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Nvidia GeForce GTX 750 und 750 Ti im Test (3/12)

GeForce GTX 750/750 Ti - Die Karte im Detail

Klein und schlank

Wie immer wollen wir, bevor wir mit den Benchmarks starten, natürlich einen genaueren Blick auf das Testobjekt selbst werfen. Bislang liegt uns nur eine GeForce GTX 750 Ti im Referenzdesign vor, so das wir bei der GTX 750 auf Bilder von NVIDIA zurückgreifen. Demnach sind GeForce GTX 750 und GTX 750 Ti im Referenzdesign Zwillinge. Die Karten lassen sich selbst in der Detailbetrachtung kaum unterscheiden und dürften vermutlich lediglich Unterschiede in der RAM-Bestückung aufweisen.

Die Karte ist äußerst kompakt und mit einer Länge von 14 cm in etwa genauso groß wie die kleineren Versionen der GeForce GTX 650 und GTX 650 Ti. Das Gewicht der Karte beträgt erwartungsgemäß niedrige 212 Gramm. Trotz der sehr kompakten Bauweise handelt es sich bei der GTX 750 Ti bislang um Dual-Slot-Karten. Auch die Custom-Designs der Nvidia-Boardpartner scheinen allesamt auf Dual-Slot zu setzen.

Der Aufbau der Platine der neuen GTX 750 und 750 Ti ist recht einfach, was vor allem auf den geringen Verbrauch der Karte zurückzuführen ist. Die Karte besitzt keine separaten Stromanschlüsse und bezieht ihre Spannungsversorgung direkt über den PCIe -Bus, auch wenn auf der Platine prinzipiell ein Anschluss vorgesehen ist. Das Funktioniert dank der extrem geringen TDP der Karte von nur 60 Watt bei der GTX 750 Ti und 55 Watt bei der GTX 750.

Bei den Modellen GeForce GTX 650 und 650 Ti war noch jeweils ein 6-poliger PCIe-Anschluss vorhanden.

Unser Modell der GeForce GXT 750 Ti ist mit 2 GB GDDR5-Speicher mit 1325 MHz (5,4 Ghz Data Rate) Taktfrequenz ausgestattet. Der Speicher ist nur auf der Vorderseite bestück und stammt von Hynix.

Auffällig unaufällig an der neuen GeForce-GTX-750-Serie ist der Kühler. Das Modell ist ein absoluter Standard-Basiskühler ohne Besonderheiten und macht schon beim ersten Blick klar, das hier nicht besonders viel Abwärme zustande kommt.

 

Neben den zwei üblichen DVI-D-Anschlüssen, die im Gegensatz zu den günstigen AMD-Grafikkarten auch Dual-Link, also Auflösung über 1920x1200 Pixel, beherschen, verfügt die GTX 750 / 750 Ti zusätzlich über einen Mini-HDMI Anschluss. Alle Anschlüsse sind auf einem Single-Slotblecht angeordnet. Die Karte besitzt daher auch keine "Lüftungsschlitze" am Slotblech. Mittels Vision-Surround erlaubt die Karte den Betrieb von bis zu vier Monitoren gleichzeitig, wovon drei zu einem virtuellen Schirm zusammengeschaltet werden können. Mehr dazu im Test der GeForce GTX 680 unter Anschlüsse und Monitorkombinationen.



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