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ASRock Z270 Extreme 4 mit Kaby Lake i5 7600K/i7 7700k im Test (4/7)

Overclocking

Das Overclocking hat sich mit der Einführung der Kaby-Lake-Generation von Intel nicht verändert. Mainboards mit dem Z270-Chipsatz können CPUs mit K-Suffix sehr einfach über den Multiplikator übertakten. Das komplette Prozedere unterscheidet sich dabei nicht von den Mainboards mit 170-Chipsatz, wie etwa bei dem ASRock Z170 Extreme6, welches wir im Sommer 2016 testen konnten.

Die neuen Prozessoren der Kaby-Lake-Generation werden von Intel weiterhin in der 14-nm-Strukturbreite gefertigt. Durch Verbesserungen an der 14-nm-Fertigung kann Intel die neuen Prozessoren der Kaby-Lake-Generation, im Vergleich zu den Skylake-Modellen, bereits im Basistakt etwas anheben. Der eigentliche  Performancevorteil der Kaby-Lake-CPUs bedingt sich also durch den höheren Takt.

Dieser Verbesserung kommt aber auch Overclockern zugute, denn die Prozessoren der Kaby-Lake-Generation lassen sich oftmals deutlich besser übertakten als die Skylake-Modelle. Auch der uns zur Verfügung gestellte Core i5-7600K mit einem Takt von 4,2 GHz lies sich ohne größere Probleme auf 5,0 GHz anheben. Selbst unter Luftkühlung konnten wir einige Benchmarks ausführen ohne dabei größere Bedenken vor der Hitzeentwicklung zu haben.

Das Übertakten des Speichers fällt dank der Bereitstellung von XMP-Profilen ebenfalls sehr einfach aus. Das von uns verwendete TridentZ-Kit, dass sich in schwarz/weiß auch noch perfekt in die Optik des ASRock Mainboards eingliedert,  konnte ohne Probleme mit effektiv 3.200 MHz betrieben werden. Wie immer empfehlen wir bei einem Neukauf des Speicherkits auf die Kompatibilität mit dem Mainboard zu achten und im Zweifel ein von dem Hersteller offiziell unterstütztes RAM-Kit heranzuziehen.

Offiziell unterstützt werden DDR4-Module mit bis zu 2.400 MHz in Verbindung mit Kaby-Lake-Prozessor. Wenn eine Skylake-CPU verwendet wird, ist der maximale RAM-Takt auf 2.133 MHz beschränkt. ASRock bietet hingegen mit Übertaktung die Unterstützung von DDR4-RAM mit bis zu 3.866 MHz an, allerdings wird diese Geschwindigkeit auch nur für ein Modul im Sigle-Channel garantiert.   

UEFI/BIOS

Das UEFI des ASRock Z270 Extreme4 wurde im Vergleich zu den Mainboards mit Z170-Chipsatz kaum verändert. Das Design wurde etwas angepasst und die Beschreibungsfenster mit neuen Rahmen versehen. Insgesamt gab es aber schon bei den UEFIs der Z170-Mainboards von ASRock sehr wenig zu meckern.

Weiterhin bietet das UEFI zwei verschiedene Modi. Einen sehr einfachen Modus, der eigentlich nur die rudimentären Funktionen des Mainboards darstellt und kleinere Änderungen wie die Boot-Priorität oder die Lüftergeschwindigkeit einstellen lässt. Der Erweiterte-Modus hingegen bietet jede nur erdenkliche Einstellmöglichkeit für das Mainboard, den verbauten Prozessor und den RAM. Auch Overclocker kommen bei dem ASRock Z270 Extreme4 voll auf ihre Kosten.

Besondere Highlights des Boards sind immer noch die bislang nur bei ASRock vorhandene Option, das BIOS direkt über das Internet zu aktualisieren. Dazu muss das Board lediglich über LAN angeschlossen werden.

Für den Test stand uns ein sehr frühes UEFI/BIOS zur Verfügung, welches noch mit einigen Bugs versehen war. Beispielsweise konnte die Beleuchtung mit einem Kaby-Lake-Prozessor nicht verstellt werden. Nachdem Einbau einer Skylake-CPU gab es mit diesen Einstellungen keinerlei Probleme mehr. Gemäß den Erfahrungen mit ASRock werden solche Fehler innerhalb kürzester Zeit aber behoben. Bei Problemen oder Fragen zu ASRock-Produkte steht auch unser spezielles Support-Forum zur Verfügung.

Wie bei allen aktuellen Mainboards von ASRock steht auch dem Z270 Extreme4 mit dem AppShop eine breite Auswahl an Zusatz-Software wie XFast-RAM oder der AppCharger zur Verfügung.











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