im Test

Ergonomische Form für Rechtshänder

Die Form, der Maus ist ergonomisch gehalten, so dass die M60 lediglich für Rechtshänder geeignet ist. Zudem sind neben der Sniper-Taste an der linken Seite zwei Zusatztasten angebracht, die allerdings nicht immer präzise zu treffen sind, da die Tasten direkt aneinander angrenzen und keine bauliche Trennung vorgenommen wurde, was insbesondere in hektischen Situationen zu dem einen oder anderen Missklick führen kann.

Ergo-Form der M60

Die heutzutage nahezu obligatorischen Gewichte sind bei der M60 im Unterboden eingebaut, wo sie von drei Schrauben fixiert werden. Mit den von Werk aus eingebauten Gewichten kommt die M60 auf ein Gewicht von ziemlich genau 130 Gramm. Jedes der drei Zusatzgewichte trägt dabei mit 4,35 Gramm zum Gesamtgewicht bei.

Gewichte der M60

Die Treibersoftware

Die Treibersoftware der M60 deckt alle notwendigen Bereiche ab. Im ersten Reiter kann man die Beleuchtung aktivieren oder deaktivieren, sowie die einzelnen Tastenbelegungen festlegen. Mit Mausrad lassen sich auf diese Art und Weise maximal acht Funktionen zuweisen. Dabei lassen sich auch Makros festlegen. Der zweite Reiter bietet die Hardwarekonfiguration der Maus, sowie einen Test für den Untergrund und der dritte Reiter ist für die Profile vorgesehen.

Als Negativ erwies sich im Test, dass man in der Software nicht mit Tastaturbefehlen navigieren kann. Besonders als die M60 „abstürzte“, war somit eine zweite Maus notwendig um Einstellungen zu ändern.

Treibersoftware der M60



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