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MSI A88X-G45 Gaming und ASRock FM2A88X+ Killer im Test (5/10)

ASRock FM2A88X+ Killer: I/O-Panel, Ausstattung, Extras, UEFI

Nicht ganz so reichhaltig wie bei MSI geht es bei ASRock am I/O-Panel des FM2A88X+ Killer zu. Zwar beträgt die Anzahl der USB-Ports dort ebenfalls acht Stück, doch es sind im direkten Vergleich zwei USB 3.0 Anschlüsse weniger, stattdessen gib es mehr USB 2.0. Zwischen den beiden USB 3.0 Aufbauten (im Bild links: AMD A88X / rechts: ASMedia ASM1042A) ist ein kleiner Knopf für ein BIOS-Reset angebracht. Einerseits ein gute Sache, da bequem. Andererseits sicherlich keine optimale Position zwischen Anschlüssen, die darauf ausgelegt sind, häufiger genutzt zu werden. Vorsicht ist also geboten, möchte man nicht beim Stochern mit dem USB-Stecker unter dem Schreibtisch aus Versehen ein BIOS-Reset durchführen.

MSI A88X-G45 Gaming I/O-Panel

Etwas schmäler fällt auch die Konnektivität für Soundgeräte aus. Wer analog acht Kanäle ausgeben möchte, muss auf einen Audio-Eingang verzichten. An seiner Stelle befindet sich der optische SPDIF-Ausgang. Für ein digitales Audio-Signal kann aber auch der HDMI-Ausgang genutzt werden, der neben DVI-D und D-Sub ebenfalls Bildsignale an Monitore liefert. Weil das FM2A88X damit nicht über den DisplayPort wie das MSI A88X-G-45 Killer verfügt, fällt die Anzahl der möglichen Ausganskombinationen maximal aus: Alle können gleichzeitig genutzt werden. Bequemer, aber für manche Anwender sicherlich nicht unbedingt ein Vorteil gegenüber dem Mainboard von MSI. Zu guter Letzt finden wir auch am I/O-Panel des FM2A88X+ Killer einen PS2-Combo-Port und den Ethernet-Anschluss des Killer NIC.

ASRock FM2A88X+ Killer: Extras und AMD AMP Speicher

Über ein Extra im Sinne von außergewöhnlicher Hardware oder Gestaltung verfügt das ASRock FM2A88X+ im Vergleich zum MSI A88X-G45 Gaming in der Form nicht. Für das auf Gaming optimierte Board legt ASRock die "Key Master" Software bei, mit der sich Markos für Tastatur und Maus einstellen lassen. Möglicherweise praktisch für Pfennigfuchser, aber ambitionierte Spieler statten sich dann doch eher mit einschlägigen Eingabegeräten aus (etwas dies und/oder das).

AMD Radeon R9 Gaming Series Memory

Allerdings legt ASRock Wert darauf, dass das FM2A88X+ Killer ein AMD AMP 2400 (ähnliche Funktionsweise wie Intels XMP) zertifiziertes Mainboard ist. Das ist zwar nicht unbedingt ein Alleinstellungsmerkmal, doch ASRock war so frei uns außer dem FM2A88X+ Killer Testmuster auch 16 GB Radeon R9 DRAM mit 2400 MHz Takt zukommen zu lassen.

Der Speicher muss wie bei XMP nicht extra konfiguriert werden. Er wird einfach auf das Board gesteckt und über das Laden der AMP Settings im BIOS komplett konfiguriert. Wieviel Mehrleistung der kinderleicht zu nutzende Speicher bringt, kann man aus unseren Benchmarks ablesen. Vorteile zeigen sich hier vor allem bei der GPU Leistung, da diese massiven Speicherdurchsatz benötigt. Die CPU Performance wird aufgrund der höheren Latenzen des Speichers nur wenig beeinflusst.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Arbeitsspeicher ist nicht beim Kauf eines ASRock Mainboards im Einzelhandel inbegriffen!

UEFI

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