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G.Skill Trident Z RGB DDR4 im Test - Die derzeit besten RGB-Module? (3/7)

RGB-Beleuchtung

Auch bei den TridentZ reicht die beleuchtete Lichtleiste über die gesamte Breite des Moduls. Im Gegensatz zu vielen anderen Modulen ist die Leiste aber von oben, im eingebauten Zustand also beim direkt Blick darauf, komplett zu sehen und nicht durch teile des Heatspreders verdeckt. Der Leuchtstreifen ergibt also eine kompletten durchgezogenen breiten Strich. Wenn man die Module direkt nebeneinander Stecker, dann ergibt sich aus den vier Streifen eine fast komplette Fläche.

Wie bereits erwähnt, befinden sich in jedem Modul fünf RGB-LEDs und zwar gleichmäßig verteilt. Im folgenden Bild haben wir die LEDs einmal auf grün, gelb, weiß, gelb. grün eingestellt. Wie man sieht ergeben sich dann in jedem Modul fünf Farbsegmente, die langsam ineinander übergehen.

Natürlich kann man die LEDs auch alle in der gleichen Farbe ansteuern. Die Farbwiedergabe der TridentZ-Module ist absolut hervorragend und vor allem lassen sich durch die fünf LEDs hervorragende Übergänge erzeugen, die deutlich interessanter aussehen als ein einfarbiges Modul. Rot und blau und grün werden perfekt wiedergegeben. Mischfarben sehen toll aus und selbst Farben wie gelb und orange haben uns gut gefallen.


In der Königsdisziplin "weiß" schneiden die Module ebenfalls gut ab. Die Module haben nur einen ganz leichten Farbstich der kaum zu erkennen ist und leuchten zudem auch recht hell. Insgesamt gehört vor allem die Mischung von Weiß und Farben in einem Modul zu den Stärken der RAMs, mit denen sich fantastische Effekte erstellen lassen.

In der Standardeinstellung beim ersten Betrieb rotieren die Module durch verschiedenen Farben und demonstrieren ihre komplette Farbpalette. Das besondere daran, die Module wechseln nicht einfach die Farbe, sondern die Farben laufen sich verändernt von rechts nach links durch.

Die Software

Kommen wir zu einem der wesentlichen Knackpunkte bei den RGB-RAMs, der zugehörigen Software. Ohne die passende Software lassen sich die Module zwar als normale RAMs einsetzen, die Beleuchtung kann aber nicht konfiguriert werden. Es heißt also zuerst einmal die neuste Software von der G.Skill Webseite herunterladen. Die aktuelle Version ist 1.00.28 vom 14.11.2017 und keinesfalls sollte man noch eine der älteren Versionen Beta-Versionen 16 oder 22 installieren. Diese waren zum Teil extrem verbugt. Alte Versionen sollten auch unbedingt nach der Anleitung von G.Skill deinstalliert werden, denn ansonsten besteht die Gefahr das die Beleuchtung der Module einfriert und sich nicht  mehr Steuern lässt.

In der neuen Version der Software werden nun auch AMDs X399 und Intels Z370 als Plattformen unterstützt. Zudem lassen sich die LEDs nun in Gruppen kontrollieren.

Bevor man loslegt, sollte man zudem das BIOS des verwendeten Mainboards auf die neuste Version aktualisieren, denn die Unterstützung der RAMs verlangt ein entsprechendes BIOS. Ansonsten werden die Module in der Software eventuell gar nicht erkannt.  Unter umständen funktionieren die Module also auf einem brandneuen Mainboard nich, wenn vom Mainboardhersteller das BIOS noch nicht aktualisiert wurde. In der Regel wird das aber dann nachgeholt, sobald man sich jemand beim Hersteller meldet

Wenn die Software die Module erkannt hat, lässt sich dort für jede der fünf LEDs in einem Modul eine beliebige Farbe aus dem RGB-Spektrum einstellen. Anschließen können die Module dann noch mit Effekten versehen werden. Dabei gibt es nicht nur die üblichen Effekte wie Blinken, Athmen, Farbdurchlauf, sondern auch ganz besondere wie Comet, Flash and Dance und andere, bei denen die Module in speziellen Mustern aufleuchten.

Was die Module an Farbpracht zum Beispiel den Corsair Modulen voraus haben, das vermissen sie derzeit leider noch bei den Optionen, denn Corsair hat zum Beispiel bereits Features wie "Group-Delay" eingebaut, mit denen die Module in festen Zeitabständen hintereinander angesteuert werden. G.Skill steuert die Module aktuell noch alle parallel.


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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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