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Kolink KL-C500 im Test - preiswertes Netzteil für 30 Euro (6/9)

Crossload

Beim Crossload-Test untersucht man das Verhalten der Spannungen bei unterschiedlichen Belastungen auf den 3,3/5 V und 12 V Schienen des Netzteils. Eine höhere Belastung einer Schiene führt in der Regel immer zu leicht sinkenden Spannungen. Dieses Verhalten ist normal. Allerdings sollte die Spannung auf einer Schiene sich nicht deutlich ändern wenn eine andere Schiene stärker oder weniger stark belastet wird.  Zum Beispiel soll eine hohe oder niedrige Belastung auf der 12V Schiene des Netzteils nicht die Spannungen der 3,3 und 5 V Schienen zusätzlich beeinflussen. Hierbei sollte man beachten, dass nicht alle Lastverteilungen praxisnah sind. Zum Beispiel tauchen in der Praxis so gut wie nie Verteilungen auf, bei denen kaum Last auf 12 V, aber maximale Last auf 3,3 und 5 V anliegt.

Dass das Kolink KL-C500 beim Crossload-Test  nicht überzeugt, konnte man bereits mit der hohen 12V Spannung beim erwarten. Bei unsymetrischen Lasten treibt die 12V Spannung leider schnell noch deutlich höher und kann dann bis zu 0,8 und mehr V vom Ideal abweichen. Glücklicherweise passiert das nur dann, wenn die Last auf 12V sehr gering, aber die Last auf 3,3 und 5V sehr hoch ist. Das kommt in der Praxis in der Regel aber nicht vor. Betrachtet man realistische Werte für die 3,3 und 5V Leitung, so bleibt die 12V Spannung durchaus grob im Rahmen der Grenzwerte, was das Ergebnis etwas relativiert aber natürlich bei weitem nicht gut macht.



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