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OCZ Trion 100 im Test- Die erste OCZ/Toshiba SSD mit TLC Speicher (10/12)

IOPS Stresstest - dauerhaftes Schreiben

Die Performance einer SSD unterliegt insbesondere beim Schreiben starken Schwankungen, die von normalen Benchmarks nicht erfasst werden, weil diese entweder gar nicht lange genug laufen, oder nur auf einem kleinen Datenbereich arbeiten, die SSD also quasi immer so gut wie leer lassen.  In der Praxis hat man es aber eher mit großen Datenmengen und dauerhaftem Betrieb zu tun, also dem absoluten Gegenteil. Wenn eine SSD immer weiter gefüllt wird oder über einen längeren Zeitraum ununterbrochen auf die SSD geschrieben wird, ohne das Mechanismen wie TRIM oder Garbage Collection greifen können, dann wird diese tendenziell immer langsamer.

Herstellerangaben bei SSD sind gerne darauf ausgelegt möglichst große Zahlen anzugeben. Satte 60.000, 80.000, ja sogar über 90.000 IOPS sollen die Laufwerke beim Schreiben von 4K Blöcken erreichen. Die Betonung liegt dabei allerdings immer auf "bis zu", denn je nach Anwendung kommen in der Praxis ganz andere Resultate hervor.  

Bislang haben wir zum Testen der dauerhaften Schreibleistung die zu 70% gefüllt SSD 45 Minuten lang ununterbrochen beschrieben. In diesem Test stellen wir unser Testszenario um und testen die SSDs aufgrund der immer weiter steigenden Kapazitäten nun über einen Zeitraum von 240 Minuten und zeichnen die Performance jeder Minute auf.

Das Ergebnis ist eine Performance-Kurve über 4 Stunden die darlegt wie "stabil" die Schreibperformance einer SSD auf Dauer ist. Man kann hierbei also erkennen wie stark und wie schnell die Performance einbricht.



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