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FSP Aurum PT 1200W im Test

Viel Power und hohe Effizienz

Nach längerer Zeit können wir auch wieder einmal ein Netzteil von FSP begrüßen. FSP zählt zu den größten Netzteil-Herstellern der Welt und fertigt neben den eigenen Netzteilen als OEM auch Netzteile für viele andere Marken. Dementsprechend viel Know-How kann die Marke bei sich ansammeln und natürlich in ihre Netzteile einbringen.

FSP gehört zu den Herstellern, die aufgrund ihrer Position auch über den Preis Druck auf den Markt ausüben können. So zähle zum Beispiel die FSP Aurum Gold Serie lange Zeit zu den günstigsten Gold Netzteilen auf dem Markt und das bereits früh in niedrigen Watt-Klassen und nicht nur bei großen überdimensionierten Netzteilen.

Das Aurum PT ist derzeit die neuste und effizienteste Netzteil-Serie von FSP. Die gesamte Serie umfasst drei Modelle mit 850, 1000 und 1200 Watt, wobei allesamt 80 Plus Platinum zertifiziert sind. Kleinere Modelle sind zwar nicht als Aurum PT verfügbar, aber als Aurum 92+. Auch diese sind 80 Plus Platinum zertifiziert und werden als 550 und 650 Watt Version angeboten. Technisch unterscheiden sie sich aber von der Aurum PT Serie und haben daher wohl auch einen anderen Namen.

Das Aurum PT ist ein vollmodulares Netzteil aus der Oberklasse. FSP hat hier einiges an besonderen Features unter gebracht um das Netzteil attraktiv zu machen.

In Sachen Technik setzt FSP bei diesem Netzteil auf Full-Bridge/LLC-Resonanzwandler. DCDC-Spannungswandlung so wie hochwertige Japanische Kondensatoren gehören ebenfalls zum Ausstattungsmerkmal des Aurum PT. Auch die Schutzschaltungen sind bei dem Modell Vollständig und umfassen OCP/OPP/OVP/UVP/SCP und auch OTP. Beim Lüfter setzt FSP auf ein 135 mm Modell mit FDB-Lager, der dazu mit relativ niedrigen Drehzahlen gefahren wird.

Besonders auffällig ist zudem das Design des Netzteils, das über ein Gehäuse mit rauer gehämmerter Struktur verfügt. Die Optik orientiert sich an den übrigen Modellen von FSP, bei denen der Lüfter immer von metallisch glänzenden Kunststoffelementen umrahmt ist. Je nach Modell besitzen diese andere andere Farbgebung, die in der Regel dem Effizienzlevel entspricht. Hier die Platinum-Version ist entsprechend mit silbernen Elementen bestückt. 

Ein weiteres besonderes Feature beim Aurum PT ist das "E-Sync Remote Sensing", das die Spannungsqualität verbessern soll. Für unseren Test stand uns das Aurum PT 1200W zur Verfügung was wir auf den folgenden Seiten in Sachen Leistung genauer unter die Lupe genommen haben.

Testsystem

Auch dieses Netzteil testen wir auf unserer hausgegen Chroma Teststation. Gerade wenn es darum geht kleinste Unterschiede in der Effizienz zu bestimmen und so ein Netzteil qualitativ einordnen zu wollen, ist extrem teures professionelles Messequipment unabdingbar. Bei günstigen Messgeräten sind die Messtoleranzen so hoch, das eine korrekte Einschätzung der Performance im Vergleich zu anderen Netzteilen kaum möglich ist.

In Sachen Testequipment werden wir zudem direkt von PCE Power Control unterstützt. Die offizielle Chroma-Vertretung in Deutschland ist auf professionelles Testequipment zur Effizienzmessung spezialisiert und unterstützt uns mit ihrem Know-How in Sachen Messtechnik.

Wer unsere Tests regelmäßig verfolgt, der weiß, dass wir bisher die Teststation von Cooler Master in direkter Nähe in Eindhoven genutzt haben und dort auch weiterhin Zugang haben. Wir sind nun also nun in der mehr als "luxuriösen" Lage gleich zwei Chroma-Teststationen in direkter Reichweite zu haben. Davon kann so manch ein Netzteil-Anbieter in Deutschland nur träumen. Das so angesammelte Testequipment kommt auf einen Wert von weit über 100.000 Euro und ermöglicht uns wirklich jeden Aspekt eines Netzteils überprüfen zu können, wenn wir die notwenige Zeit dazu aufbringen können.

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