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Acer Predator XB280HK Monitor - 4K/UHD mit Nvidia G-Sync (3/5)

Nvidias G-SYNC mit 4K

Kommen wir zum wesentlichen und interessantesten Faktor am Predator XB280HK. Der Monitor ist der derzeit einzige verfügbare 4K-Monitor, der mit G-Sync ausgestattet ist. Wir konnten bereits zwei andere G-Sync Monitore selbst testen, den AOC g2460Pg und den ASUS ROG Swift PG278Q. Insbesondere der ASUS Monitor vermochtebereits recht gut zeigen was G-Sync leistet, allerdings bietet der Monitor "nur" eine Auflösung von 2560x1440p und unterstützt dazu auch noch Bildwiederholraten bis zu 144 Hz. Genau unter diesen Umständen, also niedrigere Auflösung und hohe Bildwiederholfrequenz/FPS, fallen die positiven Effekte von G-Sync aber eher geringer aus.

Um so spannender ist es natürlich, sich das Ganze nun auf einem 4K-Display anzuschauen, denn selbst Grafikkarten wie die GTX 970 oder GTX 980 kommen hier in einigen Fällen nicht über die 60 FPS hinaus und rennen damit genau in die "V-Sync-Falle".

Das Setup des Monitors ist kinderleicht, denn die GeForce Karte erkennt automatisch ob ein G-Sync-Bildschirm angeschlossen ist und nimmt dann bereits alle Einstellungen vor. Sollte das nicht funktionieren kann G-Sync auch einfach über das Nvidia Controlpanel aktiviert oder deaktiviert werden.

Einmal aktiviert steht in den üblichen "Vertical-Sync-Settings" im Control-Panel neben den bekannten Optionen wie V-Sync On/Off oder Adaptive-V-Sync auch die Option G-Sync zur Verfügung. Hier kann nun also munter zwischen den Optionen hin- und hergeschaltet werden.

Wie genau funktioniert G-Sync nun eigentlich? Auch wenn die Technik dahinter recht kompliziert ist, wie ein Bild von der Grafikkarte zum Monitor übertragen wird, ist das Grundprinzip von G-Sync recht einfach erklärt. In G-Sync-Monitoren steckt eine Elektronik, die dafür sorgt, dass der Monitor immer dann ein neues Bild ausgibt, wenn die Grafikkarte auch ein komplettes neues Bild fertiggestellt hat.

Bei normalen Monitoren bestimmt nicht die Grafikkarte sondern der Bildschirm wann ein neues Bild dargestellt wird. Und das in Abhängigkeit einer fest eingestellten Bildwiederholfrequenz. Die Grafikkarte ihrerseits produziert aber die berechneten Bilder alles andere als gleichmäßig und so kommt es immer wieder zu Synchronisationsproblemen. Mal könnte der Monitor mit der Darstellung eines neuen Bilds beginnen, aber die Grafikkarte ist noch nicht fertig oder umgedreht, die Grafikkarte hat gerade ein Bild fertig berechnet, aber der Monitor befindet sich mitten in der Darstellung eines Bildes. Beides führt dazu, dass entweder Wartezeiten entstehen (VSync ON) oder das Bilder aus mehreren Halbbildern dargestellt werden, die eventuell nicht zusammen passen (Tearing, VSync OFF).

G-Sync beseitigt das Problem, denn es kann die Hertz-Zahl des Monitors in den Bereichen von 30 bis zur maximalen Frequenz des Bildschirms anpassen. Generiert die Grafikkarte also zum Beispiel 55 FPS, so wird das Bild auf dem Bildschirm auch 55x pro Sekunde angezeigt. G-Sync kann so dass unbeliebte Tearing unterbinden ohne zu den typischen Stotter-Problemen zu führen wenn die Framerate unter die Bildwiederholfrequenz des Monitors fällt.

Der Effekt von G-Sync lässt sich insbesondere bei horizontal oder vertikal scrollenden Games beobachten. Titel wie Diablo 3, Simcity, Anno oder auch den so beliebten E-Sports Titel wie DOTA oder League of Legends profizieren massiv von der Technik. Allerdings sind gerade die beiden letzteren Titel so anspruchslos das mit High-End Grafikkarten so hohe Frameraten erreicht werden, das man auf G-Sync auch wieder verzichten kann.

Wir wir schon öfter angemerkt haben ist der Effekt auf Video nur schwer einzufangen, allerdings geben wir ja ungerne auf und probieren uns des deshalb auf der nächsten Seite noch einmal an zwei extremen Beispielen, die den Effekt klar verdeutlichen.

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