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MSI K7T Pro2-A

Hardware/Motherboards

Vorwort

Übersicht

 

 

Inhalt ...
Vorwort
Ausstattung
Overclocking + Bios
Fazit

MSI K7T Pro2-A
Sockel A Board
Ausstattung
Chipsatz VIA KT133
Formfaktor ATX
ACPI Ja
UDMA 100
AGP 1X/2X/4X
Slots 1 AGP, 6 PCI, 1 CNR
USB 4x
Preis ca. 280,-
Besonderheiten
D-LED mit Voice Funktion
Nette OC Features
AGP Slot Verriegelung

Nach den beiden großen Mainboardherstellern - ASUS und ABIT - gesellt sich an die dritte Stelle MSI-Technologies, die sich in der Vergangenheit einen überaus guten Namen in der Mainboard Gemeinde gemacht haben. Das erste Sockel A Board von Micro-Star International, auch kurz MSI, war das K7T Pro, welches wir vor einiger Zeit schon durch unser Testlabor jagten. Das K7T Pro war gut, doch leider fehlte es an Overclocking Features. Da MSI stets an der Weiterentwicklung ihrer Produkte arbeitet, erblickte kurze Zeit später das MSI K7T Pro2 das Licht der Welt, welches nun alle Eigenschaften, die von uns bemängelt wurden, besitzt. So zum Beispiel das verändern des Multipliers. Als VIA schließlich die VT82C686B Southbridge mit UDMA 100 Support realisierte, brachte MSI mit dem K7T Pro2-A eben dieses Board heraus, das wir uns heute mal ein wenig näher ansehen wollen.

An dieser Stelle unser obligatorisches Danke schön an MSI für die Bereitstellung des Testmusters.

Ausstattung





Zugegeben, in Zeiten, in denen alles vom DDR266 oder KT133A spricht, kommt das MSI K7T Pro2-A mit dem KT133 Chip von VIA, nicht mit dem frischesten Chipsatz daher und das Nachfolger Board, das ein "Turbo" Kürzel trägt und den KT133A Chipsatz beherbergt ist bereits verfügbar. Doch viele Anwender schwören immer noch auf den KT133 Chip, da dieser teilweise unkomplizierter ist und das ist für uns Grund genug, diese Platine etwas näher zu behandeln.

Die Verpackung des MSI Boards ist wie immer wieder mal ein grafischer Augenschmaus, bei dem sich die Designer aus dem Hause MSI viel Mühe gegeben haben. Die in der Verpackung liegende Trennwand aus Pappe lässt sich zu einem schönen MSI Stehkalender zusammenbasteln. Ein wirklich witzige Idee.

Beim ersten Betrachten des Mainboards selbst fällt sofort die kleinere Bauform auf. In der Tat ist das K7T Pro2-A etwas schmaler als die meisten Konkurrenz Produkte. Als zweites dürfte dann die passiv gekühlte Northbridge auffallen, dessen Kühlkörper in einem hübsch anzusehendem Orange-Gold in der Mitte des Mainboards prangt. Das die Northbridge im Gegensatz zu den meisten Boards um 45° gedreht ist, hat nicht den Grund, das MSI es anders machen muss, als die Konkurrenz, sondern soll einen schnelleren Datenfluss, durch kürzere Leiterbahnen gewährleisten.

Das Layout der Platine wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich. Die sieben Elkos, die rund um den Sockel angebracht sind, stören allerdings wenn ein überdimensionaler CPU Kühler verbaut werden soll. Ein Kani Hedgehog oder Alpha PAL6035 passt allerdings problemlos auf das Board. Auch das der ATX Stecker, welcher für die nötige Spannung sorgt links neben den Speicher Bänken angeordnet ist, ist als äußerst positiv anzusehen, denn so kommt er mit anderen Bauteilen nur wenig ins Gehege und stört auch beim Wechseln oder bestücken der drei vorhandenen SD-RAM Bänke nicht.

Jumper findet man nur wenige auf der K7T Pro2-A, die beispielsweise für das löschen der BIOS Informationen oder das Einstellen von STR zuständig sind. Alles Weitere kann bequem per BIOS eingestellt werden. Was andere Mainboardhersteller bereits vorgemacht haben, kommt auch bei der MSI Platine zum tragen. Das Board verfügt nämlich über eine AGP Slot Arretierung, die einen festen Halt der Grafikkarte gewährleistet. Außerdem verfügt das K7T Pro2-A über eine "Ampel" die sich D-LED nennt. Ähnlich einer Debug POST Anzeige gibt die D(iagnostic)-LED Auskunft über Fehler, die sich einschleichen können. So ist eine gezielte Fehleranalyse mittels des mitgelieferten Aufkleber möglich. Da die D-LED ungünstig zwischen dem Seriellen Port und dem AC97 Sound Gameport platziert ist, verfügt das Board noch über eine Voice Funktion, welche per Jumper auf englische oder chinesische Sprache eingestellt werden kann. Unnötig ist meiner Ansicht allerdings, das die Stimme auch ein erfolgreiches Booten des Systems vermeldet und uns darauf aufmerksam macht, das unser Testprozessor ungelockt ist. Da sich diese Funktion nicht Abschalten lässt, ist es mit der Zeit jedoch recht nervig wenn die Stimme aus dem Lautsprecher ertönt. MSI teilte uns mit, das der End-User eine Platine bekommt, bei der auf die Voice Funktion verzichtet wird.

Die Hardwareseitige Ausstattung ist recht üppig. Neben dem UDMA66/100-, ein Standard IDE- und Floppy-Kabel so wie einem User Manual findet man im Karton eine Installations-CD mit allen benötigten Treibern und MSI's innovativer Software: 3DTurbo, EZLogo, Fuzzy Logic, Live BIOS, Doctor Y2K, SoftCooler, MOSpeed und PCAlert. Auf Software Beigaben a La Norton Ghost oder Norton Anti Virus muss der MSI Kunde allerdings verzichten.

Die Softwareseitige Ausstattung dieses Boards ist also nicht unbedingt als üppig anzusehen. Wie bei den meisten Mainbaords mit dem VIA KT133 Chipsatz, verfügt auch das K7T Pro2-A über den AC97 onBoard Soundcodec. In der Praxis stellte sich dieser immer wieder als absolut ausreichend dar und machte in keinster weise Probleme. Besitzer von High End Soundkarten können diesen Sound Codec im BIOS deaktivieren. Probleme oder Ressourcen Konflikte konnten im gesamten Testablauf nicht festgestellt werden.

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