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Gigabyte Aorus Z370 Gaming 7 mit Core i7-8700K im Test (3/7)

Besonderheiten

Die größte Neuerung für die Plattform der Coffee-Lake-CPUs, sind die Prozessoren selbst. Erstmals bietet Intel Prozessoren mit mehr als vier Kernen für den Consumer-Markt an. Der neue Core i7-8700K kann mit sechs Kernen bis zu zwölf Threads gleichzeitig bearbeiten. Mit der Turbo-Boost-Technologie 2.0 erreicht die CPU bis zu 4,7 GHz. Die integrierte Grafikeinheit in Form der Intel UHD Graphics 630 taktet mit bis zu 1.200 MHz, welche nun endlich auch über den DHCP-2.2-Standard verfügt und mit HEVC-10-Bit umgehen kann. Zu den weiteren Neuerungen gehört ein 12 Megabyte großes Smart-Cache.

Der dazugehörige Z370-Chipsatz unterscheidet sich hingegen gar nicht von dem Z270-Chipsatz, welcher mit den Kaby-Lake-Prozessoren vorgestellt wurden. Darüber hinaus gibt es erneut maximal 40 PCIe-Lanes, wovon 16 über den Prozessor und 24 von dem Chipsatz bereitgestellt werden. Wer mehr als zwei Grafikkarten auf einem Mainboard mit maximaler Anbindung betreiben möchte, sollte sich dementsprechend bei der High-End-Plattform von Intel oder AMD umsehen.

M.2- und SATA-Anschlüsse

Das Aorus Z370 Gaming 7 ist mit sechs SATA-6-Gbps-Anschlüssen ausgestattet. Über die Ports, welche direkt über den Z370-Chipsatz realisiert werden, lassen sich Laufwerke in verschiedene RAID-Modi unterteilen. Unterstützt wird RAID 0, RAID 1, RAID 5 und RAID 10. Dabei ist zu beachten, dass sich die SATA-_4- und SATA_5-Ports die SATA-Kompatibilität mit den M.2-Anschlüssen teilen.

Kommen zwei SATA-M.2-SSDs zum Einsatz stehen die beiden SATA-6-GBps-Ports nicht zur Verfügung. Bei der Verwendung von PCIe-SSDs in den M.2-Ports ist die Einschränkung nicht gegeben. Der unterste M.2-Anschluss kann nicht mit einer SATA-M.2-SSD bestückt werden. Darüber hinaus teilt sich dieser M.2-Anschluss die vier zur Verfügung stehenden PCI-Express-Lanes mit dem untersten PCIe-x16-Slot. Wer drei AMD-Grafikkarten auf dem Mainboard betreiben will, kann dementsprechend den dritten M.2-Anschluss nicht nutzen.

Mit den Coffee-Lake-CPUs und dem Z370-Chipsatz spendiert Intel die RAID-0-Unterstützung für PCIe-SSDs mit dem NVMe-Standard. Wer drei M.2-SSDs mit NVMe-Standard zusammenschließt kann so extrem höhere Datenübertragungsraten erreichen.

Die M.2-Anschlüsse unterstützten, wie bei Intel üblich, natürlich auch die Optane-Technologie über die von Intel zur Verfügung gestellten Module.

Amp-Up-Audio mit ALC-1220-Chip, Creative-Software und ESS-Sabre-DAC

Die auf dem Gigabyte Aorus Z370 Gaming 7 verwendete Soundlösung kann mit dem Realtek-ALC-1220-Chip in Verbindung mit einem ESS-Sabre-DAC aufwarten. Ersterer wird auf fast allen neuen Boards eingesetzt, zweiterer zeigt sich bereits als etwas besonderes. Der Digital-Analog-Converter von ESS besitzt nämlich einen dynamischen Umfang von 121 dB und kann mit 32-Bit-Musikstreams von 384 KHz PCM umgehen. Als Kondensatoren kommen Nichicon-Modelle aus Japan und WIMA-Modelle aus Deutschland zum Einsatz.

