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Steel Sound 5H USB Headset

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Performance

Der Benchmarktest

Uns hat Interessiert, inwieweit die Rechenleistung unseres Testsystems unter der Verwendung des Headsets zu leiden hat, denn schließlich kosten zusätzliche USB Geräte Systemressourcen. Daher haben wir den Rechner in unterschiedlichen Modi Benchmarktests mit SiSoft Sandra Lite 2005.SR2a (V. 10.60.2005.7) unterzogen. Dazu ließen wir eine mit Surround Sound ausgestattete Film-DVD mit PowerDVD 5 mit höchster Priorität und minimierter Video-Ausgabe in verschiedenen Audio-Ausgabe Einstellungen und Konfigurationen laufen. Um möglichst repräsentative Ergebnisse zu erhalten, benchmarkten wir jeden Modus mehrfach und wählten danach aus den Testergebnissen einen Mittelwert aus. Das Testsystem war ein IBM Thinkpad R51 Laptop, ausgestattet mit einem 1.70 Ghz Pentium 4 M Prozessor und Windows XP Pro SP2 als Betriebssystem.

Die Testmodi waren im Einzelnen:

  • OnBoard Stereoausgabe:
    Hier wurde das Headset ohne Verwendung der USB Soundbox direkt an den Audio Ausgang des Testrechners angeschlossen. PowerDVD 5 war auf Lautsprecher / Stereoausgabe konfiguriert.
  • Steel Sound 5H USB Stereoausgabe (Systemtreiber):
    Hier wurde das Headset zusammen mit der USB Soundbox, aber ohne die Steelpad Treiber, sondern nur unter Verwendung der Windows eigenen Treiber angeschlossen. PowerDVD 5 war auf Lautsprecher / Stereoausgabe konfiguriert.
  • Steel Sound 5H USB Stereoausgabe (Steelpad Treiber):
    Das Headset wurde zusammen mit der USB Soundbox und auf einfache Stereoausgabe konfiguriertem Steelpad Treiber betrieben. PowerDVD 5 war auf Lautsprecher / Stereoausgabe konfiguriert.
  • OnBoard 7.1 Surroundausgabe
    Hier wurde das Headset ohne Verwendung der USB Soundbox direkt an den Audio Ausgang des Testrechners angeschlossen. PowerDVD 5 war auf 7.1 Surroundausgabe eingestellt. Anzumerken ist, dass der verwendete Testrechner über keine werkseitige Surroundausgabe verfügte. In diesem Testlauf ging es lediglich darum, den grundlegenden Ressourcenverbrauch von PowerDVD 5 im 7.1 Surroundmodus festzustellen.
  • Steel Sound 5H USB Xear 3D Ausgabe (Steelpad Treiber):
    Das Headset wurde zusammen mit der USB Soundbox angeschlossen und der Treiber auf den DSP-Modus “Xear 3D” eingestellt, 7.1 Virtual Speaker Shifter blieb aber deaktiviert. PowerDVD 5 war auf 7.1 Surroundausgabe eingestellt.
  • Steel Sound 5H USB Xear 3D 7.1 Virtual Surroundausgabe (Steelpad Treiber):
    Das Headset wurde zusammen mit der USB Soundbox angeschlossen, der Treiber auf den DSP-Modus “Xear 3D” eingestellt und 7.1 Virtual Speaker Shifter aktiviert. PowerDVD 5 war auf 7.1 Surroundausgabe eingestellt.

Die Unterschiede in der verbliebenen Rechnerleistung bei Verwendung des OnBoard Stereoausgangs (1) und der USB Soundkarte mit Steelpad Treiber im einfachen Stereo Modus (3) lagen lediglich bei ca. 1,7 %. Messbar war jedoch auch, dass die Steelpad Treibersoftware (3) mehr Ressourcen verschlingt als der Windows eigene Treiber für die USB Soundkarte (2).

Deutlicher waren die Unterschiede zwischen der Audio-Ausgabe im 7.1 Modus über den analogen Audio-Ausgang des Rechners (4) und der USB Soundkarte (6). Etwa 5% mehr Ressourcenverbrauch können in manchem Spiel die entscheidenden Frames per Second kosten.

Hier erkennt man auch, dass man sich gerade bei langsameren Rechnersystemen überlegen sollte, ob man den 7.1 Virtual Speaker Shifter Modus (6) aktiviert, oder ob man es nicht doch besser beim einfachen Stereo Modus (2), für den nicht einmal die zusätzliche Installation von Software notwendig ist, belassen sollte. Die Unterschiede in der Systemperformance liegen dann nämlich auf unserem Testsystem bei mehr als 6%. Wer auf die erweiterten Einstellmöglichkeiten durch den Steelpad Treiber verzichten kann, sollte sich dieses überlegen.

 


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