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Corsair MP500 M.2 SSD im Test (11/11)

Fazit

Die Corsair MP500 ist eine SSD, die sich an Hardware-Enthusiasten richtet, welche die beste Leistung aus ihrem System herausholen möchten. Die Voraussetzung für die Ausschöpfung des vollen Potenzials der neuen SSD mit NVMe-Unterstützung ist ein M.2-Port mit der vollen Anbindung von vier PCI-Express-3.0-Lanes. Auf allen neueren Mainboards sind diese in der Regel vorhanden.

In unserem Benchmarkparcours präsentiert sich die Corsair MP500 als Senkrechtstarter und kann sich im ASSSD-Benchmark in fast jeder Disziplin an die Spitze unserer Vergleichswerte setzen. Einzig die Samsung SM951 und OCZ RD400, ebenfalls M.2 SSDs mit MLC-Speicher, können der Corsair Paroli bieten. Vor allem durch die enorm hohen Leseraten von bis zu 2.850 MB pro Sekunde kann die SSD das Feld anführen.

Ein ähnliches Bild spiegelt sich auch bei den übrigen synthetischen Benchmarks wider. Wobei die Corsair MP500 auch beim sequenziellen Schreiben von Dateien groß auftrumpfen kann.

In den praxisbezogenen Benchmarks von PCMark 7 und PCMark 8 kann sich die SSD ebenfalls unter den ersten drei Kandidaten unseres Testfelds festsetzen und liefert sich ein Kopf an Kopf rennen mit den beiden anderen M.2-SSDs mit NVMe-Unterstützung.

Beim dauerhaften Schreiben in unserem IOPS-Stresstest liefert die Corsai MP500 mit konstant über 32.000 IOPS schon ein gutes Bild, kann aber mit regelmäßigen Leistungsspitzen auf über 130.000 IOPS dieses noch verbessern. Beim dauerhaften Lesen kann die SSD mit durchschnittlich über 278.000 IOPS ebenfalls Pluspunkte sammeln.

Mit einer Haltbarkeit von 698 TBW (Tera-Bytes Written) dürfte sichergestellt sein, dass auch anspruchsvolle Anwender mehrere Jahre ihre Freude an der SSD haben werden. Vom Hersteller selbst gibt es eine Garantie von drei Jahren. Auf Zusatzfeatures wie eine hardwareseitige Verschlüsselung muss bei der Corsair MP500 allerdings verzichtet werden.

Mit einem Preis von rund 260 Euro für das Modell mit 480 Gigabyte Speicherplatz gehört die Corsair MP500 zwar nicht zu den günstigsten M.2-SSD mit NVMe-Unterstützung, aber wie sich zeigte zu den klar schnelleren. Wer auf der Suche nach eine schnellen High-End-SSD mit dem M.2-Port ist und nicht auf jeden Cent achten muss, kann bei der Corsair MP500 mit 480 Gigabyte bedenkenlos zugreifen.

Vorteile:

  • Extrem hohe Performance
  • Sehr gute Langzeit-Benchmarks
  • Hohe und konstante Übertragungsgeschwindigkeiten

Nachteile:

  • Preis etwas hoch

21.06.17 / rj/ar

Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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