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Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition im Test (3/9)

Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition - Der Kühler

Der Kühler der GeForce GTX 1060 ist ebenfalls ein komplett neues Design. Auch wenn er optisch Ähnlichkeiten zu den vorherigen Referenzkühlern aufweist gibt es einige interessante Unterschiede. Insbesondere fällt auf, das der Kühler kein Sichtfenster mehr besitzt. Bei der GeForce GTX 1070/1080 kann man durch ein großes Sichtfenster von oben auf die schwarzen Lamellen des Kühlers darunter schauen.

Bei der GeForce GTX 1060 entsteht zwar optisch ein ähnlicher Eindruck, was man hier aber sieht sind nicht die Lamellen des Kühlers durch ein Sichtfenster, sondern eine leicht unterbrochene glatte schwarze Oberfläche, die den eigentlichen Kühler abdeckt und mit diesem fest verbunden ist. Durch diesen Trick erhöht sich natürlich die Oberfläche des Kühlers. Im Vergleich zur GeForce GTX 960 konnte Nvidia die Oberfläche um 50% insgesamt steigern, was sich natürlich erheblich auf die Kühlleistung auswirkt.

Der auf der GeForce GTX 1060 eingesetzt Lüfter ist identisch zu den vorherigen Karten. Er saugt die Luft ausschließlich über die Vorderseite an und nicht wie bei einigen anderen neuen Karten wie der Radeon RX 480 über die Vorder- und Rückseite.

Entfernt man die Abdeckung der Karte, so erkennt man schnell den eigentlichen Kühlblock der GeForce GTX 1060, der eben durch die Abdeckung nach außen zu sehen ist und auch direkt angefasst werden kann. Die schwarze Oberfläche an der Karte kann daher durchaus sehr heiß werden und man sollte sie im Betrieb nicht unbedingt berühren.

Auf den Bildern ist auch gut zu sehen, wie der PCIe-6-Pol-Anschluss über ein Kabel auf die eigentliche Platine verlängert wird. Viele andere Karten besitzen den Anschluss deshalb in der Mitte der Karte. Bei Nvidia wollte man den Platz wohl besser nutzen, denn der Stecker hätte durchaus der Kühlung im Weg gestanden.

Der Lüfter der Kate ist in einem Halbkreis eingeschlossen, so dass die angesaugte Luft nur nach vorne über den Kühlkörper geleitet wird. Der Lüfter saugt die Luft nicht von hinten an und pustet dort auch keine Luft heraus. Auch wenn das optisch von außen so aussehen mag.

Die nach hinten liegenden Kühllamellen arbeiten damit rein passiv und sind mit der Bodenplatte des Kühlers verbunden, die wiederrum mit Bauteilen auf der Platine Kontakt hat und so für die Kühlung von Spannungswandlern und anderen Komponenten sorgt.

Insgesamt ist die Konstruktion sicherlich sehr geschickt gebaut und kommt ohne Heatpipes und andere spezielle Maßnahmen aus. Die Verarbeitung des Kühlers ist insgesamt extrem gut, auch wenn die Leistung klar unterhalb der größten Kühler von Custom-Designs liegen sollte, die mit deutlich mehr Kühlfläche und dazu zumeist mehreren Heatpipes ausgestattet sind.


 



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