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Fractal Design Define Nano S im Test (4/6)

Einbau Mainboard und Co

Im nächsten Abschnitt machen wir uns wie üblich an den Einbau der Komponenten. Die Montage des Mainboards ist ein Kinderspiel, denn das kleine Mini-ITX-Mainboard findet im Define Nano S mehr als genug Platz. In welcher Reihenfolge man die Montage vornimmt ist relativ unerheblich. Durch den komplett freien Innenraum ist eigentlich immer genug Platz gegeben und jede Komponenten einzubauen oder auch wieder zu entfernen. Bei der Montage von hohen Radiatoren im Deckel des Define S kann es zu "Kollisionsprobleme" mit besonders hohen Speichermodulen kommen. Hier muss man auf die individuelle Konfiguration achten, da die Situation je nach Mainboard, Speicher und Radiator anders ausfällt.

Dank der großen Öffnung im Mainboard-Tray ist auch die nachträgliche Montage oder der Austausch eines hinten verschraubten Kühlers einfach zu erreichen. Auch im Define Nano S finden CPU-Kühler mit einer Bauhöhe von bis zu 162 mm Platz, etwas weniger als im Define S, bei dem es 180 mm sind.

Der Einbau des Netzteils gestaltet sich ebenso problemlos. Auch wenn der Platz für die Verlegung der Kabel recht schnell eng wird, gelingt der Einbau recht gut. In unserem Beispiel hier einmal ein EVGA 650 Watt P2 Modell, das mit seinen 16 cm etwas in die Kabelöffnung hinein ragt. Eine etwas breitere Durchführung wäre für das Define Nano S sicherlich nicht schlecht gewesen.

Der Bereich vor dem Netzteil bietet wie man hier sieht ausreichend Platz um eine weiter Festplatte oder Pumpe in den vorgesehen Platz zu montieren.

Der Einbau der Grafikkarte ist ebenfalls schnell erledigt. In unserem Fall nutzen wir hier einmal eine MSI Radeon 380. Karten bis zu einer Länge von 315 mm, dazu zählen zum Beispiel die derzeit größten Modelle wie die Radeon 7990 können in das Define Nano S verbaut werden. Allerdings gibt es eine Einschränkung in der Breite der Karte.

Zwischen einer zwei Slot breiten Grafikkarte und dem Netzteil bleibt beim Define Nano S nur knapp 1 cm Platz. Zum einen hat dies bei vielen Grafikkarten Einfluss auf die Belüftung, die etwas schlechter ausfällt. Deutlich schwerer wirkt aber, dass das Define Nano S somit inkompatibel zu den meisten Grafikkarten ist, die 2,5 oder 3 Slot breit sind. Dazu zählen im Highend-Segment immer mehr Modelle.

Dem so klar auf der Hand liegenden Nachteil kann man nur entgegen halten, dass sich das Define Nano S insbesondere für den Einbau von Wasserkühlungen anbietet, die dann eben auch auf die Grafikkarte ausgeweitet wird. Das Platzproblem ist damit dann behoben. Will man die Grafikkarte aber mit dem Hersteller-Lüfter betreiben, so bleibt nur die Auswahl auf Karten die maximale 2 Slot breit sind zu beschränken.

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