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Gigabyte G1.Sniper Z87 Mainboard im Test

Gamer-Mainboard mit Top-Ausstattung zum kleinen Preis

Mit dem G1.Sniper Z87 bringt Gigabyte ein weiteres Gaming-Mainboard mit Sockel LGA 1150 auf den Markt. Genauer gesagt handelt es sich beim G1.Sniper Z87 um ein günstiges Pendant zu dem derzeit luxuriösesten Z87 Gamer-Board auf dem Markt, dem G1.Sniper 5 von Gigabyte, welches wir bereits einem ausführlichen Test unterziehen konnten. Wie bei der Sniper-Serie üblich, ist auch das G1.Sniper Z87 komplett auf Gamer ausgerichtet und bringt dabei viele Features mit, welche bereits auf dem G1.Sniper 5 zum Einsatz kamen.

Das Gigabyte G1.Sniper Z87 richtet sich dabei vor allem an preisbewusstere Gamer. Das besondere: Gigabyte spart um dies zu erreichen an Masse aber nicht an Klasse. Unnötige Extras wurden weggelassen, dafür das Wesentliche in hoher Qualität ausgeführt. Gigabyte verbaut den Killer-E2201-Netzwerkchip, welcher vor allem wegen seiner nützlichen Netzwerksoftware interessant ist. Ebenfalls befindet sich auf dem G1.Sniper Z87 ein Creative-Audio-Chip mit Gigabytes AMP-UP-Technologie, was in der Preisklasse des Boards einmalig ist.

Mit zwei PCI-Express-x16-Slots ermöglicht Gigabyte auf den G1.Sniper Z87 auch den Betrieb von zwei Grafikkarten im SLI- oder CrossFire-X-Modus. Die PCI-Slots bieten dagegen die Möglichkeit auch ältere Erweiterungskarten zu verwenden. Drei weitere PCI-Express-x1-Slots runden das Layout des Mainboards mit insgesamt vier DDR3-Bänken ab.

Wie bei den anderen Mainboards der Sniper-Serie setzt Gigabyte erneut auf ein Design in Schwarz und Grün. Die Kühler sind in einem dezenten Silber gehalten. Auch bei der Grundausstattung achtet Gigabyte darauf, dass das Mainboard ansprechend gut gerüstet ist. So finden sich auf dem G1.Sniper Z87 ein zusätzliches Debug-Display für den POST-Bios-Core und sogar Quick-Buttons. Die Spannungsversorgung ist so gewählt, dass auch Overclocking für das Mainboard kein größeres Problem darstellt. Das Mainboard ist im klassischen ATX-Format gehalten und passt somit auch in jeden handelsüblichen Midi-Tower.

Im Hinblick auf die Anschlüsse schöpft Gigabyte die Möglichkeiten des Z87-Chipsatzes aus, geht aber nicht wesentlich darüber hinaus. Mit sechs nativen SATA-6-Gbps- und USB-3.0-Anschlüssen sowie sieben weiteren USB-2.0-Ports dürfte die Anschlussmöglichkeiten den meisten Nutzern mehr als genügen. Wie bei den Z87-Mainboard von Gigabyte üblich kommt auch ein Dual-UEFI-Bios zum Einsatz.

  • Gigabyte G1. Sniper Z87
  • Intel Core i7 4770K CPU
  • G.Skill TridentX 2933
  • GeForce GTX 680
  • XFX 1000 Watt Platinum Netzteil
  • WD Blue 1 TB HDD
  • OCZ Vertex 3 240 GB
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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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