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Phanteks Eclipse P400S im Test - Optisches Highlight in schwarz und weiß (4/6)

Einbau I

Um ins Innere des Gehäuses zu gelangen muss man zunächst die Seitenteile abnehmen. Diese sind ganz dem Standard folgend durch zwei Rändelschrauben am Heck und Metallklammern oben und unten gehalten. Die einzige Besonderheit ist, dass die Rändelschrauben nicht ganz herausgeschraubt werden können: Sie verbleiben in ihren Bohrungen, können also nicht verlegt werden.

Die 2,5''-Laufwerksträger befinden sich hinter dem Mainboardtray. Um beispielsweise eine SSD in den dafür gedachten Halterungen anzubringen muss zunächst die mitgelieferte Metallhalterung herausgenommen werden. Dafür drückt man diese einfach nach oben. Anschließend kann man ein beliebiges 2,5''-Laufwerk darin befestigen indem man es in den Träger legt bzw. schiebt und dann von den Seiten her festschraubt. Das Laufwerk sitzt nun fest im Träger und kann auch bei Erschütterung nicht mehr herausfallen.

Zuletzt wird einfach der Träger wieder von oben in die dafür vorgesehene Halterung gedrückt. Die Laufwerke können sowohl nach oben, als auch nach unten gerichtet werden, dementsprechend ist man bei der Position der Anschlüsse flexibel.

Die Montage der Laufwerke funktioniert einfach und ohne Probleme. Die fehlende Verschraubung des Trägers mit dem Gehäuse ist bei 2,5"-Zoll-Laufwerken unproblematisch, da SSDs keine und Festplatten nur geringfügig Vibrationen abgeben.

Für den Einbau von 3,5''- und 2,5''-Laufwerken ist im Boden des Gehäuses ein Käfig mit zwei Kunststoffträgern angebracht. Um diese zu entfernen muss man einfach die herausstehenden Arme zusammendrücken und den jeweiligen Träger herausziehen.

Ist das geschehen kann man ein passendes Laufwerk einlegen. Möglich sind alle gängigen 3,5''- oder 2,5''-Laufwerke.
3,5''-Laufwerke werden entkoppelt von vier Zapfen gehalten. Um eine entsprechende Festplatte zu installieren muss an jeder Seite des Trägers ein Arm aufgeklappt werden; anschließend wird das Laufwerk in den Träger gelegt und die Arme wieder zusammengedrückt.

Für 2,5''-Laufwerke dient eine einfache Verschraubung von unten: Einlegen, festschrauben, fertig.
Anschließend kann man den Träger wieder in den Käfig schieben und die Installation ist abgeschlossen. Er wird nun ausbruchssicher von Kunststoffzapfen gehalten.

Die Monate der Laufwerke funktioniert allgemein gut, nennenswerte Kritikpunkte gibt es nicht.

Theoretisch könnte man auch, wie bereits erwähnt, im oberen Frontbereich des Gehäuses Festplatten einbauen: Dafür müsste man die jeweilige Abdeckung abschrauben und dann pro Laufwerk einen besonderen Käfig einsetzen. Dieser wird allerdings nicht mitgeliefert sondern muss separat gekauft werden.

Der Einbau des Mainboards gestaltet sich einfach. Die benötigten Abstandshalter sind bereits vom Hersteller angebracht, für Ausnahmefälle wird noch ein weiterer zum selbst einbauen mitgeliefert. Wie üblich wird dann nach dem Anbringen der Slotblende das Mainboard auf die Abstandshalter gesetzt und mit Schrauben fixiert. Gegebenenfalls sollte bedacht werden, dass man die Acht-Pin-Verlängerung bzw. das entsprechende Netzteilkabel vorher durch die dafür vorgesehene Öffnung führt, denn das ist spätestens nach der Installation eines großen Towerkühlers nur noch schwer möglich.
Es ist wichtig zu beachten, dass Mainboards im E-ATX-Formfaktor nur teilweise unterstützt werden: Diese ragen mit zunehmender Breite über die Kabeldurchführungen hinaus.

Die bis zu 395 mm lange Grafikkarte findet ihren Platz in einem der Pci-E-Slots des Mainboards. Das Gehäuse hat sieben Slotblenden, das heißt man kann theoretisch zwei Triple-Slot Grafikkarten anbringen, die auf ein Axial-Kühlsystem setzen (Axial-Systeme benötigen mindestens einen freien Slot um Luft anzusaugen).

Die Blenden werden neben einer Fixierung durch Schrauben auch von einer verschiebbaren Metallhalterung in Position gehalten. Diese wird geöffnet indem man zwei Rändelschrauben lockert.

Um eine Grafikkarte zu installieren müssen einfach die entsprechenden Blenden an der Gehäuseaußenseite abgeschraubt und anschließend die Karte eingesetzt werden.

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