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Gigabyte Z97X-UD3H-BK Black Edition Mainboard im Test (3/7)

Besonderheiten - Upgrade-Option TAKE ONE, GET 2

Gigabyte hat mit der Black-Edition keine komplett neue Mainboard-Serie vorgestellt. Die Mainboards dieser Serie lassen sich in etwas anderen Form auch im normalen Mainboard-Lineup von Gigabyte finden. Black-Edition ist daher ein "Namenszusatz" für Mainboards der umfangreichere Serviceleistungen signalisiert. Eine Ausnahme stellt das GA-Z97X-Gaming G1 WIFI-BK dar, bislang bot Gigabyte das vergleichbare Mainboard nur ohne WiFi-Zusatz und Wasserkühleranschlüsse an, weshalb dieses Modell sich doch stark von der Standard-Variante unterscheidet. Derzeit bietet Gigabyte damit insgesamt drei Mainboards der Black-Edition an. Dazu gehören das GA-Z97-UD5H-BK, das GA-Z97X-Gaming G1 WIFI-BK sowie das hier im Test unter die Lupe genommene GA-Z97X-UD3H-BK.

Worin unterscheiden sich die Black-Edition Mainboards nun genau von den normalen Modellen? Zum ersten wäre da der Burn-In-Test, den die Mainboards durchlaufen. Alle Mainboards der Black Edition werden vom Hersteller einem 168 Stunden langem Test unterzogen. Diesen durchgeführten Burn-In-Test krönt Gigabyte dann mit einer erweiterten Garantie von 60 Monaten.

Was die Black-Edition-Mainboard neben diesen beiden Eigenschaften aber besonders interessant macht, ist die von Gigabyte auf die Mainboards exklusiv angebotene Upgrade-Funktion. Sobald Gigabyte einen Nachfolger des erworbenen Mainboards herausbringt, kann innerhalb von drei Jahren das eigene Mainboard gegen das aktuellere Modell eingetauscht werden. Gigabyte macht dabei keinen Unterschied ob es sich um ein Sockel- oder ein Chipsatz-Upgrade handelt.

Um dieses Prozedere so Kundenfreundlich wie möglich zu gestalten, übernimmt Gigabyte sogar die Portokosten für die Einsendung des eigenen Mainboards und ein Vorabaustausch ist ebenfalls möglich. Je nach Modell kann der Käufer sogar gegen einen Aufpreis auf ein höherwertiges Modell der neueren Serie wechseln.

Wer eine Vorabsendung des neuen Mainboards benötigt, kann dieses ebenfalls für den Preis der offiziellen Preisempfehlung  (als Sicherheitsleistung) des Mainboards veranlassen. Nachdem das eigene Mainboard dann bei Gigabyte angekommen ist, wird der Betrag komplett zurückerstattet.

Laut der offiziellen FAQ-Website von Gigabyte, dauern die Prüfung und der Austausch des Mainboards bei Gigabyte nur zwei Werktage, bei einem Aufpreis durch den Wechsel auf eine höherwertiges Mainboard muss zuvor aber bereits das Geld bei Gigabyte verbucht worden sein.

Wichtig für das Austauschprogramm ist, dass der Originalkarton und das Zubehör noch vorhanden ist. Gigabyte weist aber darauf hin, dass ein fehlendes SATA-Kabel kein Grund darstellt nicht mehr an dem Programm teilzunehmen, der Hersteller versucht diese Aktion so kulant wie möglich zu gestalten. Sollte das Zubehör gänzlich fehlen oder die Verpackung nicht mehr verwendbar sein, soll sich der Kunde einfach an Gigabyte direkt wenden, sodass man zusammen zu einer Lösung findet.

Die einzige Einschränkung in der Aktion macht Gigabyte bei der Garantie für das getauschte Mainboard. Ab dem Tauschdatum hat der Kunden zwar die vollen zwei Jahre Garantie, einen Vorteil von der 60-monatigen Garantie hat man auf das neu, getauschte Mainboard jedoch nicht mehr.

Wie bei solchen Aktionen üblich behält sich Gigabyte das Recht vor, die zusätzlichen Leistungen der Aktion und Services zu ändern oder einzustellen. Dies dürfte aber hoffentlich mehr als Floskel verstanden werden, damit sich der Hersteller gegen Eventualitäten absichert.

