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Corsair Vengeance LPX 4500 CL19 im Test

Es geht immer noch etwas schneller

Beim RAM-Speicher kann man derzeit zwei Trends beobachten, die sich ein Wettrennen um die Aufmerksamkeit der Kunden liefern. Zum einen ist da der kaum zu übersehende Trend zu immer mehr Design, der vor allem vom RGB-Hype angefeuert wird. RAMs müssen nicht nur gut aussehen, nein sie sollen nun auch noch in allen möglichen Farben leuchten. Absolute Könige in der RGB-Disziplin sind derzeit die beiden Hersteller Corsair mit den Corsair Vengeance LED und Vengeance RGB RAMs und G.Skill mit den TridentZ RGB, den derzeit wohl aufwendigsten RGB-Modulen.

Der andere, vielleicht nicht ganz so auffällige Trend, ist der nach immer höheren Taktraten, die derzeit kaum Grenzen zu kennen scheinen. Mit ganz speziellen Modulen erreichen die Hersteller nun bereits Taktraten bis hin zu 4600 MHz, sogar 5000 MHz Module sind schon in der Produktion und werden demnächst veröffentlicht. Bedenkt man das der Standard-Takt, der aktuell in den meisten Systemen angelegt wird bei 2666 MHz liegt, so hat sich der Takt den die RAM-Hersteller mit ihren Modulen anbieten also schon fast verdoppelt.

Aktuell werden auf dem Markt sieben RAM-Kits angeboten die Taktraten von 4500 und 4600 MHz fahren können, eines davon ist das Corsair Vengeance LPX KitKit mit 16GB und DDR4-4500 Taktraten bei Latenzen von CL19-19-19-39 mit der Teilenummer CMK16GX4M2F4500C19, Das Set besteht aus zwei 8 GB Module ist also ein Dual-Channel-Kit. An der Anzahl der verfügbaren Modelle auf dem Markt lässt sich bereits ablesen, dass es sich hier um ganz spezielle selektierte Module handelt.

Die Corsair Vengeance-Serie gilt als "Gaming-Speicher" unter den Corsair Modulen und arbeitet für maximale Kompatibilität mit einem Low-Profile-Heatspreader und einem relativ unauffälligen Design. Die Module sind in rot, blau, weiß  und schwarz erhältlich wobei die besonders hohen Taktraten, wie wir sie bei unserem Sample vorfinden, nur in schwarz angeboten werden.

Natürlich sind die Vengeance LPX mit 4500 MHz speziell für Overclocker ausgelegt und weniger für Gamer, denn die extrem hohen Taktraten von über 4000 MHz lassen sich in der Regel nur mit Aufwand und spezieller Hardware fahren. Lange nicht alle Kombinationen von CPU und Mainboard sind in der Lage derart hohe Taktraten ohne Probleme zu erreichen. Corsair zum Beispiel empfiehlt für den Einsatz der Module das ASRock X299 OC Formula in Verbindung mit einem Intel Core i7-7740X Kaby Lake-X  Prozessor, der im Dual-Channel-Modus besonders hohe Taktraten fahren kann.

Um die Ausrichtung auf Overclocking noch etwas zu verstärken legt Corsair den Modulen in manchen Versionen einen Luftkühler bei, der über die RAM geklemmt werden kann. Da die Module mit 1,45V Spannung laufen und gegebenenfalls noch deutlich höher gesetzt werden kann so ein Kühler schon nützlich sein, obwohl man die Wirkung nicht überschätzen sollte.


In unserem test haben wir uns die Module auf  zwei Plattformen angesehen. Einmal dem Intel i7-8700K Coffee Lake-S mit Z370 Chipset und einmal auf dem  empfohlenen Core i7-7740X Kaby Lake-X mit X299 Chipset. 

Wie bei allen Overclocking-RAMs hängt der zuverlässige Betrieb und die erreichten Taktraten stark von der verwendeten CPU und dem verwendeten Mainboard. Wir haben für unseren Test das ASRock X299 OC Formula, und das das Gigabyte Aorus Z370 Gaming 7  genutzt.

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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