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ASRock FM2A88X Extreme6+ im Test (7/7)

Fazit

Nun da das ASRock FM2A88X Extreme6+ unseren Testparcours absolviert hat, steht also die Endbewertung an. Was war gut, was im Rahmen und wo hapert es - von allem ist etwas dabei.

Gut hat uns gefallen, wie ASRock das Extreme6+ vom Extreme6 absetzt, was die Features angeht: HDMI-In und Wake On Internet für die Home Cloud können für manche Anwender durchaus praktisch sein. Beim Onboard-Sound hat ASRock nochmal eine Schippe draufgelegt. Das doppelt ausgeführte UEFI gibt insgesamt mehr Sicherheit und insbesondere mehr Flexibilität beim Tweaken. Und über all dem wabert mit dem Sockel FM2+ für die kommenden "Kaveri" APUs natürlich der Begriff "Zukunftssicherheit".

Dabei bewegt sich das Board, was die Leistung angeht, absolut im Bereich dessen, was zu erwarten ist. Die Performance stimmt absolut, das FM2A88X Extreme6+ leistet sich da keine Schnitzer und verrichtet absolut stabil seinen Dienst - keine Selbstverständlichkeit für so einen "Frischling". Zu erwarten sind auch spannende UEFI-Updates, einen Vorgeschmack haben wir bekommen und gerade für Overclocker scheint ASRock noch so einiges in der Pipeline zu haben.

ASRock FM2A88X Extreme6+

Apropos UEFI-Updates: ASRock wäre gut beraten, sich bei der weiteren Optimierungsarbeit auch dem Thema Energieverbrauch zu widmen. Zwar stimmen die Idle-Werte, ob das FM2A88X Extreme6+ dort zwei Watt mehr oder weniger im Vergleich zu Konkurrenzprodukten verbraucht, ist nicht der Rede Wert - immerhin gibt es auch unterschiedliche Ausstattungsmerkmale, die Energie konsumieren. Sobald unsere A10-6800K APU aber die Gänge hochschaltet, schnellt auch die Leistungsaufnahme unverhältnismäßig nach oben.

Dieses Verhalten tritt insbesondere mit "Richland" APUs auf. Zwar ist das FM2A88X Exterme6+ auch mit "Trinity" APUs nicht gerade ein Energiesparwunder, aber der Unterschied zu vergleichbaren Produkten fällt deutlich geringer aus. Wie das Thema Energie dann mit den "Kaveri" APUs aussieht, steht bis auf weiteres in den Sternen. Andererseits könnte man mit einem Augenzwinkern auch zu dem Schluss kommen, dass für Tweaker beim Undervolting einiges drin sein dürfte mit dem FM2A88X Extreme6+.

Insgesamt ist das FM2A88X Extreme6+ durchaus ein sehr empfehlenswertes Board für all diejenigen, die sich von rund 10 Watt durchschnittlichem Mehrverbrauch unter Last-Szenarien nicht verschrecken lassen. Zu haben ist das ASRock FM2A88X inzwischen bei einer Reihe von Händlern zwischen 80 (+Versand) und 90 Euro (dann z.T. auch ohne Versandkosten).

Positiv

  • Bereits mit Initial UEFI sehr stabil
  • HDMI-In
  • Zwei gesockelte UEFI
  • Purity Sound
  • Wake On Internet für Home Cloud
  • Geeignet für "Kaveri" APUs

Negativ

  • Hoher Energieverbrauch

12.10.13 / jm

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