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Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition im Test (2/9)

Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition im Detail

Mit der GeForce GTX 1080 und GTX 1070 hat Nvidia erstmals die neue "Founders Edition" aufgelegt, die das alte Referenzdesign ersetzt. Der hochwertige Kühler, der sich früher auf den Referenzdesigns der Highend-Karten befand, ist nun zum Markenzeichen der Nvidia Founders Edition geworden. Bislang war das aufwendige Referenzdesign nur bei Karten in der Highend-Klasse zu finden. Erstmals setzt Nvidia nun auch bei einer Mittelklasse-Karte auf das gleiche Konzept. Die spezielle spezielle Limited Founders Edition wird also neben den Custom-Designs parallel direkt von Nvidia selbst angeboten.


(Die Dritte im Bude, nach der GeForce GTX 1080 und GTX 1070)

Das Design der neuen GeForce GTX 1060 wirkt insgesamt etwas aggressiver und verspielter als das der GTX 1070/1080. Der kantige Look in einer Kombination aus silber und schwarz bleibt aber erhalten. Die Verarbeitung der GTX 1060 ist genauso penibel und hochwertig wie bei den größeren Modellen, auch wenn es einige Unterschiede im Detail gibt.

Sicherlich fällt als erstes auf, das man die Backplate wieder eingespart hat. Die GeForce GTX 1060 besitzt auch nur eine kurze Platine, die durch den Kühler deutlich verlängert wird, so dass die Karte insgesamt auf eine Länge von 25 cm kommt.

Dank des kurzen PCB sind von der GTX 1060 sicherlich auch sehr kompakte Karten möglich. Ob die Boardpartner diesen Weg gehen ist jedoch eine andere Frage. Zuletzt wurden die Custom-Designs eher wieder größer, um insbesondere beim Kühler mehr Leistung und weniger Laustärke zu erreichen.

Wie bei allen GeForce Designs der letzten Zeit findet sich auch auf der GTX 1060 wieder der grüne GeForce GTX Schriftzug mit LED-Beleuchtung. Die Beleuchtung kann über GeForce Experience im LED Visualizer konfiguriert werden. Dort stehen Optionen bereit wie verschiedene Lichteffekte, oder das Koppeln der LED an eine Sensoreigenschaft der GPU (GPU-Auslastung, Temperatur, Takt oder Lüfterdrehzahl).


Auffällig an der GeForce GTX 1060 ist, dass die Karte über keinen SLI-Anschluss verfügt und SLI damit auch nicht unterstützt wird. Warum Nvidia diesen Weg geht wurde bislang so kommuniziert, dass im Mittelklasse-Segment SLI sowieso kaum genutzt wird. Es könnte aber auch sein, dass man damit verhindern will, dass GeForce GTX 1060 Karten im SLI die größeren Modelle GTX 1070 und GTX 1080 Kannibalisieren.

Die GeForce GTX 1060 besitzt eine TDP von nur 120 Watt und kommt daher locker mit einem einzelnen PCIe-6-Pol-Anschluss aus. Ein 8-Pol-Stecker dürfte für die Karte bei einer so geringen TDP kaum einen Vorteil bringen, wobei nicht ausgeschlossen ist, das Custom-Versionen auch darauf zurück greifen werden.

Bei den Anschlüssen bietet die GeForce  GTX 1060 das gleiche Setup wie die GeForce GTX 1070/1080. An dem Slotblecht mit wabenartigen Luftauslässen findet sich eine Kombination aus drei 1.4 Display-Port-Anschlüsse einem Dual-Link DVI-Anschluss und einem HDMI 2.0b Anschluss. Insgesamt können bis zu 4 Anschlüsse der Karte gleichzeitig genutzt werden.

Die Displayportanschlüsse können jeweils bis zu 7.680 × 4.320 Pixeln mit HDR bei 60 Hz angesteuert werden. Bei 4K Auflösung sind sogar 120 Hz möglich. Die GeForce GTX 1060 ist hier also auf dem wirklich neusten Stand.



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