M.2 und SATA-Express

Wie viele Mainboards mit Intels Z97-Chipsatz bietet auch das Gigabyte Z97X-UD3H-BK den neuen M.2-Standard als nativen Anschluss direkt auf der Platine. Angebunden mit PCI-Express-Lanes des Chipsatzes, sind allerdings nur Übertragungsraten von maximal 10 GBit/s über diesen Anschluss möglich. Die meisten SSDs mit M.2-Anschluss schöpfen diese Bandbreite derzeit nicht aus. Ein SATA-Express-Anschluss, der ebenfalls mit maximal 10 Gbit/s zu Werke geht, ist ebenfalls vorhanden. Noch immer fehlen allerdings auf den Markt Laufwerke, welche auf den neuen SATA-Express-Standard setzen.

Realtek ALC1150 mit Built-in Rear Audio Amplifier

Um den Sound des Realtek ALC1150-Chips zu insbesondere auf Headsets zu verbessern, verbaut Gigabyte auf dem Z97X-UD3H-BK einen zusätzlichen Amplifier. Damit können Kopfhörer mit einer Impedanz von bis zu 600 Ohm an der Soundkarte des Mainboards betrieben werden. Auch bei diesem Board ist der OnBoard-Sound elektrisch weitgehend von den restlichen Mainboardkomponenten getrennt. Dies soll elektromagnetische Einflüsse, die den Sound eventuell stören könnten soweit wie möglich minimieren.

Der Soundchip unterstützt 7.1-Sourround-Sound und eine Output von bis zu 115 dB SNR (Signal-to-Noise).

Gigabit-LAN

Auf einen speziellen LAN-Port muss bei dem Gigabyte Z97X-UD3H-BK zwar verzichtet werden, dennoch steht mit dem verbauten Intel-Port ein solider 1-Gbit-Anschluss zur Verfügung.

I/O-Panel und Anschlüsse

Auf dem Back-Panel des Z97X-UD3H-BK von Gigabyte finden sich alle derzeit notwendigen Anschlüsse. Für ältere Mäuse oder Tastaturen stehen sogar noch zwei PS/2-Ports zur Verfügung. Die interne Grafik des Prozessors kann via DVI, D-Sub oder HDMI ausgegeben werden. Für USB-Geräte bietet das Mainboard sowohl vier USB-2.0- als auch vier USB-3.0-Ports auf der Rückseite. Neben dem Gigabit-LAN-Anschluss mit zwei LEDs für die Anzeiges des Status, sind noch fünf Audio-Jacks verbaut und ein SPDIF-Anschluss für den digitalen optischen Audioausgang.

Boardanschlüsse

Das Gigabyte Z97X-UD3H-BK bietet insgesamt sechs SATA-6-Gbps-Anschlüsse. Sollte allerdings der M.2-Port oder der SATA-Express-Port genutzt werden, können die SATA-Anschlüsse die mit 4/5 gekennzeichnet sind, nicht genutzt werden. Der Betrieb von dem SATA-Express-Port und dem M.2-Port gleichzeitig ist grundsätzlich, wie bei den meisten Z97-Mainboards nicht möglich.

Zusätzlich bietet das Z97X-UD3H-BK von Gigabyte noch einen USB-3.0-Header für bis zu zwei USB-3.0-Anschlüsse direkt auf dem Mainboard und noch zwei weitere USB-2.0-Header für vier weitere USB-2.0-Ports.

Bei den internen Board-Anschlüssen an der unteren Kante des Mainboard finden sich neben dem Audio-Header und USB- sowie COM-Port die meisten weiten Anschlüsse.

  •     1 x 24-pin ATX main power connector
  •     1 x 8-pin ATX 12V power connector
  •     1 x M.2 PCIe connector
  •     1 x SATA Express connector
  •     6 x SATA 6Gb/s connectors
  •     1 x CPU fan header
  •     1 x water cooling fan header (CPU_OPT)
  •     3 x system fan headers
  •     1 x front panel header
  •     1 x front panel audio header
  •     1 x S/PDIF Out header
  •     1 x USB 3.0/2.0 header
  •     2 x USB 2.0/1.1 headers
  •     1 x serial port header
  •     1 x Clear CMOS jumper
  •     1 x Trusted Platform Module (TPM) header


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