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MSI A88X-G45 Gaming und ASRock FM2A88X+ Killer im Test (4/10)

ASRock FM2A88X+ Killer: Design, Kühlung und Technik

Die Saisonfarben Schwarz und Rot stehen auch dem FM2A88X+ Killer von ASRock gutm auch wenn im Detail andere Elemente hervorgehoben werden, als beim Kontrahenten von MSI. Auffällig ist, dass ASRock das PCB nicht ganz so rabenschwarz lackiert hat. Abhängig vom Lichteinfall und Betrachtungswinkel kann es auch eher dunkelbräunlich aussehen. Auch sonst gibt sich das ASRock etwas bodenständiger. Spielerein wie Buttons oder Switches auf dem PCB gibt es nicht, dafür ein gesockelten BIOS-ROM für den Fall der Fälle.

Ebenso konservativ ist die Ausstattung mit Erweiterungssteckplätzen. Neben den beiden PCIe x16 Slots (16/0 oder 8/8), die ebenfalls theoretisch den Einsatz von zwei Triple-Slot GPUs erlauben, finden wir hier nur zwei PCI x1 Steckplätze. Bei Bestückung des Boards mit einer Dual-Slot GPU bleibt einer davon nutzbar. Auf einen PCIe x4 Steckplatz verzichtet ASRock, dafür gibt es auf dem FM2A88X+ Killer gleich drei PCI Slots. Welches Design sinnvoller ist, kann so nicht mit Sicherheit bestimmt werden, da sich das von Anwendungsfall zu Anwendungsfall unterschiedet.

ASRock FM2A88X+ Killer

Auch ASRock wählt für die acht SATA III Ports ausschließlich die abgewinkelte Ausführung, wodurch sich SATA-Kabel und eine lange diskrete Grafikkarte nicht ins Gehege kommen. Im Vergleich zum Board von MSI ist das FM2A88X+ Killer an dieser Stelle aus Anwendersicht etwas komfortabler konstruiert.

ASRock FM2A88X+ Killer SATA

Obwohl SATA-Kabel einer langen Grafikkarte nicht im Weg stehen können, hat ASRock den SATA Block so weit unten am PCB positioniert, dass dieser gut erreichbar bleibt, wenn eine Dual-Slot GPU verbaut wird. Ein cleveres Design des FM2A88X+ Killer an dieser Stelle, mit dem ASRock dem Umstand trägt, dass das Bauen eines Rechners die eine Sache ist, das Umbauen aber eine andere. Wer einmal SATA-Kabel an-, ab- oder umstekcen möchte, wenn alles schon im Gehäuse verbaut ist, der tut sich mit dem FMA88X+ Killer leicht und spart sich das Ausbauen der Grafikkarte.

Die Kühlung des ASRock FM2A88X+ Killer ist nicht so extravagant wie beim MSI A88X-G45 Gaming: Die 4+2 Phasen Spannungswandler sind allesamt in einer Reihe angeordnet und daher nur mit einem einzelnen Kühlblock versehen. Das hat sich in unserem Test jedoch nicht als nachteilig bei der Temperaturentwicklung erwiesen, auch der einzelne Kühlkörper kommt mit mehr Phasen gut zurecht. Durch diesen Verzicht stellt sich auch das Problemchen des MSI A88X-G45 Gaming hinsichtlich der APU-Kühlerbefestigung nicht. Weniger ist zuweilen eben mehr.

ASRock FM2A88X+ Killer Cooling

Wie gewohnt setzt ASRock auf zwei Pin-Header (4-Pin PWM und 3-Pin) zum Anschluss des APU-Lüfters - eine Eigenart von ASRock Mainboards, die mit dem FM2A88X+ Killer konsequent fortgeführt wird. Dafür ist das FM2A88X+ Killer bei den weiteren Lüfteranschlüssen nicht so flexibel wie das Konkurrenzprodukt von MSI. Nur ein 4-Pin PWM und zwei 3-Pin Header finden wir vor. Unter Zuhilfenahme des Power-Fan Anschlusses kommt die ASRock Platine zwar auf die gleiche Gesamtanzahl, aber erlaubt eben nur einen PWM-gesteuerten Gehäuselüfter.

Bo(a)rdtechnik

Sound:
Auch mit KSchirmkappe gegen EMI, allerdings unbeleuchtet, ist der Audio-Codec des ASRock FM2A88X+ Killer versehen. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen standesgemäßen Realtek ALC1150.

LAN:
Ob die Modellbezeichnung des ASRock Mainboards dem Killer NIC entlehnt ist oder eher auf präzise Gaming-Leistungen hinweisen soll, sei einmal dahingestellt. Fest steht: Hier kann ebenfalls die Priorsierung der Datenpakete im Netzwerk zu niedrigenen Latenzen in Onlinespielen oder weniger Buffer-Pausen bei On-Demand Videos führen.

USB 3.0:
Obwohl natürlich beim Fm2A88X+ Killer vier USB 3.0 Ports vom A88X FCH ermöglicht werden, so findet sich dann doch noch ein Unterschied zur Ausstattung im Vergleich zum Konurrenzmodell von MSI: Für mehr USB 3.0 Anschlüsse sorgt der mit einer PCIe x1 Lane angebundene ASMedia ASM1042A Controller.



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