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In Win 101 im Test - schicker Midi-Tower mit getönter Glasscheibe (5/6)

Einbau Laufwerke

Die Netzteilmontage erfolgt auf die klassische Weise: Das Netzteil wird von innen her eingesetzt und von hinten mit vier Schrauben fixiert. Die Luft wird durch einen Ausschnitt im Boden der Kammer eingesaugt, kommt also direkt aus dem Sockelbereich des Mainboards.

Während prinzipiell 31 cm Platz für Netzteile zur Verfügung stehen, können nur Modelle bis zu einer Länge von 22 cm eingebaut werden, da sonst die Metallblende den Weg versperrt. Wenn man die Kabelöffnung unter dem Netzteil verwenden möchte, dann sollte selbiges nicht länger als 18 cm sein.

Die Kabel vom Netzteil können entweder durch die eben erwähnte Öffnung geführt werden – was aber nur für Kabel im Sockelbereich interessant ist, oder aber man verlegt sie hinter dem Mainboardtray.

Hinter dem Mainboardtray bietet In Win geräumige 28mm Platz für Kabel, man hat also mehr ausreichend Spielraum um seine Kabel ohne Engstellen zu verlegen. Zur Bündelung der Kabel kann man die mitgelieferten Kabelbinder in Kombination mit den angebrachten, eingestanzten Halterungen verwenden.

Bei Lieferung hat das In Win 101 weder Lüfter verbaut, noch liegen welche bei. Maximal verbauen kann man sechs 120mm-Lüfter; da Staubfilter nur an der Unterseite des Gehäuses eingebaut sind ist die Konfiguration derselben klar vorgegeben: Die Unteren Lüfter blasen Luft uns Gehäuse, die Modelle in Heck und Front aus ihm heraus.


Der Vorteil dieser Auslegung betrifft insbesondere Luftgekühlte Grafikkarten: Diese liegen absolut perfekt im Luftstrom und können dementsprechend – als meist die größte Geräuschquelle des Rechners – voll profitieren. Im Gegenzug bekommen der Prozessor und insbesondere das Netzteil nur bereits angewärmte Luft zur Verfügung.

Der Staubfilter am Boden lässt sich spielend leicht entfernen: Er kann einhändig entnommen und eingesetzt werden werden ohne das Gehäuse anzuheben.

Wie bereits erwähnt ist die Front des In Win 101 bereits von Haus aus teilweise beleuchtet: Die durchsichtigen Kunststoffverzierungen werden von innen her durch rote LEDs beleuchtet, wodurch die aufgerauten Flächen aufleuchten. In der Praxis funktioniert das sehr gut, und sieht dementsprechend gut aus. Die LEDs werden über einen SATA-Stromstecker versorgt, ein Spulenfiepen tritt nicht auf.

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