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EPoX 8RDA+

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EPoX 8RDA+

EPoX setzt auch auf nForce2

Auch wenn NVIDIAs nForce2 theoretisch schon länger auf dem Markt ist, wirklich zu kaufen sind nur wenige Boards (weswegen der nForce2 auch eines der Hauptthemen auf der diesjährigen CeBIT 2003 sein wird). Eines dieser wenigen Boards hat nun den Weg in unser Testlabor gefunden - es ist das EPoX EP-8RDA+. Da EPoX uns erst kürzlich mit dem Pentium 4 Board 4PEA+ überraschte und wir diesem sogar einen Award verleihen mussten, waren wir natürlich gespannt auf das AMD-Pendant aus gleichem Hause.

Das "+" in der Namensgebung deutet bereits an, dass dieses Board mit einer Vollausstattung auftrumpfen soll. Der Grund dafür ist allerdings eher in NVIDIAs Chipsatz zu suchen, weshalb es auch eine Version ohne "+" gibt, diese aber nicht wirklich wesentlich weniger Features bietet. Da wir bekanntlich immer alles möchten, beschäftigen wir uns in diesem Review auch nur mit der Plus-Variante. Das "+" hat das Board aber eigentlich nicht verdient, warum,. dazu kommen wir jetzt.

Ausstattung

Welche Features bietet das Board?

EPoX 8RDA+  
Chipsatz nForce2 / SPP+MCP-T
Größe (mm x mm) 24,5 x 30,5 cm
Stromversorgung ATX
AGP / PCI / ISA / DIMM 8x / 6 / 0 / 3
maximaler Speicherausbau

3 GB PC3200

USB 2.0 Ports an
ATX-Blende/Slotblech/Nachrüsten
MCP
4/0/2
FireWire Agere FW323
2 Ports
IrDA ready Nein
Bluetooth ready Nein
Sound C-Media 9739a
AC 97 2.2 / 6 Kanal
SPDIF In/Out (coaxil/optisch) -/- (-/-)
Soundanschlüsse CD-In / AUX
Modem / Gameport
Lüfteranschlüsse 3
Anschluss für Thermosensor Nein
LAN Realtek RTL8101BL
10/100MBit (nForce2)
RAID-Controller Nein
SATA-Controller Nein
Taktraten FSB in MHz 100-250
AGP FSB in MHz 50-100
mögl. Speichertaktraten in MHz 400 / 366 / 333 / 266 / 200
mögl. Kernspannung 1,4V bis 2,2V
mögl. Speicherspannung 2,5V, 2,63V, 2,77V u. 2,9V
mögl. AGP-Spannung 1,5V, 1,6V, 1,7V, 1,8V
mitgelieferte Kabel
(FDD/UDMA)
1 / 1
mitgelieferte Software Norton Ghost 7
PC-Cillin 2002

Bezüglich der Möglichkeiten des nForce2 haben wir im entsprechenden Artikel eigentlich schon alles gesagt. Wer diesbezüglich noch unsicher ist, sollte erst unseren Grundlagenartikel lesen.

EPoX setzt beim EP-8RDA+ auf die Kombination nForce2 SPP + nForce2 MCP-T. SPP steht hierbei für "System Platform Processor", also die Northbridge ohne integrierte Grafik. MCP bedeutet "Media and Communications Processor" und ist nichts anderes als die allseits bekannte Southbridge. Die Variante MCP-T ist eine erweiterte Southbridge mit Firewire, Dual-LAN und Dolby-Digital 5.1.

Das EPoX EP-8RDA+ muss ohne das zusätzliche Feature Dual-LAN auskommen, warum EPoX hier gespart hat, ist uns nicht ganz klar. Das Board bietet aber ansonsten alles, was der Otto-Normal-Verbraucher nutzt.

Zwei FireWire-Schnittstellen, 6 USB-Ports (USB 2.0), AGP 8x, 6-Kanal AC97 Sound und 10/100 MBit-LAN dürften die meisten schon zufrieden stellen. Für FireWire und USB liegen dem Board zwei entsprechende Slotblenden bei. Die ATX-Blende sowie Floppy- und IDE-Kabel fehlen natürlich auch nicht.

Für den Speicherausbau stehen 3 Slots zur Verfügung, welche bis zu DDR400 unterstützen und, typisch nForce2, bei einer Bestückung mit zwei Modulen das RAM im schnellen Dual-Channel-Mode betreiben.

Als erklärte Freunde von RAID-Systemen hätten wir dieses Feature (gerne in Form eines HighPoint-Chipsatzes) auf dem Board gesehen. RAID bietet das 8RDA+ allerdings nicht - was etwas verwundert, steht doch das "+" bei der Namensgebung von EPoX immer für Vollausstattung inklusive RAID. Mit Serial-ATA wäre man für den zukünftigen Festplattenstandard gerüstet, und dieser wird sich unserer Meinung nach schnell durchsetzen, sobald mehrere Hersteller entsprechende Platten anbieten, aber auch auf dieses Feature muss man beim 8RDA+ verzichten.

Das Handbuch gibt ausreichend Informationen zum Board und der Installation, allerdings nur in englischer Sprache. Die beiliegende Kurzanleitung ist allerdings Mehrsprachig und bietet somit auch eine deutsche Erklärung. Wiederum nur in Englisch gehalten ist das Handbuch zu Magic Flash, dem Windows BIOS-Flashprogramm von EPoX.

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