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MSI B150M Mortar Gaming-Mainboard im Test (4/7)

BIOS / UEFI

In unseren üblichen Testberichten nehmen wir neben dem UEFI auch die Overclocking-Möglichkeiten des Mainboards unter die Lupe. Für Modelle mit dem Sockel LGA 1151 und dem B150-Chipsatz ist dies nicht nötig, da Intel die Übertaktung des Prozessors nur mit dem Z170-Chipsatz erlaubt.

Interessant ist bei dem B150M Mortar von MSI, dass das Mainboard eigentlich ein UEFI besitzt, was alle Voraussetzung eines Overclocking-Modells mitbringt. Neben dem speichern von Profilen, lässt sich auch eine erweiterte Overclocking-Seite aufrufen. Die Möglichkeiten durch den Chipsatz sind allerdings auf das reduzieren des Taktes via Multiplikator beschränkt.

Positiv zu erwähnen ist, dass das Undervolting, also die Absenkung der Spannung, mit dem Mortar durchaus möglich ist. Ebenso kann auch die Geschwindigkeit des Prozessors gedrosselt werden. Die Beschreibung der Funktionen mit ?Advanced Overclocking? wird bei dem B150M Mortar allerdings etwas deplatziert. Geschuldet dürfte dies aber der Herleitung des Bios von dem Z170M Mortar sein, welches die Overclocking-Funktionen dank des Z170-Chipsatzes auch wirklich bietet.
Das Laden eines XMP-Profils, welches ein Übertakten des Prozessor oder des Basis-Taktes voraussetzt endet in einem Neustart und der Zurücksetzung der Einstellungen.

Das Design des UEFI ist MSI typisch gut gelungen und die Bedienung, selbst mit Maus, wies keinerlei Probleme auf. Bestimmte Einstellungsmöglichkeiten sind etwas in den Untermenüs versteckt, allerding s hilft ein Blick ins Handbuch schnell weiter.
Allgemein kann das UEFI als gelungen bezeichnet werden, auch wenn die Funktionsmöglichkeiten bedingt durch den Chipsatz etwas eingeschränkt sind.











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