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MSI GeForce GTX 1080 Gaming X 8G im Test (2/9)

Die MSI GeForce GTX 1080 Gaming X 8G im Detail

In der sechsten Generation des MSI Twin Frozr Designs hat MSI wieder an einigen Stellschrauben gedreht um die Karte weiter zu verbessern. Zunächst fällt natürlich die neue Optik auf. Die neue GeForce GTX 1080 Gaming X kommt kantiger und etwas aggressiver daher als der Vorgänger. Wo zuvor eine glatte Oberfläche zu sehen war, hat die neue Karte zackenförmige Abstufungen bekommen, welche die Karte auch etwas wuchtiger erscheinen lassen. MSI bleibt immer noch beim zwei Slot design, so dass auch bis zu 4 dieser Karten in ein System eingebaut werden können.

Die Karte wird mit roten Abdeckungen auf allen Anschlüssen ausgeliefert, so dass diese gut geschützt sind. Die Abdeckungen in den Monitoranschlüssen können auch beim Betrieb stecken bleiben und schützen vor Staub und sichern gegen elektrostatische Entladungen an den Steckkontakten.

Mit der neuen Generation gibt es auch eine neue Backplate. Auch wenn die Backplate oft nur als optisches Gimmick angesehen wird, kommt dieser mittlerweile im Bereich der Kühlung eine Bedeutung zu. Wenn die Lüfter der Karte still stehen, heizt diese sich natürlich mehr auf und gibt auch einen nicht unerheblichen Teil der Wärme über die Backplate ab. Das lässt sich gut daran erkennen, dass diese im passiv Betrieb recht warm wird. MSI hat die neue Backplate sogar mit einigen Lüftungslöchern versehen die oberhalb der GPU bis hin zum Slotblech zu sehen sind.

Zur Verzierung des Backplate hat MSI auf der rechten Seite das bekannte Gaming Dragon Logo aufgebracht. Das Logo ist zwar genauso schwarz wie die Backplate selbst, ist allerdings nicht matt sondern glänzend und hebt sich so je nach Lichteinfall stark oder weniger stark von der Backplate ab. Das gefällt uns deutlich besser als auffällig gezeichnete farbige Logos und wirkt dezent aber dennoch abwechslungsreich gegenüber einer rein schwarzen Backplate.

Aufgrund der geringeren TDP von nur 180 Watt kommt die GeForce GTX 180 normalerweise mit einem einzelnen 8-Pin Stromstecker aus. MSI Spendiert seiner Karte aber noch einen Zusätzlichen 6-Pin Stecker. Auch wenn das für den normalen Betrieb recht unerheblich ist, kann der zusätzliche Stecker beim Overclocking die Spannung stabilisieren.

Wie zuvor sind die Stecker wieder gedreht, also mit der Haltenase zur Platine ausgerichtet. Das hat den Vorteil, das die Stecker sich wesentlich besser lösen lassen, weil die Haltenase nicht unter der Kühlerabdeckung liegt.

Im Gegensatz zu AMD, wo bei den neuen Karten auf Crossfire-Brücken verzichtet wird, bleibt NVIDIA seinen SLI-Anschlüssen treu. Auch bei der MSI GeForce GTX 1080 Gaming X findet man derer zwei. Hier gibt es sogar eine kleine Neuerung im Vergleich zum Vorgänger, denn mit einer speziellen SLI-Brücke kann die Bandbreite beim Betrieb von zwei Karten über die Brücke gesteigert werden. Das soll sich insbesondere bei hohen Auflösungen bemerkbar machen. Die neuen Brücken arbeiten mit 650 MHz und nicht mehr mit 400 MHz, sind aktuell aber nur von Nvidia im speziellen Design für die Founder Edition zu bekommen. Sicherlich werden bald aber auch Brücken von MSI verfügbar sein.

Bei den Anschlüssen wurde im Vergleich zur alten Generation auch ein wenig modernisiert. Abgesehen davon, dass die neue Karte auch ein neues Slotblech mit mehr Luftauslässen - die wie wir auf der nächsten Seite sehen hier wirklich genutzt werden - mit sich bringt, bleibt bei den Anschlüssen eine Kombination aus drei 1.4 Display-Port-Anschlüsse einem Dual-Link DVI-Anschluss und einem HDMI 2.0b Anschluss. Insgesamt können bis zu 4 Anschlüsse der Karte gleichzeitig genutzt werden.

Die Displayportanschlüsse können jeweils bis zu 7.680 × 4.320 Pixeln mit HDR bei 60 Hz angesteuert werden. Bei 4K Auflösung sind sogar 120 Hz möglich.



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