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fractal Design Integra M Netzteil im Test (4/7)

Spannungsqualität

Als nächstes betrachten wir das Spannungsverhalten. Die Diagramme unten zeigen jeweils genau in der Mitte die geforderte Spannung. Die gemessenen Spannung wird in 5% Schritten von 5 bis 100% Last als rote Linie eingezeichnet. Je weiter die Linie von der Mitte abweicht, um so schlechter ist das Resultat.

Als zweite Linie in grauer Farbe wird die Abweichung des Messwerts vom Idealwert eingetragen. Die maximale Abweichung darf hier nach ATX-Standard 5% betragen. Das optimale Netzteile würde also eine Null-Line bei der Abweichung und eine konstante Line auf der geforderten Spannung liefern.

Beim Spannungsabfall zeigt sich das Fractal Design Integra M als äußerst stabil. Vor allem die 12 V und 5 V Leitungen sind mit unter 1% hervorragend ausgelegt. Die 3,3 V Leitung schneidet zwar etwas schlechter ab, liegt mit 2,28% aber immer noch auf einem sehr guten Level. Der starke Abfall der -12V Spannung kann vernachlässigt werden, da diese Spannung im PC kaum noch benötigt wird.

Bei den Spannungsabweichung fällt beim Integra M auf, das quasi alle Spannungen des Netzteils über dem Soll liegen. Allerdings ist die Abweichung immer innerhalb der geforderten Spezifikationen und daher allenfalls als keiner Schönheitsfehler anzusehen. deutlich wichtiger als die Abweichung ist der Spannungsabfall und der sieht wie oben gesehen ja durchaus sehr gut aus.

Ripple-Noise Messung-12V

Ein optimales PC-Netzteil würde genau konstant 12V an den 12V Ausgängen liefern. Bei PC-Schaltnetzteilen, die bekanntlich Gleichstrom aus Wechselstrom generieren, ist diese Situation aber nicht gegeben. Die Gleichspannungen enthalten hier immer überlagerte minimale Schwankungen. In ein Diagramm aufgetragen ist die Ausgangsspannung somit keine gerade (optimale Situation) sondern eine Welle (Ripple) mit zusätzlichen Ausschlägen/Störungen (Noise). Diese Wellen und Störungen kann man mit einem Oszilloskop sichtbar machen. In den ATX Spezifikationen ist dazu genau festgelegt, wie die Restwelligkeit zu messen ist und welche Toleranzen zu erfüllen sind. So darf die Restwelligkeit auf der 12V Leitung maximal 120 mV und auf der 3,3 und 5 V Leitung maximal 50 mV betragen. Wir messen die Restwelligkeit des Netzteils gleichzeitig an 8 Messkontakten, die über die Anschlüsse verteilt sind. Die 12V Schiene wird dabei an 4 Anschlüssen betrachtet.

Die Restwelligkeit des Integra M liegt bei der 12V Schiene auf einem Mittelklasse Level. Mit etwa 50 bis 60 mV je nach Lastverteilung sind die werte deutlich unter den geforderten 120 mV. Auffällig ist dabei das neben einer typischen Ripple-Sinuswelle deutliche kurze Spikes zu den Resultaten beitragen.


Ripple-Noise-Messung 3.3 , 5, -12 , 5vSB

Die Werte der übrigen Leitungen sind auf eher hohem Level, aber ebenfalls innerhalb der geforderten Grenzen. Sowohl die 3,3 als auch 5V Leitung liegen klar unter 50 mV.


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