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Fractal Design Core 1500, 2500, 3500 im Test (5/6)

Einbau und Praxis

Der Einbau der Hardware geht bei allen drei Modellen sehr ähnlich von der Hand. Lediglich die Platzverhältnisse sind unterschiedlich, aber bei allen Modellen geräumig. Besonders hervorzuheben ist dabei der geteilte Festplattenkäfig von Core 1500 und 2500 der für Grafikkarten und Verkabelung extrem viel Platz bereitstellt.

Der Einbau ist daher in allen drei Gehäuse, sogar im kleinen Core 1500 sehr einfach ohne große Probleme durchzuführen. In Sachen Kabelmanagement hat das Core 3500 aufgrund seiner Breite einige Vorteile. Bei der üblichen Hardware, also eine Grafikkarte und nicht zu viele weitere verkabelte Komponenten, ergibt sich aber auch beim Core 1500 und Core 2500 kein großer "Kabelstau".

Das die Montage bei den Gehäusen nicht komplett werkzeuglos ist, kann man verschnmerzen. Da alle Stellen sehr gut erreichbar sind, macht das Verschrauben von Grafikkarte oder 3,5 Zoll Geräten keine Probleme. Die 5 1/4 Zoll Geräte lassen sich wie die Grafikkarten übrigens mit beiligenden Rendelschrauben befestigen. So müssen eigentlich nur Mainboard., Festplatte und Netzteil mit dem Schraubendreher befestigt werden.

Uns ist die Verschraubung bei  günstigen Gehäusen allemal lieber, als eine schlecht durchgeführte werkeuglose Halterung, die beim ersten Transport in Stücke bricht, oder sich nach mehreren Betätigungen einfach in ihre Einzelteile auflöst. Die Auswahl an guten komplett werkzeuglosen Montagesystemen am Markt ist sowieso extrem rar.

 

Für Kühler bieten alle drei Gehäuse ausreichend Platz. Core 1500 und 2500 erlauben bis zu 162 mm, der Core 3500  sogar bis zu 185 mm Höhe. Auch der nachträgliche Einbau eines Lüfters, wenn das Mainboard bereits verbaut ist, macht dank der sehr großen Öffnung im Mainboard-Tray keine Probleme.

 

Insgesamt gibt es beim Einbau in die Core Gehäuse kaum Knackpunkte. Etwas eigenwillig ist jedoch beim Core 3500 die optionale Positionierung des Laufwerkskäfig in der Mitte des Towes. Diese Anordung lässt nämlich kaum noch Platz für das Netzteil mit Kabeln. Gerade einmal 16 cm Platz bleiben, wenn der Käfig in die Mitte wandert. Für die meisten modularen Netzeile ist das definitiv zu wenig. Hier sollte man beim Kauf auf die Länge des Netzteils achten, sonst verkommt die optinale Position eher zu einer Pseudoposition, die in der Praxis nicht zum Einsatz kommen wird.

Schön wäre gewesen, wenn der Käfig in mehreren Positionen in den Boden geschraubt werden könnte. Eine einzige zusätzliche Position genau zwischen den beiden Möglichkeiten wäre sicherlich bereits eine Bereicherung gewesen.

Die Lüftersteuerung der Core Serie kennen wir schon von anderen Fractal-Gehäusen. Sie wird mittels Schieberegler vorgenommen, wobei wieder drei Spannungsstufen mit 5, 7 und 12 Volt zur Verfügung stehen. Die Lüfter werden allesamt über einen Adapterstecker verbunden, der am Schalter befestigt ist. Über einen Molex bzw SATA-Stecker erfolgt die Stromversorgung der Lüfter durch das Netzteil. Bis zu drei Lüfter mit 3-Pol Anschlüss können an die Lüftersteuerung angeschlossen werden.

Bei 5 Volt laufen alle verbauten Lüfter einwandfrei an und sind aus normaler Entfernung nicht wahrzunehmen. In Sachen Lautstärke können die Lüfter damit punkten, wobei die 120 mm Versionen noch etwas leiser arbeiten als die 140er Lüfter des Core 3500 Allerdings ist der Luftdurchsatz dafür generell relativ gering, so dass die Belüftung für Highend Komponenten insbesondere im geräumigen Core 3500 zu gering sein dürfte. Es dürfte allerdings klar, dass Fractal Design ein Case in dieser Preisklasse nicht mit noch weiteren Lüftern ausstattet.

In der höchsten Stufe laufen die Lüfter insbesondere beim 3500 mit kräftigem Luftdurchsatz sind dabei allerdings auch deutlich lauter. Die geschlossene Front dämt dabei etwas das Geräusch. Für den Dauerbetrieb wird Silent-Freaks das Gebotene aber zu laut sein.  Core 1500 und 2500 sind in der maximalen Stufe etwas leiser als der Core 3500, dafür bietet der Core 3500 spürbar mehr Luftdurchsatz im Maximum.

Die mittlere Stufe mit 7 Volt stellt einen guten Kompromiss in Sachen Lautstärke dar, es empfiehlt sich aber bei anspruchsvollerer hardware, dann einen weiteren dritten Lüfter mit an die Lüftersteuerung anzuschließen.

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