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Bitfenix Formula Gold 450 Watt im Test (7/10)

Spannungsqualität - Ripple-Noise / Restwelligkeit

Die Restwelligkeit ist einer der Punkte bei denen bei günstigen Netzteilen gerne gespart wird. Beim Formula Gold von Bitfenix ist das nicht der Fall, denn die Werte zeigen sich insgesamt auf einem guten Level. Auf 12V sehen wir leicht unterschiedliche Ripple Werte an ATX, EPS und PCIe Steckern, die von 32 bis 47 reicht. Sichtbar sind dabei hochfrequente Noise-Spitzen die sicherlich vom DCDC-Controller stammen.

Auf den Nebenspannungen 3,3 und 5 V sind die Ripple-Werte mit weniger als 20 mV gut, insbesondere wenn man die Preisklasse des Bitfenix Netzteils betrachtet.



Ripple Messung auf 12V Gelb=ATX, Molex, SATA, Türkis = EPS, Rest= PCIe

Ripple-Noise-Messung 3.3 , 5, -12 , 5V SB


Erläuterung zum Test: Im Zusammenhang mit der Spannungsqualität wird bei Netzteilen oft von Ripple und Noise oder auf Deutsch der Restwelligkeit gesprochen. Ein optimales PC-Netzteil würde genau konstant 12 V an den 12 V Ausgängen liefern. Bei PC-Schaltnetzteilen, die bekanntlich Gleichstrom aus Wechselstrom generieren, ist diese Situation aber nicht gegeben. Die erzeugten Gleichspannungen enthalten hier immer überlagerte minimale Restschwankungen. In ein Diagramm aufgetragen ist die Ausgangsspannung somit keine Gerade (optimale Situation) sondern eine Welle (Ripple) mit zusätzlichen Ausschlägen/Störungen (Noise). Diese Wellen und Störungen kann man mit einem Oszilloskop sichtbar machen. In den ATX Spezifikationen ist dazu genau festgelegt, wie die Restwelligkeit zu messen ist und welche Toleranzen zu erfüllen sind. So darf die Restwelligkeit auf der 12 V Leitung maximal 120 mV und auf der 3,3 und 5 V Leitung maximal 50 mV betragen. Wir messen die Restwelligkeit des Netzteils gleichzeitig an 8 Messkontakten, die über die Anschlüsse verteilt sind. Die 12 V Schiene wird dabei an 4 Anschlüssen betrachtet und zwar ATX+Molex/SATA, EPS und zwei mal PCIe an verschiedenen Steckern.



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