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Cooler Master MasterBox Lite 5 im Test (5/6)

Einbau Teil 2

Netzteil/Kabel Um das Netzteil zu montieren muss zunächst die Blende am Heck abgenommen werden. Diese ist durch zwei Rändelschrauben befestigt. Anschließend wird das Netzteil mit der Blende verschraubt und beides wieder von hinten her in das Gehäuse geschoben. Es liegt dann auf vier Gummidämpfern, die Vibrationen abmindern sollen.

Cooler Master gibt für Netzteile eine Maximallänge von 180 mm an, was für die meisten Netzteile der Mittelklasse problemfrei reicht. In der Theorie hätten sogar 220 mm lange Netzteil Platz, dann bleibt allerdings kein Raum mehr für Kabel.

Hinter dem Mainboardtray bietet Cooler Master 16 mm Platz für Kabel, das ist nicht üppig aber noch gut ausreichend für eine saubere Verkabelung. Die zehn Kabelbinder können an vielen verschiedenen Einstanzungen hinter dem Mainboardtray festgemacht werden, somit kann der Kabelbaum recht flexibel verlegt werden.

Lüfter/Kühlung Wie bereits erwähnt ist der einzige Gehäuselüfter ein 120 mm-Modell im Heck. Dieser weist im Betrieb leider bei 5, 7 und 12 V ein hörbares Lagerschleifen auf; dieses ist noch nicht sehr laut, aber dennoch außerhalb des Gehäuses noch gut hörbar.

Während der Hecklüfter direkt eingebaut werden kann, muss man für die Frontlüfter erst die entsprechende Abdeckung entfernen. Diese ist mit den üblichen Clips befestigt, die aber glücklicherweise recht leicht zu lösen sind. Anschließend können wahlweise zwei 140 mm oder drei 120 mm-Lüfter per direkter Verschraubung montiert werden.

Cooler Master liefert bereits ab Werk Austauschteile für die Front mit. Diese können oben und unten an der Front eingesetzt werden und somit eine andere Akzentfarbe bieten. Die Teile werden durch Clips und Schrauben gehalten und beherbergen zusätzlich die Staubfilter. Zum Austausch muss zunächst das alte Element abgeschraubt und herausgenommen, anschließend das neue eingesetzt und festgeschraubt werden. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass bei der oberen Blende zum Einsetzen der Clips die Arme schräg nach innen gedrückt werden müssen.

Um noch mehr Kontrolle über das Gehäuse zu bieten stellt Cooler Master, ähnlich wie schon bei der MasterMouse Pro L, fertige 3D-Dateien als .STEP und .STL zur Verfügung. Somit kann man die Blenden mit einem 3D Drucker in dem eigenen Wunschmaterial drucken, oder auch anpassen. Sowohl PLA als auch ABS dürften für diese Aufgabe gut geeignet sein, da die Bauteile allerdings Überhänge aufweisen sind eine Düsenkühlung und eine Supportstruktur beim Druck empfehlenswert.

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