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Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix GLH im Test (8/9)

Taktraten und Overclocking

Wie wir schon beider GeForce GXT 1080 von MSI gesehen haben sind Taktraten über 2000 MHz für die neue Pascal-GPU kein Problem. Also wollen wir uns natürlich auch anschauen, was die Gainward Karte so an Reserven zu bieten hat. Bevor es aber ans eigentliche Übertakten geht, schauen wir uns wie immer erst einmal die Standard Taktraten an.

Dazu lassen wir die Grafikkarte wieder so lange im 3DMark Loop bist sie maximal aufgewärmt ist und schauen uns dann an wie sich die Taktraten verhalten. In der Standardeinstellung besitzt die Gainward-Karte einen Takt von 1747/1886 MHz Base/Boost, sie sollte also unter üblichen Bedingungen mit mindestens 1886 MHz takten. Das tut sich nicht nur, sondern liegt deutlich darüber. Bei uns stabilisiert sich der Takt bei 1974, also was 100 MHz über der Boost Angabe.

Doch damit noch nicht genug, wie man sieht reizt die Karte selbst bei diesem Takt das Powerlimit noch nicht einmal komplett aus. Und es lässt sich zudem auch noch um 20 % anheben. Bei der zuvor getesteten MSI waren es nur 7%. So bringt dann auch ein reines Anheben des Power-Limits keine weitere Taktsteigerung mit sich, da es in den Standard Einstellungen eben eh nicht erreicht wird.

Anders sieht das aber aus, wenn man selbst an der Taktschraube dreht. Dann gibt die Gainward Kare noch einmal kräftig Gas. 

Overclocking bis 2100 MHz bei hoher Lüfterdrehzahl

Bis zu 80 MHz mehr konnten wir noch auf die Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix GLH geben ohne große Probleme mit abstürzen zu bekommen. Dabei erreichten wir Taktraten um die 2080 MHz und merkten schnell das die Temperatur hier eine entscheidende Rolle spielt, wie hoch die Karte am Ende wirklich taktet.

Die GTX 1080 reagiert deutlich stärker auf die Temperatur als Vorgängermodelle, das heißt richtig hohe Taktraten erreicht man nur mit niedrigen Temperaturen. Auch bei der Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix GLH kann man diesen Effekt sofort sehen. Indem wir einfach die Lüfterdrehzahl der Karte auf das Maximum gestellt haben, stiegt der Takt sofort von den vorherigen 2080 MHz auf über 2100 MHz an. Am Ende standen 2101 MHz fest, die recht stabil liefen. Es waren sogar Taktraten bis zu 2150 MHz möglich, allerdings zeigte sich die Karte dann in manchen Szenarien instabil.



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