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Enermax MaxTytan im Test - Schönheit mit Titanium Effizienz (2/10)

Technische Details und Spezifikationen

Die technischen Daten bringen auch bei diesem neuen Netzteil wenig Überraschungen. Erneut sehen wir eine Single-Rail-Bauweise, die mit 798 Watt beziehungsweise 66,5A quasi die gesamten 800 Watt auf der 12V Schiene leistet.

Die Nebenspannungen 3,3 und 5 V sind auch hier wieder, wie bei vielen neuen Netzteilen, auf übliche 100 Watt ausgelegt, wobei jede Spannung maximal mit bis zu 20 A belastet werden kann. Die -12 und Standby-Leistung liegt auf den üblichen Standardwerten wobei die Standby Leitung mit 3 A den höheren der beiden üblichen Werte (2,5 oder 3) einnimmt.

Es scheint fast so als ob sich die Netzteilhersteller aktuell allesamt auf genau diese Lastverteilung zurückziehen, da es davon oft nur noch minimale Abweichungen gibt.

Für den Test des Netzteils nutzen wir die Lastverteilung, die nach der 80-Plus-Spezifikation für die verschiedenen Schienen vorgesehen ist. Dabei handelt es sich um eine symmetrische Verteilung, die alle Schienen gleichmäßig nach ihrer maximalen Leistung beansprucht.

Das Diagramm unten zeigt die genutzten Lasten im Vergleich zur maximal möglichen Ampere-Leistung. Diese Verteilung entspricht im Test 100% Last. 0 % Last bedeutet, dass das Netzteil mit jeweils 0 Ampere Einstellung am Load-Tester läuft und lediglich die Spannungen der einzelnen Schienen ohne zusätzliche Last gemessen werden. Es ist also an alle Schienen nur ein Voltmeter in Betrieb und das Netzteil läuft ansonsten im Leerlauf.

Lieferumfang

  • Netzteil + Tasche
  • Satz Modularkabel
  • Netzteilkabel EU 230V
  • Mehrsprachiges Handbuch
  • Schrauben
  • Kabelbinder / Klettbänder
  • Kabelclips zum Befestigen der Single-Sleeve-Kabel

Anschlüsse und Kabelkonfiguration:

Mit dem Kabelbaum sorgt das Enermax MaxTytan schon einmal für große Augen und "Haben-Will-Gefühle", denn das Modell bietet nicht nur einen umfangreichen Kabelsatz, es sind zudem alle Kabel modular und einzeln mit schönen schwarz/weißen Ummantelungen gesleevt. Enermax ist derzeit der einzige Hersteller, der seine Netzteile direkt mit derart hochwertigen Kabeln ausliefert. Die meisten Konkurrenten setzen eher auf die günstigen, aber einfach zu verlegenden Flachbandkabel. und bieten einzeln gesleevte Versionen allenfalls teuer als Zubehör an.

Auch Enermax geht beim Beschalten der PCIe-Kabel, den Kompromiss ein, die PCIe-Modular-Stecker nur mit 7 Pins zu beschalten. Auch wenn am Netzteil die PCIe- und EPS-Buchsen separat beschriftet sind, lassen sich dort problemlos die jeweils anderen Stecker einstecken ohne dass es zu Problemen kommt.

Das MaxTytan besitzt insgesamt 6 PCIe-Kabel, die alle mit einem 6+2-Pol Anschluss versehen sind und entsprechen auch in 6 Buchsen am Netzteil eingesteckt werden. Eine Doppelbelegung mit zwei Steckern an einem Kabel gibt es beim MaxTytan nicht. Zwei EPS Kabel (1x8, 1x4+4) können auch sehr stromhungrige CPUs versorgen.

Bei den Peripheriekabeln gibt es vier Anschlüsse für drei SATA Kabel mit insgesamt 12 Steckern und ein Molex Kabel mit 3 Anschlüssen. Auch hier natürlich alles einzeln gesleevt.

Aufgrund der vielen dicken Kabel ist der Kabelbaum des Enermax MaxTytan massiv, was man beim Einbau des Netzteils beachten sollte. Die Kabel sind recht flexibel und lassen sich gut biegen. Mit den beiliegenden Clips lassen sie sich zudem perfekt in Gehäusen befestigen. Geht es um die Kabel die im Lieferumfang  enthalten sind, darf sich das MaxTytan derzeit also zur Creme de la Creme unter den Netzteilen zählen.


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