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Medusa 5.1 USB Surround Headset

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Bedienung / Betrieb

Kabelfernbedienung und Kompatibilität

Die Bedienung des Medusa USB 5.1 Surround Headsets erfolgt über die Kabelfernbedienung. Hier sind neben dem An/Aus Schalter drei etwas zu klein geratene Knöpfe zur Lautstärkeregelung (Lauter/Leiser) und Stummschaltung des Mikrofons eingelassen. Zwei LEDs informieren den Träger über den Status des Headsets. Leuchtet die rote LED, so ist das Headset eingeschaltet, blinkt diese, so werden gerade Daten übertragen. Leuchtet die grüne LED, so ist das Mikrofon stumm geschaltet.

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Anzumerken ist hier, dass das Medusa USB 5.1 Surround Headset ohne Installation eines sowieso nicht erhältlichen Treibers problemlos und mit voller Funktionalität an einem Apple Power Mac G5 mit OS X 10.3.9 als Betriebssystems zu betreiben war. Lediglich die bereits betriebssystemseitig eingeschränkten Möglichkeiten zur Surroundausgabe beschränkten das Medusa am Mac in seinem Funktionsumfang.

Software

Der weiche Surroundkern

Bevor man das Medusa USB 5.1 Surround Headset an einem PC in Betrieb nehmen kann, muss zuerst der auf CD mitgelieferte Treiber und die Software zur Kalibrierung installiert werden. Negativ ist hierbei anzumerken, dass die Installation der Software mit einem Neustart des PCs abgeschlossen werden muss.

Ist dieses erledigt, so erwarten einen nach Klick des neuen Speed-Link Icons in der Taskleiste umfangreiche Einstellungsmöglickeiten.

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In der Registrierkarte “Haupteinstellung” kann zwischen 2 bis 6 Kanalsound gewählt und die Lautstärke jedes einzelnen Lautsprechers separat eingestellt werden.

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Unter “Mixer” können der Klang des Headsets und des Mikrofons individuell angepasst und einigen Verwendungsarten des Headsets separate Lautstärken zugewiesen werden.

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Bei “Effekte” findet man den Equalizer mit diversen Voreinstellungen und Raumklängen zur weiteren Anpassung.

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Eher als Spielerei sind wohl die Verstellmöglichkeiten unter “Karaoke & Magic Voice” zu bezeichnen. Hier kann man unter anderem die Stimmlage (männlich, weiblich, Monster, etc.) beeinflussen, die Stimme verzerren oder eine Tonartverschiebung durchführen.

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Nach der Installation der Software wurde das Headset sofort von allen getesteten Applikationen als USB Audio Gerät erkannt und funktionierte sowohl was den Sound als auch das Mikrofon betrifft einwandfrei.

Rechner Performance

Ein Headset benchmarken ?

Die Ansteuerung eines zusätzlichen USB Gerätes kostet Systemressourcen. Aus diesem Grund haben wir den Testrechner mittels SiSoft Sandra Lite 2005.SR1 (10.50) einem Multimedia Benchmark Test unterzogen. Einmal ließen wir während dem Test eine mit Surroundsound bestückte Film-DVD in PowerDVD 6 über das USB Headset laufen, einmal deinstallierten wir die Treibersoftware wieder und verwendeten bei einem weiteren Test die OnBoard 5.1 Surroundausgabe des Testsystems. Das Testsystem war mit einem 3.2 Ghz Pentium 4 mit 1 MB L2 Cache ausgestattet und lief mit Windows XP Pro SP2.

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Erstaunlicherweise schlug sich die Verwendung des Medusa 5.1 USB Headsets deutlich bemerkbar in der Systemperformance nieder. Bei den durchgeführten Tests war eine Verminderung der Systemleistung um immerhin ca. vier Prozent festzustellen.

Offensichtlich benötigen hier die USB Ansteuerung des Betriebssystems (Windows XP Pro SP 2) und/oder die Treiber des Headsets einen eindeutig messbaren Teil der Leistung des Rechners.

 



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