Zur weiteren Ausstattung der Soundlösung gehören vergoldete Audiojacks sowie die DAC-UP-2-Technologie mit zwei DAC-USB-Anschlüssen, die für eine ausgeglichene Spannung auch bei längeren USB-Kabeln sorgen soll und darüber hinaus vor elektromagnetischen Einflüssen besser geschützt sind.

Als Software für die Einstellung des Sounds stellt Gigabyte die Creative SoundBlaster 720 zur Verfügung. Mit Scout-Radar und Scout-Modus soll das Orten von Gegner wie etwa bei Counter Strike: Global Offensive erleichtert werden.

Die Soundlösung des Gigabyte Aorus Z370 Gaming 7 erreicht damit ein recht gutes Ergebnis und liegt vor allem beim Noise Level und Dynamic Range auf hohem Niveau für eine Onboard Lösung.

RGB-LED-Beleuchtung

Bei der Beleuchtung des Mainboards greift Gigabyte auf die eigene Fusion-Technologie mit entsprechender Software zurück und bietet was das Mainboard angeht derzeit die wohl aufwendigste Lösung auf dem Markt an.

 Mittels der Software können alle RGB-LEDs nach den eigenen Wünschen angepasst werden. Mit der neuesten Generation lassen sich auch digitale RGB-LEDs über die externen Header anschließen.

Die Steuerung der LEDs kann dabei unabhängig oder in Gruppierungen zusammen erfolgen. Bei dem Gigabyte Aorus Z370 Gaming 7 ist bereits fast jede Komponente mit einer eigenen Beleuchtung versehen. Dies gilt für des I/O-Shields, den Kühlern um den Sockel herum, den RAM-Bänken, dem Chipsatzkühler, sowie den PCIe-Slots. So ergibt sich ein unglaublicher Lool, der derzeit mit keinem anderen Mainboard erreicht wird.

Das Mainboard verfügt zudem noch über zwei 5 Polige  12V RGBW-Header an denenweitere Beleuchtungsleiste an das Mainboard angeschlossen und dann über die Software gesteuert werden können.


Mainboard Beleuchtung in Verbindung mit G.Skill TridenZ RGB RAM

USB 3.1 Gen2 mit Frontanschluss

Bedingt durch den Intel-Chipsatz, welcher noch immer kein enUSB-3.1-Gen2-Standard unterstützt, sind auch die neuesten Mainboards mit Z370-Chipsatz für die Bereitstellung des neuesten USB-Standards auf Zusatzchips angewiesen. Mit zwei ASMedia-3142-Chips ist das Gigabyte-Mainboard aber auch hier bestens gerüstet. Über die Zusatzchips lassen sich zwei USB-3.1-Gen2-Anschlüsse realisieren, welche mit insgesamt 16 Gbit/s zu Werke gehen. Bei der Verwendung von nur einem Anschluss stehen somit die vollen 10 Gbit/s zur Verfügung, während bei Teilung der Bandbreite jedem Anschluss noch 8 Gbit/s zugeteilt werden.

Über das I/O-Panel werden zwei USB-3.1-Gen2-Anschlüsse zur Verfügung gestellt, wovon einer den USB-Typ-C-Anschluss besitzt, zusätzlich kann ein USB-3.1-Gen2-Frontanschluss über das Mainboard realisiert werden.

Dual-Gigabit-LAN mit Killer-Netzwerkchip

Das Gigabyte Aorus Z370 Gaming 7 besitzt gleich zwei Netzwerkkarten, welche beide mit dem 1-Gbit/s-Standard arbeiten können. Ein Standard-Anschluss, welcher über einen Netzwerkchip von Intel bereitgestellt wird und ein weiteren LAN-Anschluss welcher mit dem E2500-Killer-Chip von Rivet angebunden wird. Das Besondere an den Killernetzwerkchips ist die dazugehörige Software, welche dank guter Priorisierung des Netzwerkes vor allen bei Gamern beliebt ist.

Ultra Durable Armor

Sowohl die PCI-Express-x16-Slots als auch die RAM-Bänke des Mainboards sind speziell verstärkt. Die von Gigabyte getaufte "Ultra Durable Armor" soll dabei die Hardware vor dem verbiegen schützen.Zusätzlich versieht Gigabyte das Mainboard mit einem Schutz vor einer Schwefelkorrosion. Vor allem Hardware die längere Zeit im Einsatz ist kann durch eine Korrosion des in der Luft enthaltenen Schwefels schaden nehmen.

I/O-Panel und Anschlüsse

Das I/O-Panel kann mit insgesamt fünf USB-3.1-Gen1- und zwei USB-3.1-Gen2-Ports aufwarten. Der ersten USB-3.1-Gen2-Anschluss ist durch den Typ-C-Anschluss nicht zu übersehen, der zweite Anschluss ist rot gekennzeichnet. Die USB-DAC-2-Ports sind in Gelb gehalten, während die Standard-USB-Ports die Farble Blau tragen.

Zur übrigen Ausstattung des I/O-Panles gehören ein PS/2-Port, die zwei RJ54-Netzwerkanschlüsse sowie die vergoldeten Audiojacks und ein SPDIF-Anschluss. Für die Ausgabe des Bildes der internen Grafikeinheit stehen ebenfalls ein vergoldete HDMI- und ein DisplayPort-Anschluss zur Verfügung.

Für den Anschluss eines Monitors stehen ein HDMI- und ein DVI-Anschluss zur Verfügung. Diese können allerdings nur genutzt werden, wenn eine APU mit integrierte Grafikeinheit verwendet wird. Die Ausgabe des Sounds erfolgt über fünf Audiojacks oder einen digitalen SPDIF-Anschluss.

Komplettiert wird das I/O-Panel mit einem PS/2-Anschluss und dem Rj45-Anschluss mit Gigabit-Netzwerkanbindung.

  • 1 x PS/2 keyboard/mouse port
  • 1 x DisplayPort
  • 1 x HDMI port
  • 5 x USB 3.1 Gen 1 ports
  • 1 x USB Type-C™ port, with USB 3.1 Gen 2 support
  • 1 x USB 3.1 Gen 2 Type-A port (red)
  • 2 x RJ-45 ports
  • 1 x optical S/PDIF Out connector
  • 5 x audio jacks (Center/Subwoofer Speaker Out, Rear Speaker Out, Line In, Line Out, Mic In)
    Boardanschlüsse

Boardanschlüsse

  • 1 x 24-pin ATX main power connector
  • 1 x 8-pin ATX 12V power connector
  • 1 x CPU fan header
  • 1 x water cooling CPU fan header
  • 4 x system fan headers
  • 1 x 3 Amp fan/water cooling pump header
  • 1 x system fan/water cooling pump header
  • 2 x digital LED strip headers
  • 2 x digital LED strip power select jumpers
  • 2 x RGB (RGBW) LED strip headers
  • 3 x M.2 Socket 3 connectors
  • 6 x SATA 6Gb/s connectors
  • 1 x front panel header
  • 1 x front panel audio header
  • 1 x S/PDIF Out header
  • 1 x USB Type-C™ header, with USB 3.1 Gen 2 support
  • 1 x USB 3.1 Gen 1 header
  • 2 x USB 2.0/1.1 headers
  • 1 x Thunderbolt™ add-in card connector
  • 1 x Trusted Platform Module (TPM) header (2x6 pin, for the GC-TPM2.0_S module only)
  • 1 x power button
  • 1 x reset button
  • 1 x Clear CMOS button
  • 1 x OC button
  • 2 x temperature sensor headers